As-Isness

Ein durch Hubbard* geprägtes Kunstwort, das aus den Bestandteilen “as” und “is” besteht.

Es bezeichnet den Vorgang, eine Sache anzuschauen, wie sie ist (as it is). Und zwar vollständig, ohne jede Weglassung, Hinzufügung oder Veränderung. In der therapeutischen Praxis bedeutet das, verdrängte Dinge, die die Person im Unterbewusstsein abgelegt hatte, weil sie sie nicht konfrontieren konnte oder wollte, nun (ohne zurückzuweichen) vollständig anzuschauen. Dabei fließt die damit verbundene Ladung* ab, was der Auditor* am E-Meter* erkennen kann. Für die auditierte Person ist das mit einem Gefühl der Erleichterung verbunden. Der Sachverhalt ist nun jederzeit bewusst zugänglich und hat keine nachteiligen Auswirkungen mehr.     

As-Isness setzt die Anwendung einer Technik voraus, die der Person den Zugang zu ihrem Unterbewusstsein ermöglicht, denn nur sie selbst kann anschauen, was tatsächlich dort gespeichert ist. As-Isness findet nicht statt durch die Tätigkeit Dritter. Ein Therapeut, der durch die Suche nach Symboliken, durch Interpretationen, “Analysen”, Deutungen usw. helfen will, verschwendet die Zeit seines Patienten.

Das Gegenteil von As-Isness ist “Not-Isness”. Die Person schaut sich nicht an, was wirklich ist.

.