Einführung

Das E-Meter ist hinsichtlich seines Anwendungszwecks kein physikalisches Messgerät, sondern ein Kommunikationshilfsmittel des Auditors*. Was das bedeutet, wird auf dieser Website exakt beschrieben. Zielsetzung des Verfassers ist, alles zu veröffentlichen, was über das E-Meter bekannt ist. Mit “Theorie” ist die detaillierte Beschreibung der Verfahren bei seiner Anwendung gemeint. Soweit diese einen philosophischen oder spirituellen Hintergrund haben, wird das präzise dargelegt.   


Für wen ist das E-Meter interessant?

Das E-Meter geht auf den schweizer Arzt und Psychologen Carl Gustav Jung (1875-1961) zurück. Es findet Anwendung im Auditing*. Auch wenn das als eine Art Psychotherapie verstanden werden könnte, ist es damit nicht vergleichbar. Eine Ähnlichkeit besteht nur darin, dass zwei Personen im Rahmen einer Sitzung miteinander sprechen. Es handelt sich dabei um den Auditor und die Person, die aktuell auditiert* wird. Der Auditor verwendet das E-Meter*, um Zugang zum Unterbewusstsein* der auditierten Person zu erhalten, wozu diese selbst nicht imstande ist. So kann der Auditor ohne großen Zeitaufwand Traumata* und/oder die Gründe für Verstimmungen aufspüren und sie mit einer speziellen Kommunikationstechnik dauerhaft zum Verschwinden bringen.

Personen, die das Verfahren an sich anwenden lassen, wünschen sich eine Verbesserung ihres seelischen Zustands. Meist handelt es sich um Menschen, die im Leben Verluste erlitten haben, die unter Ängsten leiden, die sich freudlos fühlen, Partner- bzw. Beziehungsprobleme haben, die Konflikte mit Mitmenschen lösen möchten, die unter Zwängen oder anderen Kümmernissen leiden. Das können auch Dinge sein, die den Körper betreffen.

Das grundlegende Ziel des Menschen besteht darin, glücklich zu sein. Jede Ursache, die ihn daran hindert, ist ausschließlich als
verdrängter* Sachverhalt im Unterbewusstsein zu finden. Deshalb ist die häufig zu hörende philosophische Aussage richtig, wonach man Glück nur in sich selbst finden kann. Das älteste bekannte Zitat stammt von Demokrit, einem griechischen Philosophen, ca. 300 v.Chr.: “Das Glück wohnt nicht im Besitz und nicht in Gold, das Glück wohnt in der Seele.”

Da das Bewusstsein* auf das Unterbewusstsein keinen Zugriff hat, kann der Mensch das Glücklichsein nicht selbst herbeiführen und begreift es daher irrtümlich als schicksalhaft, wenn es ihm nicht gut geht. Zahlreiche Menschen versuchen, wenigstens symptomatisch daran etwas zu ändern, indem sie Psychopharmaka, Alkohol oder Drogen nehmen. Sie tun das, weil ihnen über die Funktion des Unterbewusstseins wenig bis nichts bekannt ist. Andere meinen, sie könnten Glück durch Wohlstand, Berühmtheit, Bewunderung, durch Weltverbesserung, durch gesellschaftliches oder karitatives Engagement usw. erreichen. Es ist hinreichend bekannt, dass Geld oder Besitztümer nicht glücklich machen. Das gilt auch für Personen, die Gutes tun. Es beruhigt das eigene Gewissen und verschafft Befriedigung, wenn man Anderen Freude bereitet. Aber es macht nicht wirklich glücklich, weil die Einflüsse des Unterbewusstseins unverändert wirksam sind. Abhilfe schafft die Tätigkeit des Auditors.

Wenn Sie sich in unserer Gesellschaft umschauen, werden Sie in den Gesichtern Ihrer Mitmenschen lesen können, dass nur eine kleine Minderheit wirklich glücklich ist. Glückliche Menschen sind erkennbar “gut drauf” und haben eine positive Ausstrahlung. Sie empfinden Empathie für Andere und sind voller Tatendrang. Ihre Gedanken beschäftigen sich mit der Gegenwart und Zukunft. Sie haben einen optimistischen Lebensausblick und verschwenden keine Aufmerksamkeit auf Missgeschicke der Vergangenheit. Wirkliches Glücklichsein ist kein vorübergehender, sondern ein dauerhafter Zustand, der geistige Gesundheit signalisiert.

Die Menschen, die nicht glücklich sind, hängen mit ihrer Aufmerksamkeit in der Vergangenheit fest. Man bezeichnet sie daher als “introvertiert”. Wenn sie lächeln, was nicht oft geschieht, wirkt das aufgesetzt. Unglücklich und zugleich fröhlich zu sein, schließen einander aus. Wenn jemand ständig ernst, gleichgültig, mürrisch, streitsüchtig, rechthaberisch, feindselig, kritisch usw. ist, wenn er häufig lügt, Anderen schadet oder sogar kriminell ist, wissen Sie, dass er nicht glücklich und damit geistig nicht gesund ist. Personen, die psychotische Merkmale aufweisen, befinden sich am anderen Ende der Tonskala*. Sie sind häufig aufbrausend, hegen offenen oder versteckten Groll, sind Zyniker* oder neigen zu Furcht (z.B. Phobien*), zu Verzweiflung, Gram (Weinen), Hoffnungslosigkeit (Depression*) oder sogar zur Apathie. Nichts davon ist schicksalhaft, sondern wird ausschließlich durch das Unterbewusstsein gesteuert. Verschafft man sich Zugang zu ihm, ist wirksame Abhilfe möglich.   

Auditing kann prinzipiell jedes Trauma und jede Verstimmung in kurzer Zeit beseitigen. Für jemanden, der zum Beispiel unter Posttraumatischen Belastungsstörungen* (PTBS) leidet, ist das der zeitnahe und erfolgreiche Weg aus einer aussichtslos erscheinenden Situation. Dafür genügt häufig schon eine einzige Sitzung. 

Daneben hat die auditierte Person schon nach kurzer Zeit eine bedeutsame Erkenntnis. Dass sie nämlich nicht ihr Körper oder ihr Gehirn, sondern ein geistiges Wesen* ist und dass ihre Erinnerungen sehr viel länger zurückreichen als nur bis zum Beginn dieses Lebens. Die Erfahrung, unter anderer Identität bereits früher gelebt zu haben, ist für manche zunächst atemberaubend, wird aber bald zur Selbstverständlichkeit, denn öfter ist es so, dass dem gefundenen Trauma ähnliche Traumata vorangegangen sind, (siehe Kette*), die der Reihe nach angeschaut werden müssen, um die Gesamtladung* des jeweiligen Themas zu beseitigen. Manche dieser Geschehnisse liegen lange zurück. Man muss nicht an Reinkarnation* glauben, wenn man in eine Auditingsitzung geht. Die Dinge ergeben sich von allein. Der Auditor lässt die Person alles selbst entdecken, ohne jemals suggestiv oder bewertend* auf sie einzuwirken.      

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Diese Website macht keine Werbung für irgendeine Organisation, Gruppe, Sekte usw. und steht mit solchen Personen auch nicht in Verbindung. Von ihr werden fragwürdige bzw. profitorientierte Praktiken ausdrücklich nicht gebilligt. Möglicherweise ist Ihnen das E-Meter durch
Scientology* bekannt geworden sein. Als technisches Gerät ist es in den Medien daher umstritten, obwohl es weder in dieser Organisation erfunden wurde noch exklusiv dort hergestellt oder eingesetzt wird. Es gibt weltweit diverse Hersteller von E-Metern, die mit der genannten Organisation nichts zu tun haben, die ihre eigenen Konzepte verfolgen und deshalb Geräte in unterschiedlicher Qualität produzieren.

Bei einer seriösen Beschäftigung mit dem E-Meter kommt man jedoch nicht umhin, sich mit Hubbards* Philosophie und den von ihm entwickelten Techniken* mehr als nur oberflächlich zu befassen. Der Verfasser hat das durch eine Ausbildung zum professionellen Auditor und Fallüberwacher* getan und es für den Leser in einem Maße zu transportieren versucht, wie es ihm für das Verständnis des E-Meters nötig erschien. Die geschilderten Sachverhalte geben dabei nicht zwangsläufig in allen Teilen die Meinung des Verfassers wieder. Wo das nicht der Fall ist, wird es von ihm begründet.

Hubbard wird in der Gesellschaft vielfach als “Unperson” angesehen. Das hat unter anderem mit seiner widersprüchlichen Biographie sowie mit dem schlechten Ruf der von ihm gegründeten Organisation zu tun. Man würde es sich jedoch zu einfach machen, ihn als “Spinner” oder Verrückten abzutun. Einem Sprichwort zufolge liegen Genie und Wahnsinn gelegentlich dicht beieinander. So könnte es auch bei Hubbard gewesen sein, denn er hat zweifellos bei seiner Beschäftigung mit dem menschlichen Verstand und der Entwicklung von Techniken zur Beseitigung unerwünschter seelischer Zustände ungewöhnlich viel Genialität bewiesen.      

Die von Hubbard in den 1950er Jahren gegründete “Kirche” wird auf www.emeter.de kritisch unter die Lupe genommen und dabei auch die sie auszeichnende Demokratiefeindlichkeit*  näher untersucht. Das in dieser Organisation verwendete E-Meter weist technische Mängel auf, die Zweifel an dessen seriösem Gebrauch aufkommen lassen. Einzelheiten zu den beanstandeten Eigenschaften der dortigen E-Meter finden Sie unter anderem in den Beiträgen: Historische Entwicklung, Quantensprung und Prüfgerät

Dennoch stellt der Verfasser das E-Meter keineswegs generell in Frage, sondern hat sich zur Durchführung von Untersuchungen sogar mit dem Selbstbau solcher Geräte beschäftigt und dabei die Mängel der Scientology-Geräte aufgedeckt. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, eine Sache wirklich kennenzulernen, als sie komplett selbst herzustellen. Das E-Meter kann nützlich sein, wenn es bestimmte qualitative Voraussetzungen erfüllt und wenn der Anwender darin ausgebildet ist, es sachgerecht einzusetzen. Dies bedeutet, dass er die theoretischen Hintergründe kennt, den praktischen Umgang damit geübt hat und die zu dessen Gebrauch notwendige Kommunikationstechnik beherrscht. Für Personen, denen es an diesen Kenntnissen und Fähigkeiten mangelt, ist das E-Meter wertlos. Dort, wo es zum Beispiel in TV-Sendungen von Laien untersucht und ad absurdum geführt werden soll, bleibt der Umgang damit naiv, hilflos, ahnungslos.

Die meisten theoretischen Details finden Sie nicht in den Hauptbeiträgen, sondern im zentralen Glossar als ausführliche Erläuterungen zu den einzelnen Fachbegriffen. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte dort auf die Suche gehen. Das Glossar, das für den E-Meter-Selbstbau auch elektrotechnische Sachverhalte vertieft, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und verfolgt insbesondere nicht die Absicht, den Leser zu belehren oder von irgendetwas zu überzeugen. Ihm bleibt es vollständig selbst überlassen, wie er mit den dort vermittelten Daten umgeht.  
 

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Rückblickend beginnt die Geschichte des E-Meters mit dem schweizer Arzt und Psychologen Carl Gustav Jung. Er hat sich bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Phänomenen beschäftigt, die man heute dem Bereich “Biofeedback” zuordnen würde. Dabei verwendete er ein Saiten-Galvanometer* und demonstrierte damit im Jahr 1907, dass das Gerät reagierte, wenn die Person, die daran angeschlossen war, bestimmte Schlüsselwörter hörte. Damit etablierte Jung erstmalig messtechnisch, dass seelische (geistige) Vorgänge physikalische Veränderungen im Körper herbeiführen können. Vermutlich wurde er durch die Arbeiten des späteren Nobelpreisträgers Einthoven inspiriert, der 1903 mittels eines solchen Messgeräts das erste EKG aufzeichnete. Jung der sich der Freudschen Psychoanalyse* verschrieben hatte und vier Jahre lang sogar Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung war, distanzierte sich schließlich von Freud, da er dessen “Libidotheorie” für falsch hielt. Jung hatte durch eigene Forschungen erkannt, dass man den spirituellen* Aspekt vernachlässigt hatte und dass es töricht war, unbewusste seelische Mechanismen nur mit dem Sexualtrieb erklären zu wollen. Beobachtungen bei seiner eigenen Mutter hatten ihn in der Auffassung bestärkt, dass “Geist” auch eine immaterielle Komponente haben musste. Die Dame hatte sich jahrzehntelang mit Spiritismus* beschäftigt und es als Selbstverständlichkeit angesehen, mit den Seelen Verstorbener in Kommunikation treten zu können. Da Spiritismus bei der breiten Bevölkerung jedoch auf wenig Realität stößt, haben die Biographen diesen Einfluss in Jungs Leben zumeist verschwiegen.   

Etwa 40 Jahre später begann der amerikanische Chiropraktiker Volney G. Mathison, sich ebenfalls mit “Psychomessungen” zu beschäftigen. Er hat Anfang der 1950er Jahre die ersten wirklich brauchbaren E-Meter entwickelt und traf in dieser Zeit mit Hubbard zusammen, dem er sein Wissen anbot. Hubbard, der interessiert war, profitierte von Mathison. Ohne dieses Zusammentreffen hätte die Entwicklung seiner Auditingtechnik vermutlich eine ganz andere Richtung genommen. Mitte der 50er Jahre trennte sich Hubbard jedoch von Mathison und brachte 1958 sein erstes eigenes E-Meter heraus. Es lehnte sich technisch eng an das an, was Mathison entwickelt  hatte und war daher keine Eigenschöpfung. Zeitzeugen, (zum Beispiel der älteste Sohn Hubbards), behaupteten, dass Hubbard sich die Kenntnisse rund um das E-Meter damals von Mathison rechtswidrig angeeignet hätte. Weitere Details finden Sie im Beitrag Historische Entwicklung

Viele der im Internet vorzufindenden Berichte über das E-Meter sind lücken- oder stümperhaft gestaltet. Ein großer Teil dieser Publikationen zeugt von nur geringer Sachkenntnis. Die am häufigsten falsch verwendeten Begriffe sind Lügendetektor* und Hautwiderstand*. Zusätzlich findet man Veröffentlichungen, die ganz bewusst entstellende Darstellungen enthalten, häufig gepaart mit verächtlicher Polemik. Dem Verfasser schien es deshalb geboten, ein ggf. das E-Meter betreffendes Datenvakuum aufzufüllen bzw. vorhandene falsche Daten zu korrigieren. Da es sich um ein elektronisches Gerät handelt, standen die technischen Fragen naturgemäß im Vordergrund. Gleichwohl wurde die Anwendung des E-Meters im Auditing untersucht und in einer Sprache beschrieben, die man als “Normalbürger” verstehen kann. Nicht immer mag das für alle Leser zufriedenstellend gelungen sein, da auch esoterische Aspekte eine Rolle spielen, die mit Standardvokabular gelegentlich nicht ausreichend zu beschreiben sind.   

Frühe Aussagen von Hubbard, wie “das E-Meter weiß”, das “E-Meter lügt nie” usw. sind nach heutigem Wissensstand als Absoluta nicht zutreffend. Auch der immer wieder kolportierte Sachverhalt, wonach eine Nadelbewegung nach rechts “ja” und eine nach links “nein” bedeutet, ist schlichter Unsinn. Die im Unterbewusstsein gespeicherten Traumata enthalten Ladung*. Die Bewegungen der E-Meter-Nadel werden ausschließlich durch diese Ladung verursacht. Da das Unterbewusstsein chaotisch strukturiert ist, liefert wirklichen Aufschluss daher immer nur eine zielgerichtete Befragung der Person zu dem konkreten Sachverhalt, der eine Anzeige* am E-Meter bewirkte. Das setzt deren aktive Mitwirkung voraus. Sie wird dazu nur bereit sein, wenn sie an ihrem Fall* interessiert und bereit ist, zum Auditor zu sprechen. Eine solche Bereitschaft geht schnell verloren, wenn der Auditor sein “Handwerk” nicht beherrscht und/oder er bei seiner Tätigkeit der Person kein ausreichendes Maß an Affinität entgegenbringt. Die Person muss sich im Auditing nicht nur sicher, sondern als Wesen auch verstanden und gemocht fühlen.       

Wenn man Hubbards Theorien folgt, hat sich die menschliche Psyche* im Laufe der Evolution auf einer enger werdenden Abwärtsspirale immer schneller in Richtung Unterliegen verändert. Das, was ein spiritueller Mensch unter “Geist” versteht, hat sich dabei von einem ursprünglich gesunden Zustand nicht selten zu dem entwickelt, was man konsequenterweise “geisteskrank” nennen könnte. Manifestationen davon sind weltweit präsent und daher nicht zu übersehen: Krieg, Terrorismus, Folter, Unterdrückung, Kriminalität, Drogen, das Predigen von Hass usw. Auf den Terrorismus hat der Mensch zum Beispiel keine funktionierenden Antworten. Die christlich geprägte westliche Welt macht nicht die Bergpredigt* zur Grundlage ihres Handelns, sondern beantwortet Gewalt hilflos mit Gewalt. Zwar beherrscht der Mensch die Spaltung des Atoms, er kann den Abstand Mond-Erde millimetergenau messen oder er beschäftigt sich mit der Natur Schwarzer Löcher, aber die Mechanismen seines eigenen Verstandes sind ihm ein Buch mit sieben Siegeln. Das, was sozusagen ein Zentimeter hinter seiner Stirn beginnt und ihm deshalb am nächsten sein sollte, ist für den Menschen wie ein weißer Fleck auf der Landkarte. Was er als nichtspirituelles Individuum gedanklich damit verbindet, ist tiefe Verwirrung, denn die Psyche passt nicht in sein auf dem Materialismus* beruhendes Weltbild.  

Rückschauend wird man sagen können, dass es Hubbard gelungen ist, eine gewisse Ordnung in dieses Durcheinander zu bringen. Er hat auf dem Gebiet des menschlichen Verstandes “stabile Daten” geschaffen, mit denen man erstmals vernünftig umgehen konnte. Die darauf basierende Auditingtechnik, stützt sich in ihrer Anwendung auf ein Konzept, das zumindest Teile seiner Philosophie zu bestätigen scheint. Zu ihr gehört, dass nicht der Körper oder das Gehirn, sondern die Person selbst in ihrer Eigenschaft als spirituelles* Wesen angesprochen wird. Was das E-Meter angeht, hat sich Hubbard um dieses Gerät insofern verdient gemacht hat, als er im Rahmen seiner Forschungen feste Regeln für dessen Gebrauch aufstellte und auf diese Weise die Voraussetzungen schuf, um damit reproduzierbare Ergebnisse erzielen zu können. Die Anwendung des E-Meters wurde durch ihn eindeutig perfektioniert.

So wie in der Medizin nur der recht hat, der heilt, ist das Bewertungskriterium für eine solche Technik ihre überprüfbare Funktionsfähigkeit. Dass Auditing prinzipiell funktioniert, wird sogar von Gegnern nicht bestritten. Seine Wirksamkeit hängt jedoch von diversen Unwägbarkeiten ab, die interessierten Personen zunächst gerne verschwiegen werden. Nicht an jedem kann die Technik (sofort) angewendet werden. Manche brauchen umfangreiche Vorbereitungen oder sind schlicht gar nicht dafür geeignet. Auch handelt es sich bei Auditing nicht um ein einheitliches Verfahren, sondern um teilweise sehr unterschiedliche Abläufe. Manche funktionieren sehr gut, andere mit Einschränkung oder gelegentlich auch gar nicht. Letzteres gilt insbesondere für die OT-Stufen*. Der Verfasser weist in einem gesonderten Beitrag über OT III* nach, dass es sich dabei um eine unwahre Sachverhaltsschilderung handelt, die möglicherweise als eine Folge unkontrollierten Drogenkonsums angesehen werden muss. Historiker berichten, dass Hubbard zum Zwecke der “Bewusstseinserweiterung” zeitweilig Drogen genommen haben soll. Der gegenwärtig angebotene obere Teil der Brücke* wird dadurch in erheblichem Maß seiner Seriosität beraubt.

Weitere Fragwürdigkeiten liegen möglicherweise in einer Veränderung der Technik, vor der Hubbard zu Lebzeiten immer gewarnt hatte. Seine Nachfolger haben diese Warnungen jedoch ignoriert  und die Technik nach seinem Tod immer wieder modifiziert. Zum Beispiel durch partielle Streichungen, durch Zusätze, durch das Umformulieren von Fragen, Anweisungen oder Endphänomenen*, durch die Einführung neuer Prozesse* oder auch ganzer Rundowns* usw. Kritiker werden nicht müde, diese Veränderungen im Internet gewissenhaft zu dokumentieren und verbal zu geißeln.  

Die Funktionsfähigkeit einer Technik bedeutet im Übrigen nicht automatisch, dass sie auch wertvoll ist oder einen guten Zweck verfolgt. Hier kommt zusätzlich die Ethik* ins Spiel. Wenn eine Technik dazu dient, elitäres Gedankengut zu fördern, Personen in Abhängigkeit zu bringen, Machtansprüche durchzusetzen usw., wird man sie als unethisch einstufen müssen. Unethisches Handeln beginnt ansonsten bereits dort, wo für Auditing Preise verlangt werden, die zahlreiche Hilfesuchende in den finanziellen Ruin treiben.

Da das E-Meter aus sich selbst heraus nichts bewirkt, ist es in dieser Hinsicht jedoch zunächst frei von einer solchen Bewertung. Entscheidend ist, was der Anwender damit macht. Die immer wieder aufgeworfene Frage nach der Seriosität dieses Geräts stellt sich daher mit Blick auf die Qualifikation und Reputation seiner Anwender, auf die Eignung des Anwendungsverfahrens sowie auf die Ziele, die damit verfolgt werden. Jede gute Sache kann prinzipiell auch für einen schlechten Zweck missbraucht werden. Falsch wäre es, das E-Meter einer abschließenden Bewertung von Laien zu unterwerfen. Zu ihnen zählen auch Physiker oder Psychologen*, wenn sie im Rahmen ihrer Realitäten neben der rein ohmschen Widerstandsmessung auch andere Eigenschaften des E-Meters untersuchen wollen. Sie müssen zwangsläufig zu dem Ergebnis “nicht wirksam” kommen, weil sie von falschen Voraussetzungen ausgehen. Das E-Meter ist in diesem Kontext kein physikalisches Messgerät, sondern ein Kommunikationshilfsmittel des Auditors. Wer die Tätigkeiten eines Auditors nicht kennt, ist weit davon entfernt, die Funktion des E-Meters zu verstehen.  

Vielleicht fragen Sie sich als Leser, warum der Verfasser einerseits die Anwendung des E-Meters gutheißt, andererseits aber Hubbard in mancherlei Hinsicht kritisiert. Wenn Sie sich mit dieser Website etwas gründlicher vertraut gemacht haben, werden Sie das vermutlich verstehen. Der Verfasser hat über Jahre durch aktive Anwendung die Funktionen des E-Meters gründlich studiert und zugleich hinsichtlich der Techniken Hubbards zu differenzieren gelernt. Vieles, was auf dem unteren Teil der Brücke enthalten ist, führt zu einer emotionalen Verbesserung der jeweils auditierten Person. Dort, wo das der Fall ist, dürfen solche Techniken durchaus als wertvoll eingestuft und folgerichtig auch angewendet werden. Wo es eine Illusion bleibt, wie auf den
OT-Stufen*, scheut sich der Verfasser nicht, klar darauf hinzuweisen und davor zu warnen. Wer beurteilen möchte, ob sich jemand verbessert, braucht keine besondere Ausbildung, sondern nur etwas Beobachtungsgabe und gesunden Menschenverstand. Jeder kann unterscheiden, ob sein Mitmensch introvertiert, traurig, mürrisch, wütend, feindselig usw. ist - oder ob er sich durch Tatendrang, Fröhlichkeit, eine positive Ausstrahlung, einen optimistischen Lebensausblick sowie durch Empathie im Umgang mit Anderen auszeichnet. Ein Blick auf die Tonskala* erleichtert das.    
 

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Der Verfasser beschäftigte sich kurz nach der Jahrtausendwende mit der Entwicklung eines eigenen E-Meters. Dies erwies sich als nötig, da das von Scientology verwendete Gerät erhebliche technische Mängel aufwies und immer noch aufweist. Insbesondere die Trägheit der Nadel sowie die Tatsache, dass der Auditor ständig an einem Knopf drehen muss, um die Skalenanzeige ablesbar zu halten, waren dafür der Grund. Nachdem das gelungen war, wurde auch der
Selbstbau als Möglichkeit angeboten. Im Laufe der Jahre wurde das ursprüngliche Konzept des Verfassers fortentwickelt und endete schließlich im vk1-50. Alle technischen (elektronischen) Details sind auf dieser Website präzise beschrieben.