Entwicklung des “vk1”


Wegen eines in Deutschland nicht vorhandenen Angebots an E-Metern sowie der Feststellung, dass ausländische Produkte dringend einer Verbesserung bedurften, begann der Verfasser 2002 damit, ein eigenes E-Meter zu entwickeln. Dabei war von Anfang klar, dass es ein grundlegend neues Konzept werden würde. Vorrangiges Ziel war es, ein Gerät zu entwickeln, das besonders den
Solo*-Auditor in der Sitzung von jeglicher Ablenkung freistellen würde. Jemand, der ständig darauf achten muss, ob die Nadel* sich in einer akzeptablen Position befindet und der sie ggf. durch Drehen an einem Knopf* nachjustieren muss, kann sich nicht unterbrechungsfrei mit seinem eigenen Fall* beschäftigen. Letzteres wirkt sich kontraproduktiv auf den Verlauf der Sitzung aus.

Es entstanden zunächst diverse Studien, die immer wieder verändert wurden, weil sie in der Praxis noch nicht dem entsprachen, was man beim heutigen Stand der Technik erwarten durfte. Sie erhielten fortlaufende Versionsnummern, von denen rückblickend (rein rechnerisch) nur jede zehnte zum Zuge kam. Version 17 war die erste, die veröffentlicht wurde. Sie hatte eine Funktionalität erreicht, die vorzeigbar war. Der Versionsnummer vorangestellt wurde der Name “vk1”, was sich aus dem Monogramm des Verfassers und der ersten  Veröffentlichung ableitete. Bei den späteren Entwicklungen wurde diese Bezeichnung jedoch beibehalten, weil der Name inzwischen zu einem feststehenden Begriff geworden war.

Im Jahr 2003 entstanden die ersten Prototypen, die ersten in Serie hergestellten Leiterplatten sowie die ersten Bausätze. In den Folgejahren wurde dieses E-Meter fortentwickelt und mit den Versionsnummern 37, 46 und 48 interessierten Anwendern zugänglich gemacht. Schlusspunkt in dieser Entwicklung war die im Januar 2008 vorgestellte Version 50. Zeitgleich wurde das erste wirklich professionelle Gehäuse etabliert, das auch gehobenen ästhetischen Ansprüchen genügte und eine wesentliche Hürde beim Selbstbau beseitigte. Mit der zusätzlichen Anzeige von Blowdowns* und Blowups* wurde das vk1-50 im Jahr 2010 erweitert.

Im Jahr 2014 wurde die Software des Geräts noch einmal verändert. Dabei wurde bei der Anzeige des Tonarmzählers* der Dezimalpunkt um eine Stelle nach links gerückt. Dadurch sind nun auch Hundertstel sichtbar und müssen nicht mehr intern aufaddiert werden. Die Anzeige reicht jetzt bis 99.99 und hält Sie so stets präzise auf dem aktuellen Stand.

Ende 2017 wurde die Warnanzeige bei einer zu Ende gehenden Batterie modifiziert. Während früher bei einer Unterschreitung von 6.0 Volt im Display die Anzeige “LOW” erschien, leuchtet nun eine gelbe LED auf. Danach hat man noch ca. 60 Minuten Zeit, eine laufende Aktion zu beenden. Dabei wird weiterhin die Spannung angezeigt. Werden 5.5 Volt erreicht, beginnt die LED zu blinken und signalisert damit, dass mit dieser Batterie nicht länger auditiert werden kann.   

Das Gerät wird seinen einigen Jahren von einem Ingenieur aus Bayern in Handarbeit gefertigt. Inzwischen trägt es unter Weglassung der Versionsnummer die Bezeichnung vk1.