Automatisches E-Meter “vk1

Die Produktion dieses Fertiggeräts wurde im Oktober 2020 eingestellt. Der folgende Text und die Fotos bieten einen Rückblick. Der seit längerer Zeit veröffentlichte Selbstbau bleibt jedoch bestehen.

“Automatisch” bedeutet: Die Nadel (der Zeiger) stellt sich nach jeder Anzeige* selbständig auf SET* zurück. Bei anderen E-Metern müssen Sie dazu an einem Knopf drehen oder einen Taster drücken. Bei solchen Geräten besteht die Gefahr, dass Sie einen Read* während des Rückstellvorgangs nicht sehen können. Beim “vk1” gibt es aufgrund seiner elektronischen Konzeption diese so genannten “Totzeiten” nicht. Durch die Automatik haben Sie ständig beide Hände frei. Dies ist besonders in Solo-Sitzungen von großem Wert, denn es gestattet Ihnen, sich ablenkungsfrei mit Ihrem Fall zu beschäftigen.

Die Skala dieses E-Meters ist farblich gestaltet. Das erleichtert es dem Auditor, die Größe von Anzeigen zu beurteilen und Duplikatreads* wiederzuerkennen. Mit “Reset” wird der Tonarmzähler auf Null gestellt. Die rote LED “B/U” steht für Blowup*. Die blaue, Bezeichung “B/D”, bedeutet Blowdown*. (Unter Blowdownanzeige werden beide Funktionen erläutert.) Mit “B/M” (Body Motion) können Sie verhindern, dass Körperbewegungen als Tonarmaktion* gezählt werden. Die gelbe Low-LED signalisiert Ihnen rechtzeitig, wenn der Energievorrat der Batterie zur Neige geht. Die Funktionen finden Sie in der Bedienungsanleitung beschrieben.

Die Digitaluhr ist funkgesteuert, (DCF77), ist daher sekundengenau und hat eine 24-Stundenanzeige. Der Empfang ist auf einen Radius von ca. 1000 km rund um Frankfurt/M beschränkt. Angezeigt wird die mitteleuropäische Zeit, (Greenwich + 1 Stunde = Oslo, Berlin, Rom), sowie ggf. die Sommerzeit (MESZ). Sollten Sie sich nicht im Empfangsbereich aufhalten, entnehmen Sie kurz vor Mitternacht die Batterie der Uhr und setzen sie exakt um 0:00 Uhr wieder ein. Dazu muss das Modul nach oben aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Die Uhr läuft dann ab 0:00 Uhr autark als Quarzuhr.

Die Elektronik des Geräts war identisch mit dem ursprünglich vom Verfasser entwickelten “vk1-50”. Seit 2014 kam es im neuen Gehäuse aus Bayern. Es wurde dort in Lizenz hergestellt und vertrieben. Unter Weglassung de Versionsnummer 50 trug es die Bezeichnung vk1”.

Der Kaufpreis einschließlich Koffer betrug 750.- Euro. E-Meter-Dosen (PC-Dosen* bzw. Einhanddosen*) gehörten nicht zum Lieferumfang und mussten ggf. extra bestellt werden. Wenn Sie noch welche aus früherer Anwendung besaßen, konnten Sie diese weiterbenutzen. Bei einem Neukauf wählen Sie bitte einen Durchmesser, bei dem die Dosen bequem in der Hand liegen und der Daumen gerade noch nicht den Mittel- oder Ringfinger berührt. Sie können das vorab an unterschiedlich dicken Spraydosen testen, wie man sie in Drogerie- oder Baumärkten findet. Männer benötigen in der Regel Dosen mit einem Durchmesser von 5.5 bis 6.5 cm Durchmesser. Bei Frauen sind es häufig nur 4 bis 5 cm. Beachten Sie bitte in der Bedienungsanleitung die Hinweise zur regelmäßigen Reinigung der Dosen.

Für die technisch Interessierten sind die elektronischen Details hier weiterhin vollständig nachzulesen. Eine Geheimhaltung würde der Zusage widersprechen, wonach alles, was das E-Meter angeht, umfassend auf dieser Website dokumentiert wird. Der linke Teil beschreibt die verbaute Elektronik des vk1. Die Ladeschaltung ist nur noch von historischem Interesse, da dieses E-Meter nicht mehr mit Akkus, sondern mit einer Trockenbatterie ausgestattet ist. Sie ist von außen zugänglich und kann leicht gewechselt werden. 

.

Stromlaufplan
Layout
bestückte Platine
Bedienungsanleitung
 

Ladeschaltung
Layout
bestückte Platine
Sicherheit beim Laden am Netz

Entwicklungsgeschichte

Unterschiede zu anderen E-Metern

Geräte von Fremdherstellern