Lock  

Vom Englischen to lock (in place) = einrasten. Als Substantiv hat es neben vielen anderen Definitionen die technische Bedeutung “Einrastung”.

Das Lock ist per Definition eine Wahrnehmung, die im Unterbewusstsein etwas “einrasten” lässt. Es ähnelt in Teilen oder vollständig dem Inhalt eines Engramms*, ohne selbst Schmerz oder Bewusstlosigkeit zu enthalten. Durch die stattfindende Restimulation* fühlt sich die Person je nach Inhalt des Engramms unwohl, verstört, erregt, krank, ängstlich usw. Obwohl dieser Vorgang schon nach wenigen Augenblicken beendet sein mag, wird er den Aufzeichnungen des Unterbewusstseins hinzugefügt. Im Laufe der Zeit können sich sehr viele Locks ansammeln.

Unter der Anleitung eines Auditors ist der menschliche Geist in der Lage, solche Locks wiederzufinden und anzuschauen. Das als Technik im Dianetik-Buch beschriebene “Lock-Scanning” bedeutet, dass die Person von einem früh erreichbaren Lock beginnend schrittweise durch ähnliche Locks bis in die Gegenwart gelangt.

Lock-Scanning wird heute nur noch selten angewendet, denn es ist nicht sehr effektiv. Der Grund ist darin zu suchen, dass man in der Vergangenheit beginnt, um von dort zur Gegenwart zu gelangen. Hubbard hat das in seinen neueren Veröffentlichungen niemals mehr thematisiert. Sowohl im Rückruf-Auditing als auch bei NED* wird ausnahmslos der umgekehrte Weg von Spät nach Früh beschritten. Die Gründe dafür sind einfach. Spätere Geschehnisse versperren häufig den “Blick” auf solche, die sich früher ereignet haben. Man kann sich das als einen Berg von Unrat vorstellen, der nach und nach von oben abgetragen werden muss, um an die grundlegende Sache zu gelangen.

Diese räumliche Vorstellung kommt auch denen entgegen, die (wie Einstein) mit den Zeitbegriffen “früher” oder “später” nichts anfangen können. Wer sich intensiv mit der Raumzeit beschäftigt, weiß, dass alles im Jetzt stattfindet. Vergangenheit und Zukunft gelten bei dieser Betrachtung als Illusionen.        

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