Scientology   (wörtlich übersetzt: “Wissenschaft des Wissens”). Ein Kunstwort, dessen Herkunft umstritten ist. Siehe dazu die Anmerkungen zu Nordenholz und Upward am Ende dieses Textes. 

Das Wort ist sowohl die Bezeichnung einer Philosophie als auch die einer (fragwürdigen) Organisation.

1. Philosophie
Eine von dem Amerikaner
L.Ron Hubbard* geschaffene Philosophie, die den Menschen als spirituelles* Wesen sowie als grundlegend gut betrachtet. Seine gleichwohl zu beobachtenden überlebensfeindlichen Verhaltensmuster werden gemäß dieser Philosophie auf Veränderungen seiner Psyche* zurückgeführt, die der Mensch im Laufe der Evolution zum Teil selbst verschuldet hat, die aber auch das Ergebnis fremder Einwirkungen waren. Da die Evolution sich über Hunderte Millionen Jahre erstreckt, ist die Reinkarnation* ein wesentlicher Bestandteil der Hubbardschen Philosophie.

Als Folge dieser Vorgänge werden dem Menschen durch das Unterbewusstsein* wesensfremde Emotionen, Gedanken, Ziele, Entscheidungen, Handlungen usw. aufgezwungen. Sichtbar wird dies durch die vielfältigen zwischenmenschlichen Konflikte, durch Depressionen*, Ängste und Zwänge sowie durch kriminelle, perverse oder andere sozialschädliche Auffälligkeiten. Der Mensch befindet sich auf diese Weise mental in ständiger Unfreiheit. Lesen Sie zum besseren Verständnis auch die Definition von Fall*.

Basierend auf dieser Philosophie hat Hubbard mit Auditing* eine Technik* entwickelt, die es gestattet, den Einfluss des Unterbewusstseins kontinuierlich zurückzudrängen und damit die erfolgten Veränderungen rückgängig zu machen. Das Individuum verbessert sich emotional, erfährt nach und nach eine Rehabilitierung seines ursprünglichen Zustandes und wird so wieder Herr seiner eigenen Entscheidungen. Das Ziel lautet “völlige geistige Freiheit” sowie Rückgewinnung der einstmals vorhandenen Fähigkeiten. Beides beinhaltet, ein verloren gegangenes Bewusstsein wiederzuerlangen, das einem (erneut) Gewissheit darüber verschafft, wer man selbst ist. Viele Menschen sehnen sich zutiefst danach, eine wahre und umfassende Antwort auf die Frage nach ihrer eigenen Identität zu erhalten.

Dass insbesondere die als Endziele formulierten Ergebnisse tatsächlich erreichbar sind, wird von vielen ernsthaft bezweifelt. Besonders die Vollständige Freiheit* scheint bei näherer Betrachtung eine leere Versprechung zu sein. Der obere Teil von Hubbards Brücke* mit den OT-Stufen* wird auf www.emeter.de kritisch untersucht.  OT III* lässt für den Zeitpunkt seiner Niederschrift ernste Zweifel an Hubbards Geisteszustand aufkommen. Der als wahre Begebenheit dargestellte Sachverhalt erweist sich bei einer naturwissenwissenschaftlichen Überprüfung als eine bizarre Lügengeschichte. Der angeblich vor 75 Millionen Jahren stattgefundene Supergenozid, bei dem Billionen Menschen umgebracht und danach einer Masseinpflanzung* unterzogen worden sein sollen, liest sich wie das Machwerk einer Person, die Merkmale einer schizophrenen Psychose aufweist. OT III ist ganz offenbar das Produkt von Wahnvorstellungen.             

Hubbard hat im Laufe seines Lebens eine Vielzahl von Büchern geschrieben und mehrere hundert Vorträge vor Publikum gehalten. Neben grundlegenden Aussagen zu seiner Philosophie beschäftigte er sich dabei mit der Anwendung und Fortentwicklung des von ihm entwickelten Auditings. Ohne die Scientology-Organisation kontaktieren zu müssen, kann man einige grundlegende Bücher im Buch- oder Versandhandel sowie bei
eBay erwerben und sich so einen unmittelbaren Eindruck verschaffen. Allerdings sollte man darauf achten, das es sich um Bücher handelt, die vor 1978 herausgegeben wurden. Spätere Veröffentlichungen sind häufig nicht mehr authentisch. 

Bei Beobachtern gilt Hubbard als schillernde, widersprüchliche und polarisierende Persönlichkeit. Je nach Sicht der Dinge wird er von den einen als Philosoph und Menschenfreund, von anderen als egozentrischer Hochstapler und geldgieriger Despot bezeichnet. Vermutlich enthalten beide Meinungen ein Stück Wahrheit. Hubbard wirkt rückschauend jedenfalls persönlichkeitsgespalten. Das von ihm entwickelte Auditing zeugt von großer Genialität. Dagegen wies sein erzautoritärer Führungsstil sowie seine Furcht vor bösartigen Gegnern einschließlich der vorgeschlagenen Methoden zu ihrer Bekämpfung zeitweilig psychotische Züge auf. Wer verdächtigt wurde, ihm oder seiner Organisation schaden zu wollen, wurde zum Unterdrücker* und damit zur geisteskranken persona non grata erklärt. Dies ist bis heute in der von ihm gegründeten Organisation ständig geübte Praxis. Ob der jeweilige Kritiker tatsächlich geistige Defizite hat, spielt dabei keine Rolle. Auf diese Weise soll Mitgliedern die Kommunikation mit solchen Personen verwehrt werden. Indem derartige Kontakte innerorganisatorisch mit sehr ernsten Konsequenzen bedroht sind, hält man kritische Informationen von den Mitgliedern fern. Informationsbeschränkungen sind charakteristisch für Diktaturen. Die Herrschenden wollen damit verhindern, dass ihr jeweiliges Lügengebäude ins Wanken gerät und dass das Volk sich anschließend gegen sie erhebt oder sich sonst ihrer entledigt. 

Besonders negativ angelastet werden Hubbard nicht nur seine autobiographischen Unredlichkeiten, sondern auch seine abfälligen Äußerungen über die
Demokratie*, dass er sich in seiner OT III-Geschichte offen selbst als Antichrist outete, (siehe Implant*), und dass er sich weigerte, den Staat (und damit die Allgemeinheit) durch die Zahlung von Steuern an seinem Einkommen partizipieren zu lassen. Nach übereinstimmenden Berichten von Zeitzeugen war er wegen dieses Sachverhalts mehrfach auf der Flucht vor den Behörden und musste sich während seiner letzten Lebensjahre ständig versteckt halten. Dadurch verlor er die Kontrolle über die von ihm gegründete Organisation und ermöglichte so deren handstreichartige Übernahme durch David Miscavige*.

Die Philosophie hat weltweit auch außerhalb der gleichnamigen Organisation zahlreiche Anhänger. Ihnen ist gemeinsam, dass sie Hubbards geistige Leistungen bejahen, die Organisation jedoch konsequent ablehnen. Hier einige Links:
http://internationalfreezone.net/
http://www.freezone.de/german/
http://www.ronsorg.ch/
l
http://www.stss.nl
http://www.0-48.ru


2. Organisation
Eine weltweit agierende Organisation, ursprünglich von Hubbard gegründet, jedoch seit über 25 Jahren von ganz anderen Leuten beherrscht. Sie nennt sich selbst “Kirche”, wird jedoch von großen Teilen der Bevölkerung als fragwürdige und übel beleumdete Sekte angesehen. Seit 1997 wird sie hierzulande wegen des Verdachts verfassungsfeindlicher Bestrebungen durch die  Verfassungsschutzbehörden beobachtet. Die Organisation wehrt sich mit juristischen Mitteln, ist jedoch (außer im Saarland) damit bisher nicht erfolgreich gewesen. Beim Oberverwaltungssgericht Münster erlitt sie im Jahr 2008 eine Niederlage.  

Dafür, dass die Organisation sich nicht wirklich im Einklang mit dem Grundgesetz befindet, gibt es diverse Anhaltspunkte. Um mehr darüber zu erfahren, klicken Sie bitte auf Demokratiefeindlichkeit*. Wer unter ihrem Dach Kurse macht, wird durch das Lesen von Hubbard-Schriften antidemokratisch indoktriniert. Es gibt Stimmen, die der Auffassung sind, dass die Organisation damit auch ihre eigenen undemokratischen Strukturen in einem anderen Licht erscheinen lassen möchte. Wer die Demokratie ablehnt, steht jedoch im Widerspruch zum Artikel 20 unseres Grundgesetzes. Dort wurde vor über 60 Jahren verbindlich festgelegt, dass es sich bei der Bundesrepublik Deutschland um einen demokratischen* Rechtsstaat* handelt, der nach dem Prinzip der Gewaltenteilung* organisiert ist. Der Scientology-Organisation ist Derartiges fremd. Bei ihr hält ein zentraler Führer* alle Fäden in der Hand. Er kann nicht abgewählt werden, sondern regiert auf Lebenszeit. Machtmissbrauch ist so vorprogrammiert.

Und dies ist nicht der einzige kritikwürdige Sachverhalt. In den Medien werden immer wieder haarsträubende Vorkommnisse berichtet. Aussteiger schildern dort, was ihnen widerfahren ist. Aus eigener Anschauung ist von Gehirnwäsche, Ausbeutung, Freiheitsberaubung, Körperverletzung, extremen Demütigungen usw. die Rede. Wer die Organisation in dieser Weise öffentlich beschuldigt, dem wird in aller Regel besonders hart zugesetzt. Er gilt in diesem Fall automatisch als Unterdrücker. Wie mit Unterdrückern umzugehen ist, wurde von Hubbard 1967 in der so genannten “Fair Game Policy” (HCOPL 18.10.1967, Ausgabe IV) festgelegt. In diesem Schriftstück, dessen Existenz offiziell geleugnet wird, heißt es:
“May be deprived of property or injured by any means by any Scientologist without any discipline of the Scientologist. May be tricked, sued or lied to or destroyed.”
Deutsch:
“Es darf ihm sein Eigentum weggenommen werden, es darf ihm von jedem Scientologen auf beliebige Weise geschadet werden, ohne dass der Scientologe  dafür diszipliniert werden darf. Er darf hereingelegt, verklagt, mit Lügen überzogen oder vernichtet werden”.

Dann gibt es Personen, die sich als überzeugte Mitglieder abgewandt haben, weil sie zu der Überzeugung gelangten, dass Hubbards Technologie nach dessen Tod durch Verantwortliche der Organisation in einem solchen Maße verändert wurde, dass das heute dort angebotene Auditing nicht mehr als zuverlässig wirksam gelten kann. Darunter nicht wenige Auditoren, die aufgrund ihrer intensiven technischen Ausbildung viel eher als andere in der Lage waren, solche Dinge zu erkennen. Für einen echten Scientologen kommt das einer Katastrophe gleich, weil eine veränderte Technologie seine Hoffnung auf vollständige geistige Befreiung zunichte macht. Hubbard sah eine derartige Entwicklung voraus. Er warnte eindringlich davor, dass eine “geisteskranke Gruppe”, so man sie denn ließe, alles daran setzen würde, sich eine schlechte Technologie auszudenken, um damit eine funktionierende zu vernichten.

Handelt es sich bei der Scientology-Organisation in ihrer heutigen Zusammensetzung im Sinne Hubbards um eine geisteskranke Gruppe? Wie  man aus der Zeit des “Tausendjährigen Reichs” weiß, kann ein Volk geisteskrank regiert werden, ohne selbst verrückt zu sein. Dennoch haben sich damals viele dadurch schuldig gemacht, dass sie kritiklos Befehle ausführten. Zahlreiche Kritiker sind der Auffassung, dass beides auf die Scientology-Organisation zutrifft. Zur Beurteilung, wie die Organisation regiert wird, sollte man sich also die Persönlichkeitsstruktur von Miscavige anschauen. Wie Zeitzeugen berichten, kam er unter putschähnlichen Umständen an die Macht, festigte diese in der Folgezeit rücksichtslos und ist bis heute berüchtigt für seine Bestrafungsmethoden. Dazu passt seine chronische Tonstufe*. Ansonsten leuchtet es ein, dass ein Diktator informierte Menschen fürchtet. Er würde sich sein eigenes Grab schaufeln, wenn er zuließe, dass das unter seiner Kontrolle stehenden Volk jemals über genügend Wissen um die Wahrheit verfügte. Der als hehres Ziel angestrebte Zustand Operierender Thetan* ist deshalb in diesem Kontext eine Illusion.

So lautet einer der Vorwürfe von Aussteigern, dass die Organisation nicht liefert, was sie verspricht. Danach verstößt sie gegen die eigenen Hubbard-Richtlinien, indem sie kein “wertvolles Endprodukt”, sondern bestenfalls das liefert, was als “Austausch 2” bekannt ist. Hubbard formulierte diese zweite von vier Arten des Austauschs¹) wie folgt: ”Das Zweite ist der Zustand des teilweisen Austauschs. Die Gruppe nimmt Aufträge oder Geld für Güter entgegen und liefert dann nur einen Teil oder eine verdorbene Version von dem, was bestellt wurde. Das wird “übers Ohr hauen” oder “Schulden machen” genannt ...”      

¹ ) “Austausch” ist die deutsche Übersetzung für das englische “exchange”. Tausch wird jedoch nicht im Sinne von “Tauschhandel” gebraucht, denn es geht dabei immer um Geld. Nach ihrer eigenen Terminologie “liefert” die Scientology-Organisation Bücher oder Dienstleistungen und vereinnahmt dafür Geld. “Austausch” ist in diesem Sinne verharmlosender Ersatzbegriff für Geldzahlung. 

Manche der Aussteiger gehen sogar noch einen Schritt weiter und sprechen offen von Betrug. Sie haben häufig sechs- oder siebenstellige Summen an diese Organisation gezahlt, ohne je von ihr das versprochene Endprodukt (OT*), geschweige denn “vollständige Freiheit” erreicht zu haben. Für den Betroffenen macht es im Ergebnis keinen Unterschied, ob die Organisation es nicht liefern kann oder nicht liefern will.  

Man nimmt ansonsten immer wieder glaubhafte Verlautbarungen von Aussteigern wahr, wonach es neben eines räumlichen und zeitlichen Abstandes auch eines bestimmten Maßes an analytischem Bewusstsein braucht, um die wahren Absichten dieser Organisation sowie Dichtung und Wahrheit ihrer Propaganda richtig einschätzen zu können. Gelegentlich hört man von lebensälteren Menschen, dass sie z.B. die Aufmachung des Buches “Was ist Scientology?” an die Selbstbeweihräucherung der Nazis erinnert.

Wer in die Mechanismen der Organisation verstrickt ist, hat den nötigen Abstand offensichtlich nicht. Dabei würde ein Blick in die Bergpredigt* vermutlich den entscheidenden Fingerzeig liefern. Im Zusammenhang mit der Warnung vor falschen Propheten wird dort empfohlen, solche Personen nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten zu messen. Entscheidend ist also nicht, welche Heilsversprechen die Scientology-Organisation abgibt und in welches positive Licht sie sich selbst dabei rückt. Für eine Beurteilung ihrer Seriosität zählt, ob sie sich rechtstreu verhält und ob sie nachprüfbare Ergebnisse vorweisen kann. Kritiker behaupten, dass sie weltweit bisher keinen einzigen “OT” hervorgebracht hätte, der per Definition willentlich und wissentlich Ursache über das materielle Universum, das Denken und das Leben ist.      


Anmerkung:
Es ist umstritten, wer historisch als Schöpfer des Wortes “Scientology” angesehen werden kann. Im Jahr 1934 erschien ein Buch von Dr. A. Nordenholz in deutscher Sprache mit dem Titel: “Scientologie - Wissenschaft von der Beschaffenheit und Tauglichkeit des Wissens”. 

Dr. Anastasius Nordenholz

Da dieses Buch sich zum Teil auf ähnliche philosophische Quellen stützte wie die erst 18 Jahre später von Hubbard veröffentlichte eigene Philosophie, wurde die Vermutung geäußert, dass Hubbard die Nordenholz-Wortschöpfung einfach in die englische Sprache übernahm, indem er am Ende das “ie” durch ein “y” ersetzte. In Argentinien geboren, studierte und promovierte Nordenholz in Berlin. Wie man aus dem Titel seines Buches ersehen kann, fügte er als erster (in ehrenvoller Absicht) das lateinische “scientia” (= Wissen) und das griechische “logos” (= Wort, Lehre, Wissenschaft) zu einem neuen Begriff zusammen. Bei dieser Wortschöpfung handelt es sich um eine so genannte neoklassische Nomenbildung. Das “o” dient als Fugenelement lediglich einer gefälligeren Aussprache. Es genießt in dieser Eigenschaft den Vorzug vor anderen Vokalen, weil es sich so an rein griechische Wortbildungen wie Biologie, Neurologie, Pathologie usw. anlehnt. Viele altgriechische Substantive endeten auf -os oder -on und brachten durch die o-Deklination auch im Genitiv das “o” bereits mit.

Eine durch die Scientology-Organisation erhobene Klage, die dem deutschen “Freie Zone e.V.” das Recht streitig machen wollte, den Domainnamen http://www.scientologie.org zu verwenden, wurde unter Würdigung der zuvor geschilderten Zusammenhänge vom WIPO ARBITRATION AND MEDIATION CENTER abgewiesen. “WIPO” steht für “World Intellectual Property Organization”. Sie wurde 1994 als internationale Schlichtungsstelle bzw. als Schiedsgericht für Streitfälle dieser Art ins Leben gerufen und hat ihren Sitz in Genf.

Zusätzlicher Hinweis:
Für das Wort Scientology gibt es eine noch frühere Fundstelle. Und zwar bei Allen Upward (1863-1926). Er war Schriftsteller, Rechtsanwalt, Politiker und Lehrer. Im Jahr 1901 schrieb er ein Buch mit dem Titel “The New World”, in dem er das Wort “Scientology” an vier Stellen in seine Sätze einbaute. Allerdings in einem anderen Sinne als Nordenholz. Während Nordenholz es als die “Wissenschaft über die Beschaffenheit und Tauglichkeit des Wissens” bezeichnete, nutzte Upward es in abwertender und zynischer Weise für den Versuch, den Menschen dummes Geschwätz als Wissenschaft zu verkaufen. Also einerseits “Science” als ernsthafte Wissenschaft und im Gegensatz dazu “Scientology” als eine Pseudowissenschaft von Dummköpfen. Dieses Wort dürfte ein spontaner Einfall Upwards gewesen sein und ganz sicher nicht den sprachlichen Hintergrund der Nordenholzschen Wortschöpfung gehabt haben. Upward hätte es genauso gut Scientostupidity oder Featherbrainology nennen können.

Upward wird gerne von Hubbard- oder Scientologykritikern, von Sektengegnern usw. als Erstschöpfer des Wortes erwähnt, wobei die polemische Absicht dabei offenkundig ist. Hubbard soll nicht vordergründig dadurch abgewertet werden, dass er nicht der “Ersterfinder” dieses Wortes war, sondern weil ”Pseudowissenschaft von Dummköpfen” nach Meinung der Kritiker wunderbar das beschreibt, was sie von der Philosophie Hubbards halten. Dr. Anastasius Nordenholz passt nicht in ihr Konzept. Deshalb wird er von ihnen ebenso selten erwähnt wie die Tatsache, dass Upward Selbstmord durch Erschießen beging. Bei Zynikern durchaus keine Seltenheit, denn sie sind häufig depressiv und mögen sich selbst nicht, wobei das bis zum Selbsthass führen kann.   

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