Technikmängel     (Techniken der Scientology-Organisation und ihre Mängel)

Der nachfolgende Beitrag richtet sich ausschließlich an “Insider”, die in der Anwendung von Hubbard-Techniken ausgebildet wurden. Es ist ein offenes Geheimnis,  dass Miscavige seit dem Ende der 1970er Jahre bis in die Gegenwart die Techniken Hubbards immer wieder durch Streichungen, Hinzufügungen und variierte Formulierungen massiv verändert hat. Dieser Sachverhalt wird in dem nachfolgenden Text gründlich beschrieben. Aber auch Hubbard selbst wird kritisch unter die Lupe genommen. Fachwörter, technische Abkürzungen, die Namen von Rundowns usw. wurden nicht mit dem Glossar verlinkt, da sie solchen Personen ohnehin bekannt sind. Außenstehenden Personen wird ausdrücklich davon abgeraten, sich mit diesem Text zu befassen. Sie wären in Kürze mit einer Fülle von fehlenden Definitionen, missverstandenen Wörtern usw. konfrontiert, die ein inhaltliches Verständnis mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen würden.  
 

1. Auditing, wie es innerhalb und außerhalb von Scientology angeboten wird, weist Mängel und zum Teil grobe Ungereimtheiten auf. Es gibt Hinweise, dass die gegenwärtige Führung der Scientology-Organisation die verwendeten Techniken ganz bewusst so verändert hat, dass die ursprünglichen Ziele von Hubbard damit nicht (mehr) erreicht werden können. Außerhalb der Organisation macht man sich teilweise seine eigenen Regeln. Diese laufen Hubbard oft zuwider. Auf Nachfrage hört man dafür abenteuerliche Rechtfertigungen. 
 

a. Objektive Prozesse

Sie stehen auf der Prozess-Checkliste des Grad I, obwohl sie da nicht hingehören. Ihr Umfang und ihre Reihenfolge wurden immer wieder verändert. Der Sinn mancher Prozesse ist fragwürdig. Dadurch, dass die Objektiven Prozesse nicht auf Ladung überprüft werden, bleibt offen, welcher PC welche Prozesse wirklich braucht. Wenn sie einmal gestartet wurden, werden sie ihm allesamt aufgezwungen. Da es ihr Zweck ist, die Person in die Gegenwart zu bringen, stellt sich der gesunde Menschenverstand die Frage, ob das nicht auch mit einigen wenigen Prozessen erreicht werden kann bzw. ob die Person sich nicht ohnehin nach dem Reinigungsrundown bereits gut in ihrer physikalischen Umgebung zurechtfindet.   

Hubbard legte fest, dass die Notwendigkeit der Objektiven Prozesse von der “Drogenvergangenheit” und dem Ergebnis des OCA-Tests einer Person abhängig ist. Da früherer Drogenkonsum unterschiedlich bewertet werden kann, ist das eine Willkürentscheidung. Insbesondere deshalb, weil die Auswirkungen von Drogen auf den Körper durch den Reinigungsrundown bereits vollständig gehandhabt sind. Die geistige Handhabung erfolgt nicht durch objektive Prozesse, sondern durch die Beseitigung von Ladungen bzw. geladenen Postulaten, die im Zusammenhang mit Drogen entstanden sind. Man könnte also zu dem Schluss kommen, dass die Objektiven Prozesse zwar ein Steckenpferd Hubbards waren, aber eigentlich überflüssig sind.    


b. Scn-Drogen-Rundown

Er wurde herausgegeben, nachdem man NED vom Beginn der unteren Grade an ihr Ende gesetzt hatte. Ein Vorgang, der Miscavige zugeschrieben wird, denn die “Theorie der neuen Gradkarte” erschien am 12.12.81, ein Zeitpunkt, an dem dieser bereits die Macht ergriffen hatte. Angeblich hatten sich die Zustände in der Gesellschaft so verschlechtert, dass die Grade, die als “tieferer Ansatz” bezeichnet wurden, nun zuerst auditiert werden mussten. Ursprünglich wurden Drogengeschehnisse gleich zu Beginn  mit NED vollkommen ausauditiert und damit die notwendigen Voraussetzungen für das weitere Begehen der Brücke geschaffen. Jemand, der länger oder in größerem Umfang Drogen genommen hat, kann nicht erfolgreich auf anderen Prozessen auditiert werden, da er Vieles aus seiner Vergangenheit nur noch unklar wahrnimmt.

Der Scn-Drg-R/D, der am am 21.12.80 herauskam und am 21.4.91 noch einmal revidiert wurde, dürfte ebenfalls nicht auf Hubbard zurückgehen. Er sollte die im letzten Absatz geschilderten Unzulänglichkeiten mildern. Da er nur Rückrufprozesse enthält, bleiben die engrammatischen Folgen des früheren Drogenkonsums ungehandhabt. Dies wird dadurch deutlich, dass Drogen später auf NED erneut auditiert werden müssen. Wieso davor dennoch zuversichtlich die Grade 0 bis IV auditiert werden können,  eröffnet sich dem Fachmann nicht.

Anmerkung:
Die Umkehrung der Gradkarte dürfte von Miscavige veranlasst worden sein, weil sich so die Einnahmen verbessern ließen. Wer gleich zu Beginn auf NED auditiert wird, kann dort bereits den Zustand Clear erreichen und hat danach meist kein Interesse mehr an den Graden. Mit dem Scientology-Drogen-Rundown wollte man sich aus der Bredouille bringen, in die man sich bezüglich Drogen durch die Umkehrung der Gradkarte selbst gebracht hatte.

Dennoch darf man feststellen,. dass das Rehabilitieren von so genannten Drogen-Releases durchaus hilfreich sein mag. So kann beobachtet werden, dass Personen, die sich früher zum Beispiel durch Alkohol immer wieder in einen als angenehm empfundenen Rauschzustand versetzt hatten, nach diesem Rundown ganz auf Alkohol verzichten. Durch das Etablieren der Anzahl früherer “Glücksmomente” entfällt der Drang, diese immer wieder neu herbeizuführen. Wenn, dann wird Alkohol häufig nur noch selten und in kleinen Mengen zu sich genommen. 

Dieser Brückenschritt schadet also nicht, er stellt aber auch keine endgültige Handhabung des Konsums von Drogen dar. 

 
c. Happiness-Rundown

Dieser Rundown, der seit vielen Jahren in der CoS vor ARC-SW obligatorisch ist, war früher nicht Bestandteil der Brücke und stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von Hubbard. Das ergibt sich aus dem Datum seiner ersten Veröffentlichung am 16.1.1984. Zu diesem Zeitpunkt hatte Miscavige bereits seit mehreren Jahren die volle Kontrolle. Da man darauf 5 Intensive verbringen kann, drängt sich der Verdacht auf, dass sein Hauptzweck darin besteht, die Einnahmen der Organisation zu verbessern. Wie zu beobachten war, weigerten sich viele PCs in der CoS nach kurzer Zeit ganz massiv, diesen Rundown zu Ende zu machen. Auf ihm werden (bis auf wenige Ausnahmen) die Prozessanweisungen nicht auf Ladung überprüft. Das könnte ein Hauptgrund für solche Weigerungen sein. (Siehe die roten Zitate im Abschnitt d.). Der Happiness Rundown besteht aus subjektiven Prozessen, die u. a. böse Absichten restimulieren und deshalb an den Grundlagen eines Falls rühren können. Außerdem wird hier auf Rückruffähigkeiten gesetzt, die durch ARC-SW später erst trainiert werden sollen. Das gilt in gleicher Weise für den bereits erwähnten Scn-Drg-R/D. Was für ein Durcheinander!


d. ARC-Straightwire (ARC-SW)

Die Prozesse des Buches "Selbstanalyse" werden ebenfalls nicht auf Ladung überprüft, obwohl es sich um subjektive Prozesse handelt. Der PC muss "zwangsweise" jeden einzelnen laufen. Ein ernster Verstoß gegen die eigenen Regeln, vergleichbar mit den Abläufen bei Teilen des Happiness-Rundowns.

1.)
HCOB) vom 27.5.1970 mit dem Titel, ”Fragen und Items, die keinen Read ergeben”.
Zitat:
”DINGE, DIE KEINEN READ ERGEBEN, WERDEN SICH NICHT AUDITIEREN LASSEN.”
2.) HCOB 3. 12. 1978 mit dem Titel "Nichtanzeigende Flows".
Zitat:
"MAN AUDITIERT NICHTS, WAS KEINEN READ ERGIBT, NIEMALS, AUS KEINEM GRUND."          

Schon 1970 hätte Hubbard also entweder bei allen subjektiven Prozessen ausnahmslos eine Prüfung auf Ladung vorschreiben oder alle, bei denen das bis zu diesem Zeitpunkt nicht vorgesehen war, ersatzlos streichen müssen. Dass er das nicht tat, war inkonsequent. Nichtanzeigende Fragen oder Anweisungen zu auditieren, stellt aus heutiger Sicht Out-Tech dar und ist nicht zu beschönigen. In der Freien Zone werden gelegentlich sogar Gradprozesse nicht auf Ladung überprüft. Das ist kaum noch zu toppen.


e. Grad II

Der Grad II wird in seiner Bedeutung häufig unterschätzt. Auf ihm werden aus heutiger Sicht grobe Fehler begangen. Das beginnt damit, dass zahlreiche “freie” Auditoren die Overt-Fragen nicht zur F/N bringen. Zeigt eine Frage trotz “unterdrückt” und “abgewertet” nicht an, gehen sie weiter zur nächsten. Dabei ist hinreichend bekannt, dass dann, wenn eine Frage weder anzeigt noch F/Nt, es dafür Gründe gibt. Diese müssen in jedem Einzelfall gefunden und beseitigt werden, worauf die Frage erneut überprüft wird. Sie wird nun entweder einen Read ergeben oder F/Nen. Dies gilt auch für den Recheck der Frage sowie für die Endrudimente. Eine nicht F/Nende Frage zu verlassen, ist Dilettantismus pur und objektiv ein Verbrechen am PC. 

Die nächste Nachlässigkeit besteht darin, dass nach dem Aufgreifen eines Overts, die von der Person geäußerten Rechtfertigungen nicht mitgeschrieben, sondern häufig nur Striche gemacht werden. Wenn jemand Verfehlungen begeht und anschließend in Form subjektiver und meist auch abenteuerlicher Erklärungen darlegt, warum es ganz in Ordnung war, das getan zu haben, handelt es sich dabei häufig um geladene Service Faksimiles. Rechtfertigungen sind also eine wahre Fundgrube für die auf dem Grad IV zu auditierenden SerFacs. Wer sie nicht aufschreibt, verletzt grob seine Pflichten als Auditor.  

Nicht selten ist es so, dass sich böse Absichten oder Service Faksimiles am Fuße einer Overtkette befinden und das Individuum veranlassen, über lange Zeiträume zwanghaft immer wieder ganz bestimmte Verfehlungen zu begehen. Es ist deshalb ein grober technischer Fehler, auf dem Grad II Overts nur E/S bis zum Basic-Overt zu auditieren und nicht nach dem darunter liegenden Postulat zu fragen. Historisch verständlich, weil der FPRD und die damit verbundene Tech erst 1984 herauskamen. Die sträfliche Unterlassung besteht heute darin, auf dem Grad II die gefundenen Overts nicht im FPRD-Stil zu auditieren. Miscavige hat nach dem Tod Hubbards im November 1987 eine Revision des Confessionalverfahrens veranlasst. Dabei hätte er auch das korrigieren können. Dadurch, dass man auf dem Grad II nicht im FPRD-Stil agiert, vergibt man ohne Not die Chance, leicht an fallrelevante Postulate zu gelangen, wofür sich später häufig keine Gelegenheit mehr bietet. Nachdem der Basic-Overt gesäubert wurde, liegen die böse Absicht oder das SerFac i.d.R. wie auf dem Präsentierteller vor PC und Auditor. Ein PC, der sich in guter Verfassung befindet, äußert das Postulat an dieser Stelle selbständig und braucht gar nicht erst danach gefragt zu werden. Häufig blowt es unter diesen Umständen während der Äußerung bereits durch seine Inspektion, sodass die Verwirrung nicht mehr gefunden werden muss. Siehe dazu auch den Abschnitt “g. Böse Absichten”.  

Anmerkung:
Bis heute ist es in den Organisationseinheiten von Scientology eher die Ausnahme, dass Auditoren darin ausgebildet werden, den FPRD zu auditieren. Häufig findet man nur Klasse IV-Auditoren oder solche, die zum graduierten Klasse V-Auditor trainiert wurden. Letztere können zwar NED und Int auditieren, nicht jedoch böse Absichten. Auch nicht mit “Expanded Dianetics”, da das ein separater Ausbildungszyklus ist. In diesem Kontext macht es “Sinn”, dass auf dem Grad II Overts wie eh und je auditiert werden, ohne ihre eigentlichen Ursachen aufzudecken.     


f. Grad IV      

Diesen Grad kann man getrost als misslungen bezeichnen. Das Endphänomen wurde von den PCs in der Vergangenheit  oft nur als erwartetes Ritual attestiert, obwohl sie es objektiv nicht erreicht hatten. Das Auditieren von SerFacs übersteigt an dieser Stelle der Brücke i.d.R. die Realität der PCs. Sie finden bei sich selbst kaum überlebensfeindliche Berechnungen oder die von Ihnen gebrauchten Formulierungen zeigen am E-Meter nicht an. Trotz vorheriger Unterweisung verstehen zahlreiche PCs gar nicht, worum es bei Service Faksimiles tatsächlich geht. Nicht wenige sind in einem frühen Stadium der Meinung, sie hätten gar keine. 

Auf dem Grad IV werden SerFacs mit R3SC-A nur ausgekeyt, bestehen jedoch fort und können bei nächster Gelegenheit erneut dramatisiert werden. Dabei wäre es so einfach, (wie auf dem FPRD) mittels Rückruf die vorausgehende Verwirrung zu finden und damit das Postulat zu beseitigen. Das wird in der CoS jedoch nicht gemacht, denn  dazu müsste es Hubbard  irgendwann  so aufgeschrieben haben. Wenn man weiß, dass R3SC-A im Jahr 1963 herausgegeben wurde, der FPRD aber erst ca. 20 Jahre später erschien, dann hat man dafür die Erklärung.

Um dem Mangel fortbestehender Service-Faksimiles abzuhelfen, wurde am 6. September 1978 ein Bulletin mit dem Titel

ROUTINE THREE SC-A—FULL SERVICE FACSIMILE HANDLING UPDATED WITH NEW ERA DIANETICS  

herausgegeben. (Im Jahr 1988 ergänzt durch die NED-Serie 30). Es legte erstmalig fest, dass Service Faksimiles zusätzlich mit NED zu auditieren sind. Hierdurch gab man dem PC wenigstens Gelegenheit, dass er die Verwirrung finden und beseitigen konnte, die zur Bildung des Postulats geführt hatte und es danach aufgab. Garantiert war das mit NED allerdings nicht.    

Wer jedoch, und das kam  häufig vor, zu einem Zeitpunkt Clear attestiert hatte, an dem seine Service Faksimiles noch nicht mit NED gelaufen worden waren, hatte danach keine Chance mehr, diese Postulate zu erörtern. Wegen des Verbots  von NED an Clears und OTs blieb er als Clear vollständig auf diesen überlebensfeindlichen Postulaten sitzen, wenn er in der Folgezeit kein angepasstes FPRD-Auditing erhielt.

*) HCOB 12 Sept. 1978 DIANETICS FORBIDDEN ON CLEARS AND OTS,

Der Grad IV hat auch den Auditoren immer wieder Verluste bereitet, da ihnen seine Wirkungslosigkeit regelmäßig vor Augen geführt wurde. Im Grunde wussten sie, dass sie damit ein “Overt-Produkt” geliefert hatten.


g. Böse Absichten

Das Auditieren von zerstörerischen Postulaten, war ursprünglich überhaupt nicht Bestandteil der Brücke. Dabei handelte es sich unter der Verantwortung von Hubbard um ihren größten Mangel. Technisch gesehen war das eine Schande. Hubbard wurde das spätestens dann bewusst, als er zerstörerische Postulate als die eigentliche Ursache von “Geisteskrankheit” etabliert hatte. Er versuchte, daran mit "Expanded Dianetics" etwas zu ändern. XDN war jedoch nicht so erfolgreich, wie er sich das vorgestellt hatte. Hinzu kam auch hier, dass nach dem ausgesprochenen NED-Verbot für Clears und OTs Letztere von “Expanded Dianetics” ausgeschlossen waren. 

Anmerkung:
Bei NED fragt der Auditor nach dem Postulat, das der PC bei dem aktuell auditierten Geschehnis gemacht hat. Wird es korrekt geäußert, gilt das als EP. Der Auditor stellt nicht sicher, dass dieses Postulat selbst geblowt ist. Sollte das durch “blowing by inspection” nicht geschehen sein, besteht es fort.
Hier liegt der Schwachpunkt von XDN.

Die Hubbard noch verbliebene Lebenszeit reichte nicht aus, um die Mängel bei der Beseitigung von bösen Absichten und Service Faksimiles klar zu erkennen, sie sich selbst einzugestehen, Alternativen zu entwickeln und diese unumkehrbar auf der Brücke einzubauen. Das Tech-Personal dachte im Nachhinein, XDN sei nur etwas für “Verrückte” und wendete es kaum an.

Erst ab 1984 gab es zur Beseitigung böser Absichten den FPRD. Er wurde vermutlich nach den Vorstellungen von Hubbard durch David Mayo Anfang der 1980er Jahre zu Papier gebracht. Sicher ist das jedoch nicht. In der Freien Zone wird der FPRD vielfach nicht angewendet, weil man aus dem Jahr seiner Herausgabe den Schluss zieht, dass er nicht von Hubbard stammt. Indem man auf diese Weise gar nichts unternimmt, um das Individuum von seinen bösen Absichten zu befreien, bleibt die angebotene Dienstleistung ein unvollkommener Torso. Mayo fiel bei Miscavige zwar in Ungnade, das hinderte Letzteren aber nicht daran, den FPRD als wirksames Werkzeug zu behalten.

Der FPRD ist grundsätzlich ein SecCheck mit einem Zusatz, der das einer Overtkette zugrunde liegende böse Postulat  aufdeckt und zum Verschwinden bringt. Dabei wird zunächst der Overt früher ähnlich bis zum Basic-Overt gesäubert und dann am E-Meter folgende Frage auf Ladung überprüft:
 
„GAB ES IRGENDEINE BÖSE ZIELSETZUNG, EINE DESTRUKTIVE ABSICHT
ODER EINE BERECHNUNG, DIE DICH DAZU VERANLASST HAT, DIESEN OVERT
ZU BEGEHEN ?“

Anmerkung: Die Frage nach einer Berechnung wurde vom Verfasser schon vor Jahren eingefügt. Auf dem gegenwärtigen FPRD wird es dem Zufall überlassen, ob der PC ein Service Faksimile identifiziert. Die Fragen 30 und 31 der Korrekturliste lassen ein gefundenes SerFac lediglich mit mit Zweiwegkommunikation zur F/N bringen oder notfalls mit R3SC auskeyen. Das zeugt von einem eklatanten Misskonzept, was ein SerFac ist. Bei ihm muss zwingend (wie bei der bösen Absicht) die vorausgehende Verwirrung gefunden und vollständig konfrontiert werden, um es zum Verschwinden zu bringen.

Der FPRD wurde 1996 durch Ray Mithoff, dem damaligen Snr C/S Int, revidiert. Dieser hatte Mängel an dem Rundown entdeckt und sie im Rahmen seiner Realität durch die Revision behoben. Außerdem gab er eine Reparaturliste heraus, die er “Expanded FPRD” nannte und mit der bei Personen, die vor 1996 den FPRD bekommen und BPC zurückbehalten hatten, nun davon befreit werden konnten. Der Verfasser sieht  diese Revision rückblickend als notwendig an und stuft sie ausdrücklich als wertvoll ein. Das Abarbeiten der Reparaturliste stellt auch für neue Leute eine überaus nützliche Zusatzaktion beim Auditieren des FPRD dar.

Als einen Outpoint betrachtet der Verfasser jedoch den Umstand, dass Mithoff die (oben) rot gedruckte Frage nicht zur F/N bringen lässt und dass er der Beseitigung von Service Faksimiles, die als “Blutsbrüder” der bösen Absichten gleichermaßen  überlebensfeindliche Postulate sind, keine angemessene Beachtung schenkt. Zeigt die Frage trotz des Einsatzes der Knöpfe “Unterdrückt” und “Abgewertet” nicht an, soll der Auditor davon ausgehen, dass es hier kein geladenes Postulat gibt und es dabei belassen, auch wenn die Nadel an dieser Stelle nicht schwebt. 

Wenn die Nadel auf eine Frage weder anzeigt noch F/Nt, gibt es etwas dazu. Sie einfach zu verlassen, ist ein schwerer technischer Fehler. Es ist die Pflicht des Auditors, zunächst alle Lefthandbuttons einzusetzen, die Rudimente zu überprüfen, nach Betrachtungen zu fragen usw., um die Gründe zu etablieren, warum die Nadel nicht schwebt. Hat er sie gefunden und gehandhabt, überprüft er die Frage erneut. Sie wird nun entweder anzeigen oder F/Nen. Alles andere hinterlässt beim PC ein überlebensfeindliches Postulat und/oder Bypassed Charge. Mithoff hat versäumt, das in seiner Revision klar zu regeln. 

Manche haben betreffend böse Absichten in der Freien Zone ein Misskonzept über die Brücke entwickelt. Sie sind darüber so in Verwirrung, dass sie z.B. die Meinung vertreten, ein Clear hätte solche Postulate nicht (mehr). Wie wenig das der Realität entspricht, erkennt man an dem, was in der CoS auf "Eligibility" (zwischen Clear und den OT-Stufen) gemacht wird. Dort werden sehr gründlich böse Absichten gesucht und ggf. mit FPRD-Tech entfernt. Dabei ist man schwerpunktmäßig an denen interessiert, die für Scientology gefährlich werden könnten. Mit anderen Worten: Man möchte damit die Loyalität der jeweiligen Person auch gegenüber Herrn Miscavige sicherstellen. Nebenbei kreiert man damit zusätzliche Einnahmen. Dass auch Pre-OTs noch böse Absichten haben können, ergibt sich aus dem von Hubbard ursprünglich auf die Brücke gesetzten OT VII. (Siehe Glossar, “OT VII”.)   

Die SecCheck-Fragen sind nach Dynamiken, Berufen, Lebensbereichen usw. unterteilt und in der FPRD-Serie 10 in so genannten “Forms” zusammengefasst. Sie tragen Kennbuchstaben von A bis K. Das ist soweit in Ordnung. Kritikwürdig ist, dass die Form mit dem Kennbuchstaben B vertraulich ist. Sie enthält die Fragen, die auf dem zuvor beschriebenen Eignungsschritt für die Zulassung zu den OT-Stufen gestellt werden. Es steckt System dahinter, dass niemand die Gelegenheit haben soll, sie vorher zu lesen. Offenbar ist Herr Miscavige darüber besorgt, dass ein gegen ihn gerichtetes Postulat dadurch übersehen werden könnte, dass die Person vorher die Frage schon gelesen hat und dadurch die “Oberflächenladung” verschwunden ist. 

Erhebliche Kritik verdient auch der Umstand. dass es von diversen Unwägbarkeiten und Zufällen abhängt, ob der PC auf dem unteren Teil der Brücke bis zum Erreichen des Zustandes “Clear” überhaupt FPRD-Auditing erhält. Ist das nicht oder nur teilweise der Fall, bleibt die Person, die nun die OT-Stufen hinaufgeht, auf ihren bislang nicht entdeckten bösen Absichten und SerFacs sowie den damit verbundenen Ladungen sitzen. Wie soll sie so jemals einen befriedigenden Fallzustand erreichen?


h. DCSI bzw. CCRD und der Zustand Clear

DCSI und CCRD ähneln sich. Sie etablieren willkürlich, ob jemand den Zustand Clear erreicht hat, indem sie es ausschließlich an einer geäußerten Erkenntnis festmachen. Beide lassen Unsicherheit darüber entstehen, was Clear eigentlich ist bzw. ob dieser Zustand überhaupt existiert. Clear wurde im Laufe der Zeit von Hubbard mehrfach neu definiert, was für sich alleine schon Skepsis erzeugt. Da zum Ende hin immer mehr auf einen qualitativen Gesichtspunkt Wert gelegt wurde, blieb offen, in welchem Umfang der “Reaktive Verstand” verschwunden sein soll, wenn jemand diesen Zustand erreicht. Die im Dianetik-Buch formulierten Eigenschaften des Clears, die nie korrigiert wurden, stehen jedenfalls sehr im Widerspruch zur Realität.

An dieser Stelle sollte man sich näher mit der Definition von "Reaktiver Verstand" beschäftigen. Offenbar handelt es sich dabei nur um eine Metapher. Ihn als eigenständiges Etwas zu betrachten, erleichtert vielleicht den gedanklichen Umgang damit, macht aber generell nicht viel Sinn. Auch deshalb, weil (eigene) Aberrationen mit ins nächste Leben genommen werden. Wie Hubbard lange nach dem Dianetik-Buch erkannte, werden Engrammketten durch Postulate erschaffen und aufrechterhalten.

Es liegt also nahe, dass alles vom Wesen selbst ausgeht und dass Postulate die ausschließliche Ursache von Aberrationen sind. Dazu Hubbards Erkenntnisse in “
Fortgeschrittenes Verfahren und Axiome”:
1. ”Jede einzelne Aberration des menschlichen Verstandes und des menschlichen Körpers hat ein ursprüngliches Postulat, derartig aberriert zu sein”.
2. “Nur Postulate aberrieren das Individuum”.
3.
”Die eigenen Gedanken und Postulate des Preclears sind die Quelle der Aberration”.
Jeder erschafft sich seine psychischen Störungen also selbst. Seine Postulate befinden darüber, ob er im Paradies oder in der Hölle lebt. Dieser Umstand wird mit Hubbards Techniken nicht angemessen gewürdigt. Stattdessen befindet sich viel Ballast auf seiner Brücke. Als besonders abwegig hat sich die im Dianetik-Buch verkündete These erwiesen, wonach der Auditor nur an dem interessiert sei, was dem PC (von Anderen) angetan wurde. Trotzdem wird dieses Buch nach wie vor als Einstiegslektüre verteilt. 

Obwohl der Reaktive Verstand also seit langer Zeit als Metapher etabliert ist, findet man ihn unverändert in der Scientology-Definition von Clear: Ein Wesen, das keinen eigenen Reaktiven Verstand hat.” Wenn jemand diesen Zustand erreicht hat, verfügt er nach augenblicklicher Lesart über ganz bestimmte, ihn selbst betreffende (selbst gewonnene) Erkenntnisse und hat dadurch hinsichtlich seines Falls eine andere Realität als jemand, der diesen Zustand nicht hat. Den Clear, der im Buch 1 als Übermensch charakterisiert wird, kann man in der Realität nicht finden. Es gibt Clears, die erkennbar gut “drauf” sind. Man kann jedoch vereinzelt auch Personen beobachten, die sich trotz dieses bescheinigten Zustandes in einer psychischen Verfassung befinden, die ein Außenstehender nicht als erstrebenswert ansieht. Das nährt Zweifel und/oder wertet den Zustand ab.

Der Clear hat weiterhin einen Fall. Auch “jenseits” dieses Zustands werden solche Personen körperlich krank, dramatisieren Service Faksimiles oder böse Absichten, handeln willentlich und wissentlich unethisch oder erleiden hin und wieder sogar psychotische Zusammenbrüche. Es wäre also ein Fehler, diesem Zustand, wie er in der Scientology-Organisation definiert wird, eine überragende Bedeutung beizumessen. Ein Clear weiß zwar um gewisse Zusammenhänge und ihre Ursachen, aber ohne eine vollständige und dauerhafte Handhabung seiner destruktiven Postulate ist der Clear genauso aberriert wie der Nichtclear. Die oft mit dem bescheinigten Zustand “Clear” verbundene Überzeugung, etwas Besseres zu sein als der Nichtclear, ist bei genauerer Betrachtung objektiv unangemessen.


i. Die OT-Stufen

Sie folgen dem Zustand Clear und sollen das handhaben, was “vollständiger Freiheit” noch im Wege steht. Wer es bis OT VIII, (der derzeit höchsten Stufe),  geschafft und dabei häufig einen sechs- oder siebenstelligen Betrag an die Scientology-Organisation gezahlt hat, der stellt fest, dass es sich dabei nicht um “vollständige Freiheit” handelt. Im Ergebnis ist der immer noch vorhandene Fall, der die Person weiterhin fremdbestimmt, für einen OT VIII subjektiv wie eine Krankheit, bei der ärztliches Bemühen nicht zu einer Heilung geführt hat. Der Betroffene macht regelmäßig nicht Miscavige oder die angewendeten Techniken, sondern sich selbst für das Scheitern verantwortlich. In Scientology verbreitetes Motto: “Wenn die Technik bei einer Person nicht ‘reingeht’, ist  deren Ethikzustand ‘out’ ”. Dadurch ist nie die Organisation, sondern immer die auditierte Person selbst daran schuld, wenn das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wurde. Vielfach ist bei den betroffenen Personen dann Resignation die Folge.

Die Überschrift der zurzeit gültigen Gradkarte lautet: “The Bridge to Total Freedom”. Indem Miscavige sich nicht davon distanziert oder nicht unmissverständlich klarstellt, dass das proklamierte Ziel erst mit solchen Stufen erreicht werden soll, die (nach OT VIII) in seiner Organisation gar nicht angeboten werden, täuscht er die Menschen wissentlich und willentlich darüber, dass das Erhoffte bei ihm nicht verfügbar ist. Der so erzeugte Irrtum veranlasst die jeweiligen Personen, atemberaubende Geldzahlungen vorzunehmen, die der Scientology-Organisation den beabsichtigten Vermögensvorteil verschaffen.

An dieser Stelle kann man Hubbard aus seiner Finanz-Serie 36 zitieren. Diese beschäftigt sich mit etwas, das er “Austausch” nannte. Gemessen an dem, was den Menschen auf den OT-Stufen versprochen wird, ist der für extrem hohe Geldbeträge gelieferte Gegenwert auch bei gutwilliger Betrachtung bestenfalls das, was Hubbard mit “Austausch 2” bezeichnete.

Zitat: “
Das Zweite ist der Zustand des teilweisen Austauschs. Die Gruppe nimmt Aufträge oder Geld für Güter entgegen und liefert dann einen Teil oder eine verdorbene Version von dem, was bestellt wurde. Dies wird ‘übers Ohr hauen’ oder ‘Schulden machen’ genannt, da sich die Gruppe immer mehr in Form von Dienstleistungen oder Gütern verschuldet.” 

Was das Schuldenmachen angeht, sah Hubbard das sehr optimistisch. Er konnte nicht vorhersehen, dass Miscavige keine Schulden anerkennen würde. Zwar gibt es den so genannten Refund, aber wer den beantragt, wird aus der Organisation hinausgeworfen. Das Geschäftsgebaren von Miscavige verdient daher möglicherweise einen noch niedrigeren Austauschzustand.

Für die Betroffenen stellt der eingetretene Vermögensschaden nicht selten eine Existenzgefährdung dar. Der Kausalzusammenhang ist jedenfalls unübersehbar. Im deutschen Strafrecht nennt man das Betrug. In Frankreich ebenfalls. Dort wurde die ansässige Scientology-Organisation am 16. Oktober 2013 vom obersten Gerichtshof (Cour de cassation) wegen “bandenmäßigen Betrugs” zu einer Geldstrafe von 600.000.- Euro verurteilt. Bereits 1978 war Hubbard selbst durch ein französisches Gericht in Abwesenheit zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Behörden sollen dadurch getäuscht werden, dass die Organisation Zahlungen für Auditing fälschlich als religionsinterne “Spenden” bezeichnet. In Wahrheit wissen alle Beteiligten, dass es sich dabei um eine Lüge handelt. Auditing muss in Einheiten zu 12,5 Stunden per Vorkasse gekauft werden. Nach dem in Deutschland geltenden Bürgerlichen Recht ist die “Spende” eine Schenkung, bei der beide Teile sich darüber einig sind, dass diese Zuwendung nicht mit einer Gegenleistung verknüpft ist. Exakt das trifft auf Zahlungen, die für Auditing geleistet werden, nicht zu.

 
j.
OT II*

Durch Hubbard wurde kühn behauptet, dass alle auf der Erde lebenden Menschen mit CC- bzw. OT II-Implants beaufschlagt sind. Das ist nachprüfbar unwahr. Nicht wenige waren gar nicht dabei oder haben, jeder für sich und ohne die Kenntnis technischer Hintergründe, gut funktionierende Abwehrmechanismen gegen Implants und BTs entwickelt. Verallgemeinerungen sind generell mit Vorsicht zu genießen. Im Behaupten von unbewiesenen Sachverhalten gab es bei Hubbard keine selbst auferlegten Grenzen.

Außerdem bestehen ernste Zweifel an der Existenz der so genannten Feuerwand, die mit OT II gehandhabt werden soll, sowie an den von Hubbard handschriftlich zu Papier gebrachten Zeitangaben der Durchführung dieser Implants. Siehe dazu den o.a. Link zu OT II. 

 
k.
OT III*

OT III wird vom Verfasser als komplette Lügengeschichte angesehen. Die Gründe dafür werden unter dem Link zu dieser Stufe sehr ausführlich dargelegt. Wer dennoch meint, OT III habe sich so zugetragen, wie es von Hubbard aufgeschrieben wurde, sollte den sich damit befassenden Beitrag des Verfassers ignorieren oder ihn erst gar nicht lesen. Für ihn gilt der nachfolgende Text.

Was die Zahl der Betroffen angeht, gilt für OT III dasselbe wie für OT II. Wer selbst nicht dabei war oder keine BTs “hat”, ist auf dieser Stufe fehl am Platze. Trotzdem wird erwartet, dass jeder OT III läuft, denn es gibt kein Verfahren, mit dem objektiv überprüft werden kann, ob eine Person OT III braucht oder nicht. Dieser Brückenschritt ist ohnehin etwas, das auf dem Erkenntnisstand des Zeitpunkts seiner Entstehung aufbaut und damals davon ausging, dass anschließend geistige Freiheit etabliert sei. Das Verfahren ist langwierig, umständlich und durch die ständigen Wiederholungen auch langweilig. Im Vergleich zur NOTs-Technik ist es sehr zeitintensiv und ineffektiv. Es könnte im übrigen viel besser durch einen Auditor auditiert werden, so wie das auch auf NOTs gemacht wird. Indem der PC auf diese Weise in der Sitzung einen Verbündeten hätte, wäre die Gefahr minimiert, vom eigenen Fall überwältigt zu werden.  

OT III als den Zeitpunkt festzulegen, ab dem prinzipiell immer die Ladung Anderer geprüft werden soll, (und dies vorher nicht zu tun), ist willkürlich und naiv. Die Praxis lehrt, dass BTs vorher schon hellwach sein und Reads verursachen können. Dadurch wird dem Thetan häufig Ladung angezeigt, die gar nicht seine ist. Das kann zu Out-Listen führen, die einen Fall ernsthaft durcheinander bringen. Selbst im Buch 1-Auditing werden nicht selten bereits BTs (oder die GE) enturbuliert. Was für ein schrecklicher Mangel an Wissen und Professionalität!


l. OT IV

Heute angebotenes “Neues OT IV” hat keinerlei Ähnlichkeit mehr mit der ursprünglich von Hubbard an dieser Stelle vorgesehenen OT-Stufe. Darauf sollte die Person mittels der auditierten Prozesse stabil exteriorisieren. Miscavige entfernte diese Stufe und ersetzte sie durch etwas, das er “OT-Drogen-Rundown”, nannte. Dieser hatte die Funktion eines Lückenfüllers, damit die Nummerierung der Stufen erhalten blieb.


m. OT V

Von Hubbard 1967 zu Papier gebracht, diente OT V ursprünglich dazu, ein sich außerhalb seines Körpers befindliches geistiges Wesen mit seiner physikalischen Umgebung neu vertraut zu machen.
Zitat:
“The tremendous power that this universe seems to have over thetans resulting in entrapment, degradation and death, is traced to its source”
Deutsch: “Die ungeheuerliche Macht, die dieses Universum über Thetane zu haben scheint und die in Gefangenschaft, Degradierung und Tod resultiert, wird zu seinem Ursprung zurückverfolgt.”
Hubbard beschrieb diese Stufe wie folgt:
“As you exteriorize from the physical universe at Section V, you discover exactly what MEST is, and become free of its laws.”
Deutsch: “Indem Du auf der Stufe V aus dem Physikalischen Universum exteriorisierst, entdeckst Du genau, was MEST ist und befreist dich von seinen Gesetzen.”

OT V bestand aus zahlreichen subjektiven und objektiven Prozessen. Inzwischen heißt es “Neues OT V” (NOTs). Auch hier geht es wie auf OT III* und auf “Neuem OT IV” um “Body-Thetane”, abgekürzt “BTs”.

Die NOTs-Tech weist offensichtlich Mängel auf. Gewisse BTs werden damit nicht gefunden oder nicht zum Verschwinden gebracht und beeinflussen weiterhin den Fall. So gibt es nicht selten BTs, deren Misskonzept zwar beseitigt ist, die sich aber dennoch hartnäckig weigern zu blowen. Der NOTs-Auditor ist dann häufig gezwungen zu improvisieren, weil die NOTs-Serien entsprechende Handhabungen nicht vorsehen.   

William Branton Robertson, (1936 - 1991), (“Captain Bill”), ehemaliger enger Mitarbeiter Hubards,  hatte diese Dinge erkannt und den Versuch unternommen, die Mängel durch das von ihm geschaffene “Excalibur” zu beseitigen. Dabei behauptete er, die dafür nötigen Daten auf telepathischem Weg von dem längst verstorbenen Hubbard empfangen zu haben. Der Erfolg war und ist mäßig. Robertson selbst erreichte keinen befriedigenden Fallzustand. Er starb nach langer und schrecklicher Krankheit.


n. OT VI

Das von Hubbard entwickelte OT VI wurde von Miscavige entfernt. Die ursprünglich dort auditierten Prozesse hielt er offenbar für überflüssig. Stattdessen machte er aus OT VI einen Ausbildungszyklus für OT VII. Den Personen wird dort beigebracht, wie man Solo-NOTs auditiert. Gegen eine Ausbildung ist sicherlich nichts einzuwenden. Das ersatzlose Entfernen von Hubbard-Prozessen ist jedoch skandalös und verstößt gegen KSW 1.


o.
OT VII*

Das von Hubbard geschaffene OT VII war ursprünglich eine sehr anspruchsvolle und umfangreiche Stufe, die aus 49 Schritten bestand. Details können Sie im Beitrag zu OT VII nachlesen. Später wurde OT VII entfernt und durch “Neues OT VII” (Solo-NOTs) ersetzt. Der Pre-OT setzt hier seine Bemühungen fort, solche Dämonen zu finden und zu beseitigen, die auf NOTs übersehen oder sonst nicht gehandhabt wurden. Er tut das im Solo-Auditing auf sich selbst gestellt. Ein C/S befindet sich regelmäßig nicht in seiner Nähe, sondern hält sich oft nicht einmal in seinem eigenen Kontinent auf. Die Formel “Solo-Auditor+Solo-C/S sind stärker als der Fall” wird dadurch zur Farce. Unter diesen Bedingungen ist der Pre-OT ständig in Gefahr, von seinem Fall überwältigt zu werden, weil ihm keine sofortige Hilfe zuteil werden kann. 

Ende der 1990er Jahre entschied Miscavige, dass OT VII “überarbeitet“ werde müsste. Solche, die das bis dahin gültige OT VII früher abgeschlossen und auch bereits OT VIII attestiert hatten, erhielten die Weisung, auf das “überarbeitete” OT VII zurückzukehren. Ihre OT VIII-Zertifikate wurden ausnahmslos annulliert.

Für alle, die nun auf dem “Neuen OT VII” waren, begann eine trostlose Zeit. Trotz der Anweisung, täglich in Sitzung zu gehen, verbrachten zahlreiche Personen 5 und mehr Jahre darauf und hatten nicht das Gefühl, je zum Ende zu gelangen. OT VIII war für sie in weite Ferne gerückt. Jedes halbe Jahr mussten sie zum so genannten “6 Monats-Check” in FLAG erscheinen und gegen entsprechende Bezahlung u.a. ein längeres Confessional über sich ergehen lassen. Wer nicht erschien, weil er zum Beispiel das Geld dafür nicht aufbringen konnte, erhielt ein Auditierverbot. Da es hierfür keine Hubbard-Referenz gab und die internen Proteste dagegen immer lauter wurden, lockerte Miscavige schließlich die Modalitäten. Einige erhielten irgendwann die Erlaubnis, OT V II zu attestieren. Genaue Zahlen sind nicht bekannt.


p.
OT VIII

Auch dieser Schritt, ab dem per Definition der Zustand OT beginnt, wurde von Miscavige völlig neu gestaltet. Er lässt den Pre-OT u. a. das “Handbuch für Preclears” komplett wortklären und alle darin verzeichneten Übungen machen. Das ist trivial, spült aber wegen des großen Zeitaufwands viel Geld in die Kassen. Dieses Handbuch, das unter Hubbard noch knapp 100 Seiten hatte, ist unter Miscavige durch dessen Hinzufügungen auf fast 500 Seiten angeschwollen. Anscheinend wird man OT, wenn man Miscavige wortklärt. Was für eine Anmaßung!

Fazit: Auf den OT-Stufen ist ab OT IV ist nichts mehr, wie es einmal war. “Vollständige Freiheit” wurde auf diesem Planeten bisher nirgendwo erreicht. Selbst der Zustand “Theta Clear” wurde nicht erzielt, auch wenn manche das von sich selbst behaupten.


q. OT IX bis OT XV

Auf der Gradkarte werden die OT-Stufen IX bis XV ausgewiesen. Sie sind jedoch nicht erhältlich. Nach offizieller Lesart werden sie solange nicht angeboten, wie alle Organisationseinheiten von Scientology weltweit nicht die Größe von St. Hill erreicht haben. Fachleute halten das für vorgeschoben. Natürlich würde Miscavige zusätzliche Stufen anbieten, da er damit seine Kasse weiter füllen könnte. Er hat sich diese Bedingung ausgedacht, weil er genau weiß, dass sie nie erfüllt werden wird. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es diese Stufen entweder gar nicht gibt oder dass sie sich technisch in einem so unvollkommenen Zustand befinden, dass man sie der Öffentlichkeit schlicht nicht präsentieren kann.

Indem man gelegentlich argumentiert, “Vollständige Freiheit” werde erst dann erreicht, wenn auch die bisher nicht angebotenen OT-Stufen auditiert worden seien, versucht man, den Betrugsvorwurf zu entkräften. Das wäre die zweite plausible Erklärung, warum OT IX bis OT XV nicht verfügbar sind. Wären sie es, müsste Miscavige Farbe bekennen. 
 

r. Die neuen Kurse und Rundowns des Mr. Miscavige

Seit Miscavige in der Scientology-Organisation an der Macht ist, gab es nach und nach neue Kurse und Rundowns, von denen man vorher nie gehört hatte, die aber angeblich alle von Hubbard stammen oder sich zumindest auf dessen Materialien stützen sollten. Nachfolgend einige Beispiele:

Key To Life Course (KTL), dort wird den Leuten mehr über Kommunikation beigebracht

Life Orientation Course (LOC), die Betreffenden sollen hier ihre “Berufung” erkennen. Im Zweifel, dass sie eigentlich schon immer Auditor werden wollten.

Prosperity Rundown (Wohlstands-Rundown). Dieser Rundown, der besonders in den 1990er Jahren weltweit durch die Registrare forciert wurde und von dem sie behaupteten, dass man sich danach nur noch durch Selbsttötung dem Reichtum entziehen könnte, war reine Bauernfängerei. Die Personen wurden in Sitzung u. a. dazu aufgefordert, Geldscheine in die Luft zu werfen, um damit ihre Havingness für Geld zu verbessern. Am Ende hatten die Leute für diesen Rundown, der nur in FLAG zu dem dort besonders hohen Preis angeboten wurde, viel Geld dafür ausgegeben, aber nichts hinzugewonnen. 

Super Power
. Hierfür wurde in Clearwater/Florida eigens ein neues Gebäude errichtet. Was dort geliefert wird, ist alter Wein in neuen Schläuchen. Die Personen sollen damit das Verhältnis zu ihren Dynamiken neu definieren und insbesondere ihre Ethik grundlegend verbessern. Die “Ethik-Reparaturliste” (ERL) ist mit über 200 Fragen zu je 4 Flüssen wesentlicher Bestandteil von Super Power. Indem man sich u. a. mit vergangener Ethik beschäftigt, betreibt man das, was manche Fachleute “Schwarze Scientology” nennen. Dies war bereits mit dem von Miscavige am 19. 12. 1982 herausgegebenen HCOPL der Fall, das den Titel trägt, “Die Reparatur vergangener Ethikzustände” (RPEC). Richtig angewendet beschäftigt sich Ethik als persönliche Angelegenheit ausschließlich mit der Gegenwart.     
 


2. Fallgesichtspunkte, für die Hubbard keine Lösungen hatte und die er ignorierte.

a. Implants zwischen den Leben  

Hubbard hat am 23. Juli 1963 darüber zwar einen Vortrag gehalten, der Inhalt war jedoch das, was man in aufgeklärten Kreisen “Space Opera” nennt und was ähnliche Merkmale wie die OT III-Geschichte aufwies. 

Über solche Implants gibt es zu wenige Daten. Helatrobus ist ein derartiger Fall. Durch die regelmäßige Auffrischung solcher Implants, für die die Tech keine Abhilfe anbietet, kann sich das Wesen nicht erholen. Die regelmäßig aufgefrischte Amnesie gibt ihm darüber hinaus keine Chance, seine eigene Vergangenheit genügend zu erhellen und Verantwortung für früheres Handeln zu übernehmen. Wie soll jemand so jemals herausfinden, wer er wirklich ist?

Der immer wieder stattfindende zwangsweise Rücktransport zur Erde, die nach dem Verständnis der Hubbardschen Philosophie als Gefängnisplanet angesehen wird, macht die versprochenen Freiheiten zur Farce. Für einen Häftling, der in seinem Kerker mit Ketten an die Wand geschmiedet ist, könnte die Botschaft lauten: “Wir auditieren dich ein wenig, damit du dich besser fühlst, aber für die Ketten haben wir leider keinen passenden Schlüssel.” 

Wenn man beim Bild des Gefängnisplaneten bleibt, stellt sich in aller Ernsthaftigkeit die Frage, wie Auditing angesichts dieser PTS-Situation überhaupt funktionieren soll.  Der Aufenthalt in einem Gefängnis begründet PTSness in hohem Maße, denn niemand wird bestreiten, dass die Person in einer solchen Umgebung körperlicher und psychischer Unterdrückung unterworfen und somit ein PTS Typ I ist. Hinzu kommt, dass die große Mehrheit ihrer Mitgefangenen neben der PTSness mit ihren Implants, ihren bösen Absichten und ihren Service Faksimiles auch anderweitig geisteskrank ist. Da Geisteskrankheit laut Hubbard ansteckend ist, ist die von ihm formulierte “Abwärtsspirale” eine zutreffende Tatsache, der alle Erdbewohner unterworfen sind. Es liegt also auf der Hand, dass ein Individuum, das geistige Freiheit erreichen und seine eigene Identität wiederentdecken möchte, den Planeten Erde dauerhaft verlassen muss. Gelingt ihm dies nicht, hat es niemals eine Chance dazu. Hubbard formulierte es einmal so: “If you were looking for Hell and found Earth, it would certainly serve”. (Deutsch: Wenn Du die Hölle suchtest und die Erde fändest, würde sie sicher dafür genügen.)

Dass die meisten Menschen als PTS-Typen I einzuschätzen sind, wird auch durch die Tatsache erhärtet, dass der zur Handhabung des PTS-Typ II propagierte PTS-Rundown einer der am schlechtesten funktionierenden Rundowns ist. Sein Verfahren ist technisch nicht schlüssig und auch deshalb sehr häufig nicht geeignet, das Achterbahnfahren zu beenden. Details sind im Beitrag PTS-Rundown nachzulesen und sollen deshalb hier nicht wiederholt werden.


b. Implants zu anderen Zeiten oder bei anderen Gelegenheiten

Es liegt nahe, dass es diese in der langen Zeit zahlreich gegeben hat. Indem man so tut, als sei mit CC und OT II alles erledigt, kreiert man eine Illusion. LRH wusste über andere Implants zu wenig und ließ sie deshalb auf seiner Brücke schlicht unter den Tisch fallen.

Implants sind eingepflanzte Postulate, die sich genauso auswirken wie selbst erschaffene. Sie sind Teil des Wesens, (nicht der Bank), und aberrieren es. Eine Technik, die es erlaubt, solche Postulate gemeinsam (auf einen Schlag) auszulöschen, gibt es derzeit nicht. Ein Clear ist von ihnen genauso betroffen wie ein Nichtclear. Daraus leitet sich ab, dass ein Clear, wenn er diesen Zustand attestiert, noch mit viel eigener Ladung beaufschlagt ist. Indem er auf den OT-Stufen aber über Jahre hinweg immerzu Andere auditiert, wird seiner Ladung nicht die notwendige Aufmerksamkeit zuteil. Ein grober Mangel, der auf Dauer zwangsläufig wieder zu einer Fallverschlechterung führt.  


c. Zwangsweises Schlafen

Jeder, der einen Körper "läuft", muss etwa ein Drittel seines Lebens schlafen. In dieser Zeit wird ihm als Wesen die Kontrolle entzogen. Stattdessen wird er empfänglich für Implants oder andere auf ihn einwirkende Manipulationen. Die unterschiedlichen Schlafphasen, (Leichtschlaf, Tiefschlaf, REM-Phase), sind die, die auch durch Hypnose herbeigeführt (und missbraucht) werden können.   

Beeinflussungen sind zum Beispiel auf Distanz möglich durch speziell modulierte elektromagnetische Wellen, aber auch durch die gezielte Einwirkung von BTs, die damit beauftragt sind. Wer abends gut gelaunt zu Bett geht und sich am nächsten Morgen wie durch den Wolf gedreht fühlt, könnte des Nachts eine solche “Behandlung” erfahren haben. Möglicherweise ist das Schlafen keine physiologische Notwendigkeit, sondern wurde "eingerichtet", um bei Bedarf täglich kontrollierenden Zugriff zu haben.


d. Geklärter Planet

Das von der CoS bei jeder Gelegenheit  verkündete Ziel eines “geklärten Planeten” mag edel klingen, ist jedoch eine ihrer größten Lügen. Die Erdbevölkerung wächst gegenwärtig um 80 Millionen im Jahr. Das sind täglich etwa 220 000 zusätzliche Menschen. Es bedarf keiner höheren Mathematik, um sich vor Augen zu führen, dass bei diesen Größenordnungen und den wenigen hundert Clears die Scn jährlich hervorbringt, sich dieses Ziel niemals realisieren lässt. Mr. Miscavige weiß das. Trotzdem spricht er immer wieder davon. Dabei bedeutet “Clear” nicht das Ende der Geisteskrankheit auf diesem Planeten, sondern ist nur ein Schritt in die richtige Richtung.           


e. Ewiger Kreislauf von Werden und Vergehen  (Reinkarnation)

Der im Hinduismus als “Samsara” bezeichnete ewige Kreislauf von Leben, Sterben und Wiedergeburt wird als leidvoll wahrgenommen. Es ist daher für jeden Hindu oberstes, quasi selbstverständliches Ziel, diesen als aufgezwungen empfundenen Kreislauf zu durchbrechen. Innerhalb des Hinduismus gibt es mehrere Wege, auf denen das Individuum dieses Ziel zu erreichen versucht: 
1. Wissen (Jjana)
2. Tat (Karma)
3. Göttliche Erlösung (Bhakti)
4. Meditation (Raja)

Im Buddhismus spielt das Karma (als absichtsvolles Handeln) die zentrale Rolle für den weiteren Weg des Individuums. Jeder Tat folgt eine Wirkung, die auf einen selbst zurückfällt. Obwohl auch im Buddhismus die Reinkarnation als selbstverständlich angesehen wird, bestehen hinsichtlich des Übergangs der Seele und ihrer Eigenschaften und Erfahrungen auf einen neuen Körper Unterschiede zum Hinduismus.       

Die Reinkarnation betreffend hat Hubbards Philosophie Teile beider Weltreligionen für sich vereinnahmt. Das Karma manifestiert sich bei ihm in der Overt-Motivator-Folge. Das oberste Ziel “geistige Freiheit” wird immer wieder artikuliert, jedoch nirgendwo genauer definiert. Danach befragt, was er unter geistiger Freiheit versteht, gibt fast jeder Scientologe eine andere Antwort. Dabei ist es auch für solche, die OT VIII attestiert haben, ein offenes Geheimnis, dass mit der von Hubbard angebotenen Technik, der ewige Reinkarnationskreislauf nicht durchbrochen werden kann. Auch der OT VIII weiß, dass er das nächste Mal wieder zur Erde zurückkehren und sich dort weiterhin in geisteskranker Umgebung aufhalten muss. Im Grunde eine hoffnungslose Perspektive. Selbst wenn er sich als OT VIII davon ein Stück weit entfernt hat, wird er diesen Zustand nicht bewahren können, denn Geisteskrankheit ist ansteckend.     


Fazit: Das Wort “Mangel” bedeutet in der Regel, dass eine Sache nützlich oder brauchbar sein kann, aber Fehler aufweist, die ihren Wert schmälern. So verhält es sich auch mit Hubbards “Tech”. Sie bietet eine Abhilfe für Teilaspekte des Lebens an, wobei einige in der versprochenen  Weise tatsächlich funktionieren, andere jedoch nicht. Letzteres hat seine Gründe sicher auch in den zahlreichen Veränderungen, Streichungen, Hinzufügungen usw., die seit 1978 zu verzeichnen sind und die bis in die Gegenwart andauern.

Was unverändert funktioniert, ist, dass man mit dem E-Meter prinzipiell jede im Unterbewusstsein vorhandene Ladung finden kann, sofern man die richtige Frage stellt. Allerdings muss der Auditor wissen, was er fragen soll und wie sich die Ladung im Einzelfall beseitigen lässt. Dazu braucht es eine passende Technik. Beides wurde durch Hubbard nicht abschließend erforscht und zu Papier gebracht. Manche Ladung wird nicht gefunden, weil der Auditor niemals die entsprechende Frage stellt. Das hat zur Folge, dass die jeweilige Person auf solchen Ladungen sitzen bleibt. So werden einige wesentliche Fallgesichtspunkte durch Hubbards Technik nicht gehandhabt. Sie ist daher gelegentlich hilflos und gaukelt den Betroffenen dann Lösungen vor, die sie in Wahrheit nicht hat.
 

Positive Gesichtspunkte:

Im Gegensatz zu diversen Religionen, die das Individuum auffordern, abenteuerliche Konstrukte zu “glauben”, ist Hubbards philosophischer Überbau geeignet, Gewissheit über grundlegende spirituelle Zusammenhänge und damit auch Gelassenheit zu erschaffen. Der “Glaube” ist stets nur ein minderwertiger Ersatz für Gewissheit und wurde als Begriff von Menschen oder religiösen Einrichtungen erschaffen, die Andere von ihren Ideen nachhaltig, (gelegentlich “mit der Brechstange”), überzeugen wollen. Wer sich damit zufrieden gibt, an etwas oder jemanden nur zu “glauben”, ist weit vom Erkennen der Wahrheit entfernt. Das im Johannes-Evangelium 11,25 nachzulesende (angebliche) Jesus-Zitat, “
Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt”, stammt ganz sicher aus einer anderen Quelle. Jesus hätte das nie gesagt.

Das Entstehen von Gewissheit gilt in besonderem Maße für das Erlernen und die Anwendung funktionierender spiritueller Techniken, wie es bei der Ausbildung von Auditoren geschieht. Je besser und umfangreicher die Ausbildung, desto gelassener ist die Person, die sie erhalten hat und damit arbeitet. Das verleiht ihr Wert.

Wie immer man zu Hubbard stehen mag, die Beschäftigung mit seiner Philosophie und seinen Techniken lohnt sich, wenn man dabei stets auch seinen eigenen Verstand einsetzt und sich nicht von unqualifizierten Personen gängeln lässt. Dies bedeutet, dass der intelligente und gut ausgebildete Auditor die Spreu vom Weizen trennt und nur das anwendet, was tatsächlich funktioniert. Sollte “Technikmängel” unterstützend dazu beitragen, war die vorstehende Niederschrift sinnvoll.  

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