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Der nachfolgende Text soll solchen Personen eine Hilfestellung geben, die ihr E-Meter neu abgleichen wollen (oder müssen) und es nicht an den Hersteller einschicken wollen. Beachten Sie bitte, dass Sie durch einen solchen Eingriff keine Gewährleistungsansprüche mehr geltend machen können.
Bitte führen Sie den Abgleich bei einer Raumtemperatur durch, der das E-Meter üblicherweise ausgesetzt ist, also im Regelfall 23 bis 25°C. Lassen Sie den Bauteilen vorher genügend Zeit, um sich dieser Temperatur anzupassen.
Betriebsspannungen: Wie auf dem folgenden Bild zu sehen, zwischen ”–Batt” und dem mittleren Lötstützpunkt von “AUS/EIN” eine Gleichspannung von 9 Volt einspeisen. (Dargestellt ist hier das Layout des aktuellen Geräts vk1-50-7). Der Betriebsstrom soll ca. 5 mA betragen.
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Ist der Strom deutlich niedriger oder höher, muss dafür die Ursache gefunden werden. Wenn Sie kein Elektroniker sind, sollten Sie in diesem Fall das Gerät an den Hersteller einschicken.
Ist der Strom normal, als erstes die Spannung zwischen 0V und 5V ermitteln. Sie soll +5 Volt betragen.
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Weicht eine Spannung deutlich ab oder ist sie gar nicht vorhanden, muss zunächst die Ursache dafür gefunden werden. Im Regelfall ist dazu das Gerät an den Hersteller einzuschicken.
Überprüfung des SET-Reglers: Mit dem von außen zugänglichen Regler P5, (folgendes Foto), überprüfen, ob die E-Meter-Nadel sich ausreichend weit nach links und rechts von SET* wegbewegen lässt, (etwa 6 bis 7 Teilstriche). Danach die Nadel genau auf Set einstellen.
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Abgleich der Offsetspannungen: Schließen Sie an den beiden Anschlüssen “MP” ein Drehspulinstrument mit Mittenanzeige an. Der Zeiger steht bei Null nicht links, sondern in der Mitte. Dadurch kann man positive und negative Spannungen zur Anzeige bringen. Im Elektronikhandel sind solche mit ± 50 µA für wenig Geld zu erhalten. Da an “MP” die Spannung zwischen –2.5 Volt und +2.5 Volt schwanken kann, darf das Instrument jedoch nicht ohne Vorwiderstand angeschlossen werden. Er sollte so bemessen sein, dass bei den Spannungshöchstwerten nach beiden Seiten gerade ein Endausschlag erzielt wird. Da der Spulenwiderstand des Mitteninstruments oft nicht bekannt ist, sollte man den Wert des Vorwiderstands am besten experimentell ermitteln. Die hier angegebenen 4.7 k sind nur ein Vorschlagswert. Verwenden Sie zusätzlich parallel zum Instrument zwei Elkos, wie das im rechten Schaltbild dargestellt ist. Da die Regelspannung sich permanent verändert, wäre der Zeiger ohne diese Maßnahme sonst sehr unruhig.
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Alternativ lässt sich auch ein Oszilloskop verwenden. Wegen der unruhigen Regelspannung sollten dabei aber in jedem Fall Glättungsmaßnahmen ergriffen werden.
Schließen Sie am PC-Eingang einen Widerstand von 12.5 kOhm an. Drehen Sie nun P4 ganz nach links in Stellung “0.1” und bringen Sie das Mitteninstrument mit P2 genau auf Null (in die Mitte). Stellen Sie P4 auf “128” und wiederholen Sie diesen Vorgang mit P1. Die Nadel des Mitteninstruments sollte sich dabei symmetrisch um Null herum bewegen. Sollte sich das Mitteninstrument nicht wie beschrieben auf Null bringen lassen, liegen die Parameter von IC4 außerhalb des zulässigen Bereichs. In diesem Fall muss IC4 gegen ein anderes Exemplar getauscht werden.
Beim Drehen des Empfindlichkeitsreglers P4 darf sich nach einem erfolgreichen Abgleich die E-Meter-Nadel über den gesamten Bereich von 0.1 bis 128 nicht mehr von Set wegbewegen.
Entfernen Sie das Mitteninstrument wieder.
Abgleich der Tonarmanzeige: Bringen Sie den Norm/Solo-Schalter in Stellung Norm. Sollte er nach dem Bestücken der Platine noch nicht angelötet sein, müssen die Solo-Lötstützpunkte auf andere Weise mit Brücken versehen werden. Sollten Sie dies vergessen, erhalten Sie falsche Werte.
Wenn Sie das Prüfgerät oder die vereinfachte Prüfschaltung besitzen, schließen Sie es (sie) an den beiden PC-Anschlüssen an. Es funktioniert aber auch mit einem einzelnen 5k- und einem 12.5k-Widerstand. Gleichen sie P6 so ab, dass bei 5k der Wert “2.00” und bei 12.5k “3.00” angezeigt wird. Dazu ist eine mittlere Abgleichstellung zu finden. Werden andere Werte angezeigt, muss dafür zunächst die Ursache gefunden werden. (Meist sind dann die Solo-Brücken noch offen.) Anschließend prüfen, ob bei Kurzschluss “0.95” und bei einem offenen PC-Anschluss “6.50” angezeigt werden. Das ist alles.
Kalibrierung der Empfindlichkeit: Wenn keine der Prüfschaltungen verfügbar ist, am PC-Eingang einen Widerstand von 5 k anlöten. Mit einem Taster einen 100k-Widerstand zu diesem 5 k-Widerstand parallel zuschaltbar machen. Sollten Sie einen Widerstand mit 5 k nicht besitzen, können Sie zwei Widerstände zu je 10 k parallel schalten. Das Display sollte einen TA-Wert von ”2.00” anzeigen. (Wie oben bereits ausgeführt, ist bei einer fehlerhaften TA-Anzeige die Kalibrierung der Empfindlichkeit nicht möglich.)
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Zunächst überprüfen, ob die E-Meter-Nadel genau auf Set und der Empfindlichkeitsregler auf 32 steht. Beim Drücken des Tasters soll sich die Nadel präzise bis zum Ende der Skala (25 Teilstriche von Set) bewegen. Wird dieser Punkt nicht erreicht, korrigieren Sie es mit dem Trimmer P3. Die Nadel erreicht das Skalenende nur kurz, weil sie anschließend automatisch zu Set zurückkehrt. Den Abgleich mit P3 wie nötig mehrmals wiederholen, bis die Nadel genau den 25. Teilstrich erreicht. Es wird bewusst nicht auf den Endwert 128 abgeglichen, da die Praxis zeigt, dass sowohl das Potenziometer P4 als auch OP5 nicht immer absolut lineare Eigenschaften besitzen. Indem man auf 32 abgleicht, sind die anderen Skalenwerte von P4 danach ebenfalls hinreichend genau.
Abgleich der Batteriespannungsanzeige.: Legen Sie an “–Batt+” mit einem regelbaren Gleichspannungsnetzteil eine Spannung von 5.9 Volt an. Erhöhen Sie diese Spannung langsam auf 6.0 Volt und gleichen Sie P7 so ab, dass die Anzeige dabei von 5.9 auf 6.0 springt. Bei den älteren Geräten soll die Anzeige von “LOW” auf 6.0 springen.
Umschalter der Tonarmposition für Solo: Überprüfen Sie, ob nach Anlegen eines Widerstands von 5,0 k die Tonarmposition korrekt mit 2.00 und nach Anlegen von 12,5 k ein Tonarm von ”3.00” angezeigt wird. Bringen Sie bei einer Anzeige von ”3.00” den Solo-Umschalter in Stellung ”Solo”. Nun sollte der angezeigte Wert zwischen “2.10” und “2.15” liegen.
Da 5,0 Kiloohm und 12,5 Kiloohm im Handel kaum erhältlich sind, können Sie sich wie folgt behelfen: 5,0 k - 2 Widerstände zu je 10,0 k parallel schalten 12,5 k - einen Widerstand mit 8,2 k und einen mit 4,3 k in Reihe schalten. Verwenden Sie möglichst Metallfilmwiderstände mit einer Toleranz von 1% oder besser.
Wenn ein Fertiggerät überprüft werden soll, benötigen Sie ein Dosenkabel, wie es früher üblich war. Auf der einen Seite einen Mono-Klinkenstecker (6,3 mm), auf der anderen Seite Krokodilklemmen. Letztere werden an die Anschlussdrähte der Widerstände geklemmt. Das gilt auch für die zuvor beschriebenen Fälle, wenn das Gehäuse geschlossen bleiben soll und Sie dehalb nichts an die Leiterplatte oder innen an die Klinkenbuchse anlöten können.
Taster für Körperbewegungen: Überprüfen Sie die Funktion der B/M-Taste. Solange sie gedrückt wird, dürfen Abwärtsbewegungen des Tonarms nicht gezählt werden. Um eine Tonarmbewegung korrekt zu simulieren, sollte eine der beiden Prüfschaltungen verwendet werden. Wenn sich der Tonarm um mehr als 4.10 Abschnitte verändert, oder der neue Wert nicht stabil ist, wird er vom Mikrocontroller verworfen und eignet sich deshalb nicht, um diese Taste zu prüfen. Der Test kann nicht durchgeführt werden, indem man die Dosen in die Hände nimmt und durch Drücken den Widerstand verringert. Damit lässt sich 3 Sekunden lang kein stabiler Wert simulieren.
Reset-Taster: Die Nullrückstellung der Zähleranzeige prüfen.
Damit ist der Abgleich beendet.
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