Rote Volumes (engl. volume = Buch, Buchband)

Hubbard* brachte seine Ideen und Theorien zum Thema Auditing, die Ergebnisse seiner experimentellen Forschungen, die von ihm entwickelten Prozesse* und deren theoretischen Hintergründe, Reparatur- und Analyselisten usw. regelmäßig zu Papier. Dadurch entstand eine ständig wachsende Sammlung loser Blätter, die bald nicht mehr überschaubar war.

Die Handhabung bestand darin, den Inhalt der Blätter zu drucken und zu Büchern zu binden. Das erleichterte auch die weltweite Verbreitung an die einzelnen Organisationseinheiten. Alle so hergestellten Bücher, die sich mit der Auditingtechnik befassten, erhielten einen festen roten Einband, daher “Rote Volumes”. Ihre Zahl wuchs weiter, denn Hubbard setzte seine Arbeiten umgebremst fort. Die Zeit von 1950 bis 1984  ist in insgesamt 12 solcher Volumes mit durchschnittlich je 500 Seiten dokumentiert. Später erschien ein 13. Band, der die Zeit von 1985 bis 1991 abdeckte. Zeitgleich wurden von Miscavige die Bände 1 bis 12 “überarbeitet”, indem bisherige Inhalte teilweise entfernt, verändert, ersetzt usw. wurden, wobei stets behauptet wurde, es handele sich um von Fehlern bereinigtes oder nachträglich gefundenes Originalmaterial Hubbards. Mit einem roten Einband gibt es zusätzlich einen Index sowie die so genannten Serien. (Auditing-Serien, C/S-Serien, Technische Serien sowie Grad-Prozesse und vorbereitete Listen.) Manche darin verzeichnete Rundowns* sind nur in Clearwater/Florida erhältlich. Einige Bulletins sind in den Roten Volumes gar nicht enthalten, denn sie sind vertraulich und damit nicht jedermann zugänglich.

Daneben gibt es die “Grünen Volumes”. Sie bestehen ebenfalls aus zahlreichen Bänden und haben einen festen, grünen Einband. Sie enthalten von Hubbard zu Papier gebrachte Richtlinien über die in den einzelnen Organisationseinheiten stattfindenden administrativen Abläufe. Jeder Mitarbeiter ist gehalten, sie strikt zu beachten.     

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