Solo-Dose  (auch “Solo-Elektrode” oder “Einhandelektrode”).

Eine einzelne Dose, deren elektrisch leitende Oberfläche in der Mitte unterbrochen ist. Dadurch ergeben sich zwei voneinander isolierte Teilflächen, die mit einer Hand gemeinsam umfasst werden können. Auf diese Weise lässt sich der Körperwiderstand an der Wegstrecke einer Hand messen.

Dieses Messverfahren wird im Solo-Auditing* angewendet, weil dort mit der anderen Hand der Verlauf der Sitzung zu Papier gebracht werden muss. Wegen der geringeren Kontaktfläche ist der Grundwiderstand zwar höher und erfordet eine höhere Empfindlichkeitseinstellung, es treten aber dieselben Phänomene auf, die man auch bei der Verwendung zweier Einzeldosen beobachten kann.   

Auf dem rechten Foto können Sie in der Mitte der Röhre einen rundum verlaufenden schmalen Strich sehen. Hier sind die Flächen elektrisch voneinander getrennt. Beide sind über je eine Ader des Kabels mit dem E-Meter verbunden. Diese Verbindungen werden innen dauerhaft über Ösen bewerkstelligt, die von je einer Linsenschraube gehalten werden. Die Schraubenköpfe schließen außen bündig mit der Oberfläche ab und stören so den Anwender nicht. Die Dose hat einen Kunststoffkern, auf den eine dünne Metallschicht aufgalvanisiert wurde. Dadurch ist sie sehr leicht und entzieht der Hand keine Wärme.

Bezugsquelle

 

Der Gebrauch der oben beschriebenen Dose ist nicht zu vergleichen mit früheren Verfahren, bei denen zwei Einzeldosen aus Metall mittels eines Kunststoffteils mechanisch zusammengefügt wurden, ohne sich elektrisch zu berühren. Diese Gebilde waren lang und hatten ein beträchtliches Gewicht. Um nicht zu ermüden, musste die sie haltende Hand im Sitzen auf dem Oberschenkel abgelegt werden. Wenn der PC Hosen oder Strümpfe aus einem Material trug, das sich statisch aufladen konnte, musste zusätzlich ein Blatt Papier als Isolator zwischen den Dosen und dem Bein eingefügt werden.

So war die Situation früher:

Zwei massive und schwere Kupferkerndosen, an denen oben mit Bananensteckern die Adern des Kabels angeschlossen wurden. Davor der Kunststoffisolator, auf den die Dosen mit ihren offenen Enden aufgeschoben werden konnten, wenn man sie für das Solo-Auditing verwenden wollte. Wie das aussieht, zeigt das nächste Foto. Darauf kann man auch erkennen, welchen Anblick diese Dosen bieten, wenn sie nicht regelmäßig mit einem (metallfreien) Reinigungsvlies abgeschmirgelt werden. :  

Davor nutzte man viele Jahre lang einfache Weißblechdosen, an denen das Kabel mit Krokodilklemmen befestigt wurde. Bei Weißblech handelt es sich um kaltgewalztes Stahlblech, auf das elektrolytisch eine dünne Schicht Zinn aufgetragen wurde. 

siehe auch PC-Dosen*

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