Tesla, Nikola.

Am 10.7.1856 auf dem Gebiet des heutigen Kroatien geboren, war Tesla als Elektrotechniker in seinem Metier einer der begabtesteten Erfinder, den die Welt bisher kannte. Viele seiner Ideen waren der Zeit weit voraus und führten bei manchen Beobachtern zu der Überzeugung, Tesla sei “nicht von dieser Welt”.

Mit 28 Jahren siedelte er in die USA über. Dort arbeitete er zunächst mit Edison zusammen, der ihm jedoch aus persönlicher Eitelkeit nicht den nötigen Spielraum für seine vielen Aktivitäten einräumte. Tesla ging daher alsbald zu Westinghouse, wo er dem Wechselstrom* zum Durchbruch verhalf.

Edison, der Verfechter des Gleichstroms* war, verteufelte den Wechselstrom als gefährlich und unterstützte in den USA seine Verwendung beim “elektrischen Stuhl”, um dies so aller Welt vor Augen zu führen. Er konnte die Verbreitung des Wechselstroms dadurch jedoch nicht aufhalten. 

Tesla gilt auch als Miterfinder des Dreiphasen-Wechselstroms, dem so genannten Drehstrom. Er starb mit 86 Jahren in New York.

 

Anmerkung:
Edison dürfte den Gleichstrom wider besseres Wissen als harmlos bezeichnet haben, weil er damit dessen Akzeptanz im Volk verbessern wollte. Bereits 100 Jahre früher hatte Galvani an Froschschenkeln entdeckt, dass Gleichstrom zu Muskelkontraktionen führt. Dieser Sachverhalt war Edison mit Sicherheit bekannt. Während Wechselstrom Muskelflimmern verursacht, verkrampft ein fließender Gleichstrom die Muskulatur dauerhaft. Dadurch ist es möglich, dass (bei entsprechender Spannung) ein mit der Hand umfasster elektrischer Leiter nicht mehr losgelassen werden kann. 

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