Tonarmzähler

war ursprünglich eine Vorrichtung am
Tonarmknopf*, (hier am Mark V*), die Abwärtsbewegungen des Tonarms, (also Drehungen des Knopfs nach links), registrierte und aufaddierte. Knopfdrehungen nach rechts bewirkten nichts. Dazu befanden sich im Inneren des schwarzen Teils unterhalb des Knopfs kleine Zahnrädchen, die ein Zählwerk antrieben. Die Ziffern waren winzig und wurden deshalb durch eine eingebaute Lupe vergößert. Am Ende der Sitzung konnte der Auditor die Summe der in der Sitzung stattgefundenen Bewegungen daran ablesen. Was Abwärtsbewegungen des Tonarms bedeuten, finden Sie unter Tonarmaktion*  beschrieben.

Da dieser Zähler echte und “falsche” Tonarmbewegungen nicht unterscheiden konnte, musste der Auditor durch Körperbewegung* verursachte Änderungen im Worksheet* notieren und nach der Sitzung vom registrierten Wert abziehen. Das war umständlich und fehlerträchtig.

Das nicht mehr produzierte vk1 (Fertiggerät mit Mikrocontroller*) erkannte Körperbewegung selbständig und hatte eine Taste, mit der der Auditor eine Zählung physikalisch bedingter Tonarmänderungen auch von Hand unterbinden konnte. Das Foto zeigt das 2008 fertiggestellte vk1-50.

Hier wurden vom Mikrocontroller 12.47 Tonarmabschnitte* registriert. Die Taste zur Unterbindung der Zählung von Körperbewegung befand sich rechts unten und hatte die Bezeichnung “B/M” (= BODY MOTION).

Die älteren E-Meter besaßen alle keinen Tonarmzähler. Bei ihnen trug der Auditor jede Veränderung des Tonarms in seine Arbeitsblätter ein und addierte die Abwärtsbewegungen am Ende der Sitzung. Ab dem Mark VI* übernahm das zum ersten Mal eine eingebaute Elektronik. Da es zu dieser Zeit noch keine Mikrocontroller gab, brauchte man dafür mehr als 10 herkömmliche Schaltkreise*.

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