Tonarmzähler

war ursprünglich eine mechanische Vorrichtung am
Tonarmknopf*, die Abwärtsbewegungen des Tonarms, (also Drehungen des Knopfs nach links),  registrierte und aufaddierte. Knopfdrehungen nach rechts bewirkten nichts. Dazu befanden sich im Inneren des schwarzen Teils unter dem Knopf kleine Zahnrädchen, die ein Zählwerk antrieben. Die Ziffern waren winzig und wurden deshalb durch eine eingebaute Lupe vergößert.

Am Ende der Sitzung konnte der Auditor die Summe der in der Sitzung stattgefundenen Tonarmaktion* daran ablesen. Da dieser Zähler echte und “falsche” Tonarmbewegungen nicht unterscheiden konnte, musste der Auditor durch Körperbewegung* verursachte Änderungen im Worksheet* notieren und nach der Sitzung vom registrierten Wert abziehen. Das war umständlich und fehlerträchtig.

Heute erfolgt die Zählung elektronisch, und der aktuelle Wert wird von einem LC-Display* angezeigt. Moderne E-Meter* erkennen Körperbewegung selbständig oder haben zumindest eine Taste, mit der der Auditor eine Zählung physikalisch bedingter Tonarmänderungen unterbinden kann. Das vk1* kann bzw. hat beides.

Hier wurden vom Mikrocontroller 12.47 Tonarmabschnitte* registriert. Die Taste zur Unterbindung der Zählung von Körperbewegung befindet sich rechts unten und hat die Bezeichnung “B/M” (= BODY MOTION).

.