Blowdown (Abkürzung “B/D”)

Die Nadel des
E-Meters* bewegt sich bei herkömmlichen E-Metern so weit nach rechts, dass sie am Rand anschlägt. Der Auditor* muss deshalb bei einem solchen Gerät den Tonarm* nach links drehen, um die Nadel wieder auf die Skala* zu bringen. Entscheidend ist, dass sich die Tonarmanzeige* bei einem Blowdown verringert. Per Definition mindestens um den Wert 0.1 -  also z.B. von 3.0 auf 2.9

Da ein Blowdown sich nicht zwingend wie ein LFBD* verhält, sondern häufig eine verlangsamte Dynamik hat, muss die Nadel des vk1 dabei nicht rechts anschlagen. Ob eine sich nach rechts bewegende Nadel auf einen gerade stattfindenden Blowdown hindeutet, stellt der Mikrocontroller zuverlässig fest. Entspricht die Abwärtsbewegung der obigen Definition, leuchtet die blaue LED auf. Da der Wert des Tonarmzählers* erst nach 3 Sekunden aktualisiert wird, hat der Auditor genug Zeit, den alten und den neuen Wert abzulesen und in seine Arbeitsblätter* einzutragen.

Ein Blowdown bedeutet, dass geistige Masse* verschwindet, weil gerade etwas Unangenehmes konfrontiert wurde. Der Vorgang ist fast immer mit einem Gefühl der Erleichterung und öfter auch mit einer Erkenntnis verbunden. Da beides mit einer leichten Verzögerung auftreten kann, sollte der Auditor bei einem Blowdown nicht sprechen und auch sonst  nichts Ablenkendes tun, weil er den Ablauf sonst stören würde. 

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