Blowdown

Die Nadel des
E-Meters* bewegt sich so weit nach rechts, dass sie am Rand anschlägt. Der Auditor* muss deshalb bei einem herkömmlichen Gerät den Tonarm* nach links drehen, um die Nadel wieder auf die Skala* zu bringen. Die Tonarmposition* verändert sich dabei per Definition mindestens um den Wert 0.1 -  also z.B. von 3.0 auf 2.9.

Bei einem automatischen E-Meter genügt es, den Blowdown zu bemerken und ihn in die Arbeitsblätter* einzutragen. Da das Selbstbaugerät aus Vereinfachungsgründen keinen Tonarmzähler* besitzt, soll der Auditor darüber hinaus auch kleinere Verringerungen des Tonarms notieren. Sämtliche Verringerungen müssen am Ende der Sitzung (wie früher) von Hand addiert werden, damit sichtbar wird, was über die Dauer der Sitzung an Tonarmbewegung* zu verzeichnen war.     

Ein Blowdown bedeutet, dass geistige Masse* verschwindet, weil gerade etwas Unangenehmes konfrontiert wurde. Der Vorgang ist fast immer mit einem Gefühl der Erleichterung und öfter auch mit einer Erkenntnis verbunden. Da beides mit einer leichten Verzögerung auftreten kann, sollte der Auditor bei einem Blowdown nicht sprechen und auch sonst  nichts Ablenkendes tun.

 

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