E-Meter-Dosen (PC-Dosen, gelegentlich auch als “Elektroden” bezeichnet.)

Im einfachsten Fall ein rundes Blechrohr, das die zu auditierende Person mit ihrer Hand gut umfassen kann. Seine Oberfläche muss glatt und elektrisch leitend sein. In Frage kommt Aluminium sowie Zink- oder Kupferblech. Das Material sollte möglichst mit Zinn, Chrom, Nickel oder Gold beschichtet sein. Silber wird nicht empfohlen, da es an der Luft regelmäßig schwarz anläuft und dann kein guter elektrischer Leiter mehr ist.

Die Person hält in beiden Händen je eine Dose, die über ein flexibles Kabel mit dem E-Meter* verbunden ist. Bei eingeschaltetem E-Meter fließt ein sehr kleiner (nicht wahrnehmbarer) Strom von unter 100 µA durch die Hände, Arme und den Oberkörper der Person, der vom E-Meter gemessen wird. 

Der Dosendurchmesser sollte so gewählt werden, dass das Halten als bequem empfunden wird. Dies ist dann der Fall, wenn der Daumen gerade noch nicht den Mittel- oder Ringfinger berührt. (Bei Frauen ist der Ringfinger meist länger als der Mittelfinger.) Um vor einem Kauf solcher Dosen den richtigen Durchmesser zu bestimmen, kann man unterschiedlich dicke Spraydosen in Drogerie- oder Baumärkten testen. Sollte sich der Durchmesser nur schwer feststellen lassen, stellen Sie mit einem flexiblen Maßband den Umfang der Dose fest und teilen diesen Wert anschließend durch 3.14 (Pi).  

Mit den Dosen kann zu jeder Zeit stabil der Körperwiderstand gemessen werden. Andere Varianten wie metallische Armbänder oder Fußplatten, aufgeklebte Elektroden usw. sind wenig praktikabel und/oder haben sich für die Zwecke des Auditings* nicht bewährt. Sie sind bestenfalls eine Notlösung, wenn die Person krankheitsbedingt, oder weil Extremitäten fehlen, keine Dosen in den Händen halten kann.

Das nachstehende Foto zeigt zwei “PC-Dosen” eines Herstellers aus Hessen. Jede Dose ist über eine Ader des Kabels mit dem E-Meter verbunden. Diese Verbindung wird innen dauerhaft über eine Öse bewerkstelligt, die von einer Linsenschraube gehalten wird. Der Schraubenkopf schließt außen bündig mit der Oberfläche ab und stört so den Anwender nicht. Trägermaterial ist Kunststoff, dessen Oberfläche mit einer dünnen Metallschicht galvanisiert wurde. Auf diese Weise sind die Dosen leicht und entziehen der Hand keine Wärme. Beides fördert das Wohlbefinden der auditierten Peson und wirkt sich dadurch positiv auf den Verlauf der Sitzung aus. Früher verwendete Dosen aus massivem Metall mussten häufig zunächst angewärmt werden, bevor man sie an den PC übergab.

Siehe auch Solodose*

Bezugsquelle

.