E-Meter-Dosen (PC-Dosen, gelegentlich auch als “Elektroden” bezeichnet.)

Im einfachsten Fall ein rundes Blechrohr, das die zu auditierende Person mit ihrer Hand gut umfassen kann. Seine Oberfläche muss glatt und elektrisch leitend sein. In Frage kommt Stahl, Aluminium sowie Zink- oder Kupferblech. Das Material sollte möglichst mit Zinn, Chrom, Nickel oder Gold beschichtet sein. Silber wird nicht empfohlen, da es an der Luft regelmäßig schwarz anläuft und dann kein guter elektrischer Leiter mehr ist. Nickel und Chrom sind nur bedingt geeignet, da sie Hautallergien erzeugen können. In aller Regel wird Zinn verwendet. 

Die Person hält in beiden Händen je eine Dose, die über ein flexibles Kabel mit dem E-Meter* verbunden ist. Bei eingeschaltetem E-Meter fließt ein sehr kleiner (nicht wahrnehmbarer) Strom von unter 60 µA¹) durch die Hände, Arme und den Oberkörper der Person, der vom E-Meter gemessen wird. (Dieser Wert gilt für das vk1. Bei anderen E-Metern können höhere Ströme fließen.)

¹) 1 µA = 1 tausendstel Milliampere = 1 millionstel Ampere

Der Dosendurchmesser sollte so gewählt werden, dass das Halten als bequem empfunden wird. Dies ist dann der Fall, wenn der Daumen gerade noch nicht den Mittelfinger berührt. Um vor einem Kauf solcher Dosen den richtigen Durchmesser zu bestimmen, kann man unterschiedlich dicke Spraydosen in Drogerie- oder Baumärkten testen. Sollte sich der Durchmesser nur schwer feststellen lassen, bestimmen Sie mit einem flexiblen Maßband den Umfang der Dose und teilen diesen Wert anschließend durch 3.14 (Pi).  

Mit den Dosen kann zu jeder Zeit stabil der Körperwiderstand gemessen werden. Andere Varianten wie metallische Platten für Hände oder Füße haben sich für das Auditing* nicht bewährt. Als Notlösung können, wie beim EKG, Elektroden mit leitfähigem Gel verwendet werden. Und zwar nur dann, wenn die Person unter Parkinson leidet oder wenn ihre oberen Extremitäten fehlen. Bei der Verwendung solcher Elektroden ist es nicht möglich, standardmäßig (mittels Dosendruck) die Empfindlichkeit zu ermitteln. Der Auditor muss dann empirisch vorgehen. 

Die nachstehenden Fotos zeigen “PC-Dosen” eines Herstellers aus Hessen. Jede Dose ist über eine Ader des Kabels mit dem E-Meter verbunden. Diese Verbindung wird innen dauerhaft über eine Öse bewerkstelligt, die von einer Linsenschraube gehalten wird. Der Schraubenkopf schließt außen bündig mit der Oberfläche ab und stört so den Anwender nicht. Trägermaterial ist Kunststoff, dessen Oberfläche mit einer dünnen Metallschicht galvanisiert wurde. Auf diese Weise sind die Dosen leicht und entziehen der Hand keine Wärme. Beides fördert das Wohlbefinden der auditierten Peson und wirkt sich dadurch positiv auf den Verlauf der Sitzung aus. Früher verwendete Dosen aus massivem Metall mussten häufig zunächst angewärmt werden, bevor man sie an den PC übergab.

Bezugsquelle

Siehe auch Solodose*

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