FPRD

Die Abkürzung steht für “False Purpose Rundown”, was man ins Deutsche moderat mit “
Rundown* für falsche Zielsetzungen” übersetzt.  Bei den “falschen Zielsetzungen” handelt es sich in Wahrheit um böse Absichten*, die als Postulate* ein Wesen über lange Zeiträume zwingen können, immer wieder schädliche Handlungen zu begehen. Man findet sie auf dem FPRD, indem man begangene Verfehlungen früher ähnlich zurückverfolgt, bis man bei der ersten (grundlegenden) Verfehlung angekommen ist. Danach offenbart sich das böse Postulat, dem zeitlich eine Verwirrung vorausgeht. Indem die Person veranlasst wird, diese Verwirrung bis zu ihrem ersten Augenblick zu konfrontieren, verschwindet das Postulat. Sein einziger Zweck bestand zum Zeitpunkt seiner Entstehung darin, die Verwirrung zu beseitigen. Wenn das Postulat nicht mehr existiert, hat das zwanghafte Begehen von Verfehlungen, das dadurch verursacht wurde, ein Ende.

Man denke an den Pyromanen. Wie glücklich mag er sein, wenn das Postulat verschwunden ist, das ihn dazu veranlasste, immer wieder Häuser anzuzünden. Es gibt betroffene Personen, die nach der Beseitigung eines besonders bösen Postulats von einem neuen Leben sprechen.

Das Verfahren gilt sinngemäß auch für das Finden und Beseitigen von Service-Faksimiles*. Das S.F., das auch als fixe Idee bezeichnet wird, ist ebenfalls ein überlebensfeindliches Postulat, das häufig, jedoch nicht zwangsläufig, am Fuß einer Kette von Verfehlungen gefunden werden kann. Dies hängt davon ab, ob der Inhalt der Berechnung die Person zur Begehung schädlicher Handlungen veranlasste.

Der FPRD stellt eine Methode dar, mit der man erfolgreich die Bösartigkeiten, die manche Menschen auszeichnen, vollständig beseitigen kann. Fixe Ideen können mit dem FPRD-Verfahren zwar beseitigt, aber nicht sicher entdeckt werden. (Siehe letzte Absatz.) Böse Absichten und fixe Ideen der Genetischen Entität* bleiben beim FPRD fast immer unentdeckt, weil Hubbards Techniken sich damit nicht beschäftigen. Da die GE als ursächlich für sexuelle Aktivitäten angesehen wird, kann eine abweichende sexuelle “Orientierung” des Menschen nicht gehandhabt werden, wenn nicht auch die GE auditiert wird. Homosexualität oder Pädophilie beruhen auf Postulaten der GE. Diese sind überlebensfeindlich, weil bei jemandem, der nicht heterosexuell orientiert ist, keine Fortpflanzung stattfindet. Damit wird das Überlebensgebot verletzt.

Leider wird der FPRD in der Praxis nicht in dem nötigen Ausmaß angewendet. Indem man sich darauf beschränkt, böse Postulate durch das Säubern von Verfehlungen zu finden, bleibt die Technik unvollkommen. Ein Wesen ist darüber hinaus mit zahlreichen “Kümmernissen” belastet, denen häufig auch ein Postulat zugrunde liegt. Diese Postulate müssen gleichermaßen beseitigt werden, denn sie hindern das Individuum daran, die Tonskala hinaufzugehen. Der FPRD ist dafür nicht das richtige Werkzeug. Aber er hat erstmals zweifelsfrei etabliert, dass ein schädliches Postulat nicht aus dem Nichts entsteht, sondern dass ihm in aller Regel eine Verwirrung vorausgeht. 

Lesen Sie dazu Technikmängel, die Abschnitte “g” und “h” sowie den Beitrag über Erweiterte Dianetik*.  

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