FPRD

Die Abkürzung steht für “False Purpose Rundown”, was man ins Deutsche moderat mit “
Rundown* für falsche Zielsetzungen” übersetzt.  Bei den “falschen Zielsetzungen” handelt es sich in Wahrheit um böse Absichten*, die als Postulate* ein Wesen über lange Zeiträume zwingen können, immer wieder schädliche Handlungen zu begehen. Man findet sie auf dem FPRD, indem man begangene Verfehlungen früher ähnlich zurückverfolgt, bis man bei der ersten (grundlegenden) Verfehlung angekommen ist. Danach offenbart sich das böse Postulat, dem zeitlich eine Verwirrung vorausgeht. Indem die Person veranlasst wird, diese Verwirrung bis zu ihrem ersten Augenblick zu konfrontieren, verschwindet das Postulat. Sein einziger Zweck bestand zum Zeitpunkt seiner Entstehung darin, die Verwirrung zu beseitigen. Wenn das Postulat nicht mehr existiert, hat das zwanghafte Begehen von Verfehlungen, das dadurch verursacht wurde, ein Ende. Man denke an den Pyromanen. Wie glücklich mag er sein, wenn das Postulat verschwunden ist, das ihn dazu veranlasste, immer wieder Häuser anzuzünden. Es gibt betroffene Personen, die nach der Beseitigung eines besonders bösen Postulats von einem neuen Leben sprechen.

Anmerkung:
Jeder Mensch hat destruktive Postuiate. Wer sie nicht kontrollieren kann, wird zu ihrem Werkzeug. Manche nur hin und wieder, Andere oft oder ständig. Der Kriminelle tut das, was die Postulate ihm vorschreiben. Der gläubige Christ bittet im Vaterunser darum, vom “Bösen” erlöst zu werden. Er mag die Mechanismen nicht kennen, weiß aber, dass er solche Impulse in sich trägt und dadurch Gefahr läuft, zum Kriminellen zu werden. Kriminelle sind niemals “gut drauf”. Wenn sie erwischt werden, folgt eine Bestrafung durch die Gesellschaft. 

Mit dem FPRD stand ab 1984 erstmals eine funktioniernde Technik zur Verfügung, mit der Postulate gefunden und sicher beseitigt werden konnten. Da der Weg über Verfehlungen beschritten wird, sind das jedoch nur solche, die als destruktive Beschlüsse die Begehung von ethisch oder moralisch fragwürdigen Handlungen zur Folge haben. Außerdem nimmt dieses Verfahren viel Zeit in Anspruch, weil jedes Mal Verfehlungen früher ähnlich weggeräumt werden müssen, bevor man an das Postulat gelangt. Postulate, mit denen sich ein Individuum Kümmernisse aller Art selbst verursacht, werden mit dem FPRD nicht oder nur per Zufall entdeckt. Diese Postulate müssen gleichermaßen beseitigt werden, denn sie hindern das Individuum daran, die Tonskala* hinaufzugehen. Im Beitrag Postulate auditieren wird ein Verfahren dargestellt, mit dem ohne Umwege alle Postulate gefunden und beseitigt werden können.

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