Thetan

Eine Wortschöpfung
Hubbards*. “Thetan” bezeichnet das Individuum in seiner Eigenschaft als geistiges Wesen. Im täglichen Sprachgebrauch wird vielfach das Wort “Seele” verwendet, wobei oft eine abweichende Vorstellung damit verbunden ist. Zahlreiche Menschen sprechen davon, dass sie eine Seele “haben”, dass sie ihre Seele “baumeln” lassen, dass sie “ein Herz und eine Seele” sind usw. Manche unter ihnen differenzieren zwischen Geist und Seele. Einigkeit besteht darin, dass Geist oder Seele etwas Immaterielles bzw. Spirituelles ist. Die Seele ist also nicht in den Windungen des Gehirns zu finden, denn Letzteres ist Teil des Körpers und besteht aus Materie. Der Geist kann sich vom Körper entfernen. Siehe Exteriorisation*.

Hubbard bezeichnete den Thetan als eine Einheit, die sich ihres Bewusstseins* bewusst ist. Thetan ist somit ein Ersatzwort für “Ich”. In diesem Kontext ist Seele nicht etwas, das man “besitzt”, (denn wer wäre dann der “Besitzer”?), sondern die Seele “ist” das Individuum. Wenn Sie sich die Frage stellen, “wer bin ich?”, dann ist es nicht ihr Gehirn, das dies wissen will. Es sind Sie selbst. Sie sind das Ursache-Zentrum.

Das Ich kann man sich bildhaft als einen Teil dreier konzentrischer Kreise vorstellen. Der äußere wäre das
Bewusstsein*, der mittlere das Unterbewusstsein* und der innere das Ich selbst. Manche bezeichnen diesen  zentralen Teil auch als das “Überwusstsein”.  

Der Mensch, der sich selbst als “die Krone der Schöpfung” versteht, grenzt sich so vom Tier ab. Dabei wird immer wieder angeführt, dass der Mensch Symphonien komponieren kann, während der Schimpanse, der Tasten am Klavier drückt, nicht einmal ein Kinderlied zustande bringt. Manche halten dem entgegen, dass es Papageien gibt, die komplette Märsche pfeifen können.   

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