Geistige Masse  

Ein Begriff, den die Schulphysik nicht kennt, der jedoch seit Jahrzehnten verwendet wird, um Phänomene des E-Meters zu erklären. Der
Reaktive Verstand* enthält geistige Eindrucksbilder, die ihrerseits aus Masse bestehen. Diese  hat Gewicht. Es ist gering, aber man kann es messen. Wenn Sie bei jemandem viele Bilder aus dem Reaktiven Verstand herausauditieren, wird die Personenwaage anschließend ein geringeres Gewicht anzeigen. Damit einher geht das Gefühl einer “Leichtigkeit”. Umgekehrt fühlt sich das Individuum bei der Anwesenheit von geistigen Massen schwer und bedrückt. Menschen, die unter Depressionen* leiden, führen regelmäßig viel geistige Masse mit sich. Sie werden von ihr buchstäblich niedergedrückt, (daher “Depression”), und empfinden sie als schwere Last.

Geistige Masse kann man sich als feinstoffliche Materie vorstellen, die den Körper nicht nur ganzheitlich durchdringt, sondern ihn zusätzlich wie eine Wolke umhüllt. Sensible Menschen, die sich in die Nähe davon betroffener Personen begeben, können sie als unangenehme Erscheinung wahrnehmen. Geistige Masse verändert durch ihre Anwesenheit die elektrische Leitfähigkeit des durchdrungenen Körpers. Je mehr von ihr vorhanden ist, desto höher wird der elektrische Widerstand. Indem diese Massepartikel den Fluss freier Elektronen behindern, wirken sie wie ein Isolator. Darauf basiert die Funktionsfähigkeit des E-Meters.

Die unterschiedliche Konzentration geistiger Masse und ihre Auswirkung auf die Leitfähigkeit des Körpers erklärt übrigens, warum manche Menschen einen durch hohe Spannungen verursachten Stromschlag völlig schadlos überstehen, während andere unter denselben Bedingungen getötet werden. So unterbrechen z. B. in modernen Haushalten Fehlerstromschutzschalter den Stromfluss, wenn er nicht über den Nullleiter, (auch Neutralleiter genannt), sondern auf anderem Weg, (z.B. über den menschlichen Körper),  zur Erde zurückfließt und dabei einen bestimmten Wert übersteigt. Üblicherweise sind das 30 mA*. Für sensible Anwendungen gibt es auch Schutzschalter, die bereits ab 10 mA auslösen. Wenn man das als kritischen Grenzwert hernimmt, wird klar, dass dieser gar nicht erreicht werden würde, wenn der Körperwiderstand aktuell einen Wert von mehr als 23 Kiloohm hat.  Bei 23 Kiloohm ist die Tonarmposition* noch unterhalb von 4. Tatsächlich kann jedoch zeitweise ein Widerstand gemessen werden, der sogar noch zehnmal höher ist. Was viele gar nicht wissen oder nicht für möglich halten: Die durch geistige Einflüsse verursachten Änderungen des Körperwiderstandes können riesig sein. Bewegungen in einem Bereich von wenigen hundert Ohm bis zu einigen hundert Kiloohm sind möglich. Das entspricht einem Verhältnis von bis zu 1:1000.

Das Durchdringen von Materie mittels anderer Materie ist für einen Physiker absolut nichts Ungewöhnliches. Die Materie, die wir sehen können, besteht aus Atomen. Ihre Kerne und die sie umkreisenden Elektronen lassen sehr viel mehr Raum, als sie selbst einnehmen. Zum Beispiel hat elektromagnetische Strahlung, die durch ihre Quanteneigenschaft auch aus Materie besteht, die Fähigkeit, andere feste Körper zu durchdringen und dabei auf sie einzuwirken. Die Gravitation durchdringt gleichfalls feste Körper. Auch hier nimmt man an, dass Partikel (Gravitonen) die Kräfte als Welle übertragen. Weiterhin geht Magnetismus durch fast alle Materialien ungedämpft hindurch. Wie wir vom Wirkprinzip des Dynamos oder Elektromotors wissen, stehen Magnetismus und freie Elektronen in einer engen Wechselbeziehung. Ein sich änderndes Magnetfeld kann Elektronen in Bewegung setzen. Es kann aber auch sich bereits bewegende Elektronen bremsen oder blockieren.

Auch wenn wir ihre Wirkungen kennen, wissen wir von der Natur der Gravitation oder des Magnetismus so gut wie nichts und operieren nach wie vor mit vielen Spekulationen. Das mag darüber hinwegtrösten, dass wir auch “geistige Masse” noch nicht besser einordnen können.

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