Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Dieser Begriff hat erst in den letzten Jahren Einzug in den täglichen Sprachgebrauch gefunden. Er wird überwiegend dort angewendet, wo Menschen (z.B. Soldaten) aus Kriegsgebieten zurückkehren und in der Gegenwart weiterhin unter den Folgen erlittener Traumata* leiden. (Details unter diesem Stichwort.) Die Vorsilbe “Post-” kommt aus dem Lateinischen und steht für “nach”, “nachher”, “später”. Soll heißen, die Störungen treten erst nach einem erlittenen Trauma auf.

Der Mechanismus der PTBS ist schon seit Jahrhunderten bekannt, wurde früher aber nicht so bezeichnet. Wer durch körperliche oder seelische Einwirkungen traumatisiert wurde, zeigt gegenüber seiner Umwelt diverse Symptome, an denen man die Erkrankung erkennen kann.

- Freudlosigkeit im Leben
- Depressive Gemütszustände
- Ängste, Schreckhaftigkeiten, spezielle
Phobien*
- Rückzug aus dem täglichen Leben
- Unfähigkeit, einen Beruf auszuüben
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Schlafstörungen
- häufige Alpträume
- während des Wachseins auftretende “Flashbacks” (plötzliches Wiedererleben)
- Erinnerungsstörungen (auch retrograde Amnesie)

Beim Trauma handelt es sich um einen Sachverhalt, der mit Ladung* beaufschlagt ist und deshalb im Unterbewusstsein* abgelegt wurde. Dem Bewusstsein* ist der Zugriff darauf unter normalen Bedingungen verwehrt. Es handelt sich dabei um einen Mechanismus, der verhindert, dass das Individuum sich die stattgefundenen Geschehnisse immer wieder anschauen muss. Mit herkömmlichen Gesprächstherapien ist eine erfolgreiche Behandlung nur selten möglich, weil den Therapeuten zur Beseitigung des Traumas die erforderlichen Werkzeuge fehlen. Von ihnen durchgeführte Heilungsversuche sind meist sehr zeitaufwändig und führen, wenn überhaupt, nur zu einer Minderung des Leidensdrucks.   

Auditing* ermöglicht durch seine Technik stattdessen einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein und schafft so die Voraussetzungen, um den verdrängten Sachverhalt so anzuschauen wie er tatsächlich ist. Diese Konfrontation erfordert Kraft, ist aber unter der Anleitung des Auditors* immer erfolgreich. Die Technik besteht darin, den Patienten durch Rückkehr* immer wieder durch das Geschehnis zu schicken, bis jegliche Ladung abgebaut ist. (Siehe NED*). Dadurch erfolgt eine komplette Umlagerung in das Bewusstsein. Die durch das ursprüngliche Trauma verursachte Belastungsstörung ist danach vollständig verschwunden. In aller Regel bedarf es dazu nur einer Sitzung. 

.