Assessment (engl.: Beurteilung, Einschätzung, Prüfung), Tätigkeitswort: “assessieren”.

Eine vorbereitete Liste* von Fragen, Aussagen oder einzelnen Wörtern wird am E-Meter* laut heruntergelesen, um dadurch Ladung* beim PC* zu finden. Bei diesem Vorgang kann das E-Meter auf mehr als nur eine Frage oder Aussage mit einem Read* reagieren. Der Auditor notiert jede Anzeige. Es gibt zwei Methoden, das zu tun.

Methode 3:
Tritt eine Anzeige auf, unterbricht der Auditor das Assessment und greift die Sache sofort auf. Wenn das geschehen ist, setzt er das Assessieren fort.

Methode 5:
Der Auditor liest die gesamte Liste herunter, notiert dabei lediglich die auftretenden Anzeigen und arbeitet sie erst ab, wenn er mit dem Assessieren fertig ist. Üblicherweise, (nicht immer), macht er das in der Reihenfolge der Größe der aufgetretenen Reads.

Wenn bei einem Assessment die Nadel ständig “schwebt”, spricht man von einem F/Nenden Assessment. (Siehe schwebende Nadel*).  Dies vermittelt dem Auditor mit hoher Sicherheit, dass (gegenwärtig) durch keine dieser Fragen oder Aussagen Ladung aufgespürt werden kann.

Vom Assessieren spricht man auch, wenn am E-Meter Knöpfe* oder andere Schlüsselwörter auf Ladung überprüft werden. Bei bestimmten Standardverfahren, zum Beispiel der Handhabung von ARK-Brüchen*, muss der Auditor dazu nicht auf eine Liste schauen, sondern er beherrscht diese zu assessierenden Wörter auswendig.

Daneben gibt es:
Das Preassessment und das vorbereitende Assessment. Beide werden unter
AESPs* erläutert.
Das Prior Assessment -  hier wird nach einer Zeit gefragt, die vor einem schädigenden Ereignis lag. Bei der Handhabung von Drogen spielt das oft eine Rolle, weil man etablieren will, welche Dinge dazu geführt haben, dass die Person damit anfing, Drogen zu nehmen.

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