Geisteskrankheit  

Wenn der Geist* krank ist, zeigt er Auffälligkeiten, die von Anderen wahrgenommen werden. Allerdings in einer stark eingeschränkten Weise. So wurden (und werden) Personen in der Regel nur dann als geisteskrank eingestuft, wenn sie “verrückte” Dinge tun, unpassende¹) Emotionen zeigen, nicht die gebotene Distanz zu Anderen einhalten usw. Die Gesellschaft rechnet auch solche Personen dazu, die ihre Sprache nicht richtig artikulieren können, die einen IQ von unter 60 haben oder auf Kommunikation gar nicht reagieren.

¹) Als “unpassend” würde man es z.B. ansehen, wenn jemand bei einer Beerdigung laut lacht oder bei einer Verleihung des “Ordens wider den tierischen Ernst” in Tränen ausbricht.  Siehe Tonskala*.

In Wahrheit ist Geisteskrankheit (im spirituellen Sinn) bei viel mehr Menschen zu beobachten. Man kann es sehr einfach daran festmachen, dass sie überlebensfeindlich denken und handeln. Lesen Sie dazu:
Postulat*
böse Absicht*
Service Faksimile*


Medizinisch ist Geisteskrankheit nie eindeutig definiert worden. Inzwischen gilt als geisteskrank, wer unter einer
Psychose* leidet. Vielfach wird behauptet, dass der Psychotiker im Gegensatz zum Neurotiker sich seines Zustands nicht bewusst sei. Verallgemeinernd ist das für beide Persönlichkeitstypen nicht zutreffend. Auch der Neurotiker ist geistig nicht gesund und sich dieser Tatsache häufig nicht bewusst. Dagegen gibt es Personen, die unter einer Psychose leiden, zum Beispiel Phobiker*, die sehr wohl wissen, was mit ihnen los ist.

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