Instant Read (Deutsch: “Sofortanzeige”)

Die Reaktion am E-Meter*, die unmittelbar am Ende des vom Auditor ausgesprochenen Hauptgedankens auftritt.
 
Der Auditor ist grundlegend auf der Suche nach schmerzlichen Geschehnissen,  von denen jedes für sich als individuelle
Ladung* im Unterbewusstsein* gespeichert ist. Solche Geschehnisse sind dem Bewusstsein willentlich nicht zugänglich, sondern müssen einzeln durch das E-Meter aufgespürt werden. In der Praxis geschieht dies dadurch, dass der Auditor mittels einer speziellen Kommunikationstechnik Fragen stellt oder Anweisungen gibt, die an verdrängte Traumata* rühren. 

Lange Zeit setzte Hubbard das Unterbewusstsein mit dem Reaktiven Verstand* gleich.

Bitte lesen Sie bei Bedarf den Beitrag zu diesem Begriff. Es wird dort vermittelt, dass Reaktiver Verstand offenbar eine Metapher war und gar nicht existiert. Nachfolgend wird das aus historischen Gründen ignoriert. Es wird dargestellt, wie sich Hubbard damals zum Reaktiven Verstand äußerte.    

Der Reaktive .Verstand besteht aus folgenden Komponenten::

  • Unbekanntsein
  • Zeitlosigkeit
  • Überleben

Zeitlosigkeit bedeutet, dass die gespeicherten Geschehnisse durch den Faktor Zeit keine Unterscheidung in ihrer Bedeutsamkeit erfahren. Alles ist gleich wichtig, gleichgültig wann es aufgezeichnet wurde. So setzt der Anblick eines bissigen Hundes möglicherweise sämtliche Alarmglocken in Gang, auch wenn die Person unter Umständen bereits vor Jahrzehnten von einem solchen Tier verletzt wurde.

Nicht vorhandene Prioritäten sind, so Hubbard, der Grund, warum im Reaktiven Verstand gespeicherte Geschehnisse ohne jede Verzögerung am E-Meter reagieren. Da jeder Sachverhalt gleichermaßen “gefährlich” ist, muss nicht erst lange differenziert und abgewogen werden. Der Reaktive Verstand, der nach seinem eigenen Konzept das Überleben sicherstellen soll, kann sich Zeit also gar nicht leisten.

Der Verfasser empfiehlt, das Wort “Reaktiver Verstand”, wo immer es auf dieser Website auftauchen mag, durch den Begriff “Unterbewusstsein” zu erstzen.  

Wegen dieser Mechanismen ist die Sofortanzeige für den Auditor ein sicheres Indiz, auf eine Ladung des Unterbewusstseins getroffen zu sein, die unmittelbar mit dem zu tun hat, was soeben gefragt oder gesagt wurde.

                                           Nur Sofortanzeigen sind gültige Anzeigen !

Jede selbst nur um wenige Millisekunden verzögert auftretende Nadelreaktion ist das Ergebnis einer abschweifenden Aufmerksamkeit, die im Labyrinth der Ladungen etwas anderes kontaktiert hat. Es wäre ein grober Fehler, verzögerte Anzeigen als gültig anzusehen und aufzugreifen. Das führt regelmäßig in die Irre und nicht selten zu einem Scheitern der ganzen Sitzung.

Auditoren müssen gut darin trainiert sein, eine sofort anzeigende Nadel von einer unterscheiden zu können, die das verzögert tut. Auch ist es aus diesem Grunde sehr wichtig, dass es keine elektrischen und/oder mechanischen Gründe gibt, die die Nadel eines E-Meters daran hindern, verzögerungsfrei zu reagieren. Langsame AD-Wandler* oder träge Nadelwerke sind für diesen Zweck deshalb nicht geeignet.

Ebenso sträflich wäre es, Themen oder Fragen im Auditing zu erörtern, die gar keine Anzeige ergeben haben. Die Aufgabe des Auditors besteht einzig darin, Ladung zu entfernen. Dort, wo nichts anzeigt, ist (jetzt) keine Ladung vorhanden. Der Auditor ist in diesem Fall gehalten, gemäß der ”Anerkennung der Richtigkeit eines Wesens” (HCOB 25.5.71 R VIII) zu verfahren und sich einer anderen Sache zuzuwenden.

Hierzu zwei technische Referenzen von Hubbard:

1.) HCOB) vom 27.5.1970 mit dem Titel, ”Fragen und Items, die keinen Read ergeben”.
Zitat:
”DINGE, DIE KEINEN READ ERGEBEN, WERDEN SICH NICHT AUDITIEREN LASSEN.”
2.) HCOB 3. 12. 1978 mit dem Titel "Nichtanzeigende Flows".
Zitat;
"MAN AUDITIERT NICHTS, WAS KEINEN READ ERGIBT, NIEMALS, AUS KEINEM GRUND."          

.