Blowup (Blow-up)

Die Nadel des
E-Meters* bewegt sich so weit nach links, dass sie am Rand anschlägt. Der Auditor muss den Tonarm* bei einem herkömmlichen Gerät nach rechts drehen, um die Nadel wieder auf die Skala zu bringen. Die Tonarmposition* verändert sich dabei per Definition mindestens um den Wert 0.1 -  also z.B. von 2.5 auf 2.6.

Bei einem automatischen E-Meter genügt es, diesen Anstieg des Tonarms zu bemerken und ihn in die Arbeitsblätter einzutragen. Damit der Auditor ihn nicht übersieht, leuchtet beim vk1-50 eine rote LED auf. 

Der Begriff “Blowup” war beim Auditieren ursprünglich auf solche Personen beschränkt, die einen ungewöhnlich niedrigen Tonarm (unter 2.0) hatten. Bei ihnen tritt gelegentlich das Phänomen auf, dass sich die Nadelmanifestationen umkehren. Wird Ladung* kontaktiert, tritt bei ihnen statt eines Falls* ein Rise* auf. Statt eines Blowdowns sieht man bei solchen Personen einen Blowup. Dieses paradoxe Nadelverhalten wird auf den OT-Stufen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr beobachtet.

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