Blowup (Blow-up)

Die Nadel des
E-Meters* bewegt sich bei einem herkömmlichen E-Meter so weit nach links, dass sie am Rand anschlägt. Der Auditor muss den Tonarm* bei einem solchen Gerät nach rechts drehen, um die Nadel wieder auf die Skala zu bringen. Die Tonarmposition* verändert sich dabei per Definition mindestens um den Wert 0.1 -  also z.B. von 2.5 auf 2.6.

Blowups treten sehr selten auf. Beim vk1 schlägt die Nadel dabei nicht zwangsläufig am Rand an, weil ein Anstieg des Tonarms in der Regel nicht den Charakter eines Reads* hat. Entscheidend ist das Maß des sich erhöhenden Körperwiderstands. (Siehe 1. Absatz).    

Der Begriff “Blowup” war beim Auditieren ursprünglich auf solche Personen beschränkt, die einen ungewöhnlich niedrigen Tonarm (unter 2.0) hatten. Bei ihnen tritt gelegentlich das Phänomen auf, dass sich die Nadelmanifestationen umkehren. Wird Ladung* kontaktiert, tritt bei ihnen statt eines Falls* ein Rise* auf. Statt eines Blowdowns sieht man bei solchen Personen einen Blowup. Man nennt dieses Nadelverhalten deshalb auch “paradox”. Die Zahl der Personen, bei denen es beobachtet werden kann, ist sehr gering.

Blowups werden bei den L’s* als gültige Anzeigen betrachtet.

Blowups werden seit 2021 beim vk1 nicht mehr optisch angezeigt, weil dadurch die Standzeit der Batterie verlängert wird. Die ursprünglich dafür zuständige rote LED leuchtete zwangsläufig immer auch dann auf, wenn die auditierte Person die Dosen* aus der Hand legte. 

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