Liste 

Im Auditing* hat der Begriff “Liste” mehrere unterschiedliche Bedeutungen. Man unterscheidet

Analyselisten
Reparaturlisten
Prozess-Checklisten
Listing & Nulling ( L&N)
 
Den ersten drei ist gemeinsam, dass sie Fragen, Aussagen, Anweisungen oder auch nur einzelne Wörter enthalten, mittels derer der
Auditor* beim PC* Ladung* finden kann. Eine nähere Erläuterung, wann diese Listen eingesetzt werden und wie das genau gemacht wird, würde den hiesigen Rahmen sprengen.

Listing & Nulling: Daneben gibt es Listen, die der PC unter Mitwirkung des Auditors selbst erstellt, indem er alle ihm möglich erscheinenden Antworten auf eine spezifische geladene* Frage nennt. Eine solche Frage beginnt in der Regel mit “wer” oder “was” und zielt dadurch auf eine bestimmte Person oder Sache ab. Sie könnte zum Beispiel lauten, “Wer unterdrückt dich im Leben?”

Der Auditor schreibt alle Antworten mit, findet am Ende der Aktion nach präzisen Regeln die einzige richtige Antwort und “gibt” sie dem PC als sein Item*.. Der Vorgang manifestiert sich am E-Meter durch einen Blowdown* + F/N*. Dabei fließt viel Ladung ab. Diese Liste ist bei Auditoren als “Listing und Nulling” = L&N) bekannt. Bei ihr ist aus nicht näher bekannten Gründen der hochsensible Kernbereich des Unterbewusstseins involviert. Macht der Auditor hier einen Fehler, kann das zu dramatischen Reaktionen bei der Person führen, denn die als “richtig” erfolgte Zuweisung einer falschen Antwort wird vom PC als eine Katastrophe empfunden. Sie löst eine schwere Verstimmung aus und kann den ganzen Fall durcheinanderbringen. Man spricht dann von einer Out-Liste*. Daher ist es eine feste Regel, dass ein falsches “Item” umgehend repariert werden muss, bevor irgendetwas anderes gemacht werden kann. Dafür gibt es eine spezielle Reparaturliste, die das falsche Item findet, es als falsch deklariert und dann das richtige Item etabliert. Danach ist die Verstimmung schlagartig wieder verschwunden.     

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