Service-Faksimile  (Abk.: “S.F.”)

Zwanghaftes Rechthabenmüssen. Es handelt sich dabei  um eine Berechnung, die ohne Inspektion der tatsächlichen Verhältnisse im Leben ständig angewendet wird, um sich selbst ins Recht  und/oder Andere ins Unrecht zu setzen. Beispiel: “Alle Politiker sind korrupt!” 

Auch Verschwörungstheoretiker stützen sich regelmäßig auf Service-Faksimiles.
Beipiele zum Thema Corona:
“Das Pandemie-Virus gibt es gar nicht”.
“Corona wurde von Bill Gates erfunden”.
“Corona ist eine künstlich geschürte Hysterie, um eine Diktatur zu erschaffen”.
“Wir sollen alle zwangsgeimpft werden. Dabei werden uns Mikrochips und Nanopartikel eingepflanzt”.
“5G ist der Verursacher der Corona-Pandemie”.

Ein S.F. ist eine schwerwiegende und sehr überlebensfeindliche geistige Störung, die im Volksmund oft auch als “fixe Idee” bezeichnet wird. “Fix” (= fest), weil sie nicht veränderbar ist. Es handelt sich um ein Postulat*, das als “Lösung” für eine tiefgreifende Verwirrung durch das Individuum erschaffen wurde. Es ist mit Ladung* beaufschlagt und kann deshalb am E-Meter eindeutig identifiziert werden. “Service” deshalb, weil es der Person “dient”. (In manchen Referenzen wird es deshalb auch als “Dienst-Faksimile” bezeichnet.)  Es erklärt alles und bewahrt sie so davor, in ihre alte Verwirrung zurückzusinken. Da sie von vornherein im Recht ist, braucht sie die aktuelle Situation nicht zu inspizieren und hält es so für überflüssig, sich mit den Argumenten der Anderen auseinanderzusetzen. Nichts wäre für die Person schlimmer als eingestehen zu müssen, dass sie hinsichtlich des im S.F. behandelten Themas im Unrecht ist.

Ein S.F. kann zu sehr ernsten zwischenmenschlichen Konflikten einschließlich schweren Straftaten sowie zu chronischen Krankheiten führen. Es ist “betonhart” und weicht normalem Auditing nicht. Zu seiner Beseitigung bedarf es prinzipiell derselben Technik, die auch beim FPRD* angewendet wird. Die Verwirrung muss gefunden und vollständig konfrontiert werden. Erst dann wird das Postulat aufgegeben. Hubbard hatte das zunächst nicht erkannt. Seine Techniken boten vor dem FPRD keine Gewähr für das zuverlässige Entfernen solcher Postulate. Dennoch war ihm klar, dass das S.F. ein “Blutsbruder” der bösen Absicht* ist. Auch jener liegt eine Verwirrung zugrunde, jedoch steht bei ihr nicht das Rechthaben im Vordergrund, sondern der Entschluss zu zerstören. Details finden sie u.a. hier:

HUBBARD KOMMUNIKATIONSBÜRO
Saint Hill Manor, East Grinstead, Sussex
HCO BULLETIN VOM 6. SEPTEMBER 1978
AUSGABE II

DIENST-FAKSIMILES UND ROCKSLAMS

Das ist das Dienstfaksimile - Blutsbruder der verborgenen, bösen Absicht, die hinter dem Rock-Slam steht.
Das Dienstfaksimile spricht nicht auf normales Auditing an.

 

HUBBARD KOMMUNIKATIONSBÜRO
Saint Hill Manor, East Grinstead, Sussex
HCO BULLETIN VOM 5. SEPTEMBER 1978

DIE ANATOMIE EINES DIENSTFAKSIMILES

Wie wird dieses stabile Datum so fixiert? Es wird fixiert und im Laufe der Zeit immer stärker und immer stärker durch die Verwirrung, die es handhaben sollte, aber nicht handhabt.

Die meisten Menschen haben mehr als nur ein S.F. Nicht jedes wird ständig dramatisiert oder wirkt sich immer sozialschädlich aus. Je nach Grad der daraus resultierenden Folgen werden solche fixen Ideen von den betroffenen Mitmenschen als Wunderlichkeiten, “Macken” oder Verrücktheiten klassifiziert und häufig achselzuckend hingenommen. Nur bei Verletzungen der Rechtsnormen schreitet die Staatsgewalt ein. Sei es durch die Strafverfolgungsbehörden oder durch Zivilgerichte, die den Rechtsverletzer zur Unterlassung zwingen.

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