PTS-Rundown

Ein
Rundown*, mit dem Personen auditiert werden können, die als PTS*-Typ II klassifiziert wurden.

PTS-Typ II:  Jemand, bei dem in der Gegenwart durch die Anwesenheit einer Person ein früherer Unterdrücker* restimuliert* wird..

Dieser Rundown hält in der Praxis häufig nicht das, was ihm zugeschrieben wird. Wie beobachtet werden kann, gehen Personen nach diesem Rundown im Leben oft weiterhin auf und ab. Dieses Phänomen, das auch als Achterbahnfahren beschrieben wird, zeichnet sich dadurch aus, dass die jeweilige Person ihre erzielten Gewinne nach kurzer Zeit wieder verliert, dass der optimistische Ausblick einer eher depressiven Stimmung weicht, dass die Person weiter Fehler macht, Unfälle erleidet usw.

Beim PTS-Rundown werden zunächst dritte Personen etabliert, von denen durch Restimulation* eine scheinbare Unterdrückung* für den PC* ausgeht. Nach der Theorie handelt es sich dabei um Individuen, die der PC aus früheren Leben kennt und die sich damals ihm gegenüber unterdrückerisch verhalten haben. Dieser Sachverhalt gilt bereits als erfüllt, wenn die jeweilige Person dem PC ein Postulat* entgegensetzte, das eines seiner Ziele vereitelte. Es ist also nicht erforderlich, dass es sich dabei um einen echten Unterdrücker* handelte. Im gegenwärtigen Leben mag diese Person freundlich unf friedfertig sein. Es muss sich auch nicht um einen Erwachsenen handeln. Da die Reinkarnation Teil der Hubbardschen Philosophie ist, kann die scheinbare Unterdrückung für den PC auch von einem Säugling, einem Kind oder einem Jugendlichen ausgehen, wenn es sich dabei um die “Person” aus dem früheren Leben handelt.   

Die Handhabung besteht im Wesentlichen darin, den PC aus seiner Wirkungsposition zu bringen, indem man u. a. Verfehlungen säubert, die der PC irgendwann an dem scheinbaren Unterdrücker begangen hatte. Technisch erklärt sich die geringe Wirksamkeit dieses Rundowns dadurch, dass nicht alle “Unterdrücker” etabliert werden, dass die Fragen nach Verfehlungen nicht zur F/N* gebracht und nach dem Laufen nicht ernneut überprüft werden,  dass damit Verfehlungen übersehen werden, dass das einer Verfehlung zugrunde liegende Postulat nicht gefunden und beseitigt wird und dass der PC oft weiterhin Wirkung einer Unterdrückung in der Gegenwart ist. Auch gibt es gelegentlich das Phänomen, dass der PC sich durch sich selbst unterdrückt fühlt. Er ist dann Wirkung seiner eigenen Postulate, die ihn zu Handlungen zwingen, die er als grundlegend gutes Wesen gar nicht will und die zum Selbsthass führen können. Ist das der Fall, ist der Rundown absolut wirkungslos.  

Anmerkung:
Unterdrücker gelten als PTS zu sich selbst. Ihnen kann mit keiner der üblichen PTS-Handhabungen geholfen werden.

 

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