OT II 

Auf dieser Stufe wird (
Solo*) ein komplexer Implant*  auditiert, der aus vielen Einzelbestandteilen besteht und sich mit zahlreichen GPMs* beschäftigt. Nach Hubbards Lehre muss dieser Implant zunächst bis zu einem bestimmten Endphänomen* auditiert werden, bevor man mit OT III* beginnen kann, weil man sonst auf eine undurchdringliche “Feuerwand” stößt. Solo deshalb, weil die Dinge sehr schnell ablaufen und daher nicht den Weg über einen Auditor nehmen können. Siehe dazu die folgende Anmerkung.

Anmerkung:
Hubbard war lange Zeit der Meinung, dass die OT-Stufen nicht geeignet wären, um herkömmlich durch einen Auditor auditiert zu werden. In ihren ursprünglichen Fassungen wurden die OT-Stufen I bis V ausnahmslos Solo auditiert. Heute reduziert sich das auf die OT-Stufen I bis III und OT VII. OT VI ist eine Ausbildungsstufe. Die Stufen OT IV und OT V sind “auditiertes Auditing”. Hier kontrolliert ein Auditor die Kommunikation zwischen
Pre-OT* und Dämon*. Der Auditor lässt die Aufmerksamkeit des Pre-OTs auf einen Dämon fokussieren und stellt dann über den Pre-OT, der gewissermaßen als Relaisstation fungiert, eine Kommunikationslinie zum Dämon her. Auf dieser Linie richtet der Auditor Fragen oder Anweisungen an den Dämon und empfängt auf demselben Weg rückwärts dessen Antworten. Zusätzlich sieht der Auditor über den Körper des Pre-OTs Reaktionen des Dämons am E-Meter.

Der technische Vorteil auditierten Auditings besteht darin, dass der Pre-OT in der Sitzung einen “Verbündeten” hat und dadurch nicht der Gefahr ausgesetzt ist, von seinem Fall überwältigt zu werden.


Die Angaben darüber, wann jedes Individuum solche GPMs erhalten hat, sind höchst unpräzise. Hubbard legt sich dabei nicht fest, sondern präsentiert unterschiedliche Zeitpunkte, wobei er hinzufügt, dass diese im Einzelfall auch anders gewesen sein können. Sie stimmen nur darin überein, dass sie alle vor Billiarden von Jahren stattgefunden haben sollen. Hubbard schrieb “trillions”, aber da die US-Amerikaner “Milliarden” nicht kennen, dürften damit Billiarden gemeint gewesen sein. (Trillionen geteilt durch 1000). 

Es gibt eine handschriftliche Aufzeichnung Hubbards vom 28. Oktober 1968, in der von ihm behauptet wird, der OT II-Implant sei bei dem OT III-Geschehnis vor 75 Millionen Jahren wiederholt worden.

Gleiches berichtete er vom
CC-Implant*. “CC” steht für “Clearing Course”. Als OT II zu Papier gebracht wurde, war Letzterer noch ein obligatorischer Brückenschritt, um den Zustand Clear zu erreichen. Das heißt, dass nach der Theorie auch der CC-Implant auditiert worden sein musste, um die Feuerwand zu OT III überwinden zu können. Nachdem Hubbard im HCOB 24.9.78, “DIANETIK-CLEAR”, erklärt hatte, dass der Zustand Clear nunmehr durch NED* erreicht wird, wurde der Clearing-Course obsolet. Unter dem technischen Personal entstand eine Verwirrung hinsichtlich der Frage, ob Pre-OTs*, die mittels NED Clear erreicht hatten, auf OT II auch den CC-Implant auditieren müssen. Die logische Antwort lautet ja, denn die Clear-Erkenntnis bedeutet nicht, dass sich der CC-Implant in Luft aufgelöst hat. Unter dem Link  CC-Implant finden Sie weitere Details. Dort werden auch die Ungereimtheiten näher untersucht, die sich aus der Tatsache ergeben, dass Billiarden von Jahren nicht zu einem Physikalischen Universum passen, das erst 13.8 Milliarden Jahre alt ist. Letzteres konnte Hubbard nicht wissen, denn das Alter unseres Universums wurde erst in diesem Jahrhundert mittels des Weltraum-Teleskops “Planck” datiert. Hubbard war bereits 1986 gestorben und hatte vermutlich ganz andere Vorstellungen, wie lange dieses Universum bereits existiert. 

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