OT II 

Auf dieser Stufe wird (
Solo*) etwas auditiert, von dem behauptet wird, es sei ein komplexer Implant*. Der Stoff besteht aus vielen Einzelbestandteilen und beschäftigt sich mit so genannten GPMs*.

Anmerkung:
Ab Anfang der 1960er Jahre behauptete Hubbard, dass der
Reaktive Verstand* aus Engrammen* und GPMs bestünde. Das dokumentiert sich u.a. in OT II, das in dieser Zeit zu Papier gebracht wurde. Vielen ist jedoch nicht bekannt, dass die GPMs ab 1978 ohne jeglichen Kommentar plötzlich keine Rolle mehr spielten und deshalb auch nicht mehr erwähnt wurden. Dass OT II dennoch bis heute unverändert ein Teil der Brücke* ist, wird mit den nachfolgend beschriebenen Clustern erklärt.   

Nach Hubbards damaliger Lehre musste OT II zunächst bis zu einem bestimmten Endphänomen* auditiert werden, bevor man mit OT III* beginnen konnte, weil man sonst auf eine undurchdringliche “Feuerwand” stieß. Diese existiert nach der von Hubbard verkündeten Theorie dadurch, dass man vor einer Handhabung durch OT II keine Einzelwesen vor sich hat, sondern verbackene Klumpen von Wesen, die eine gemeinsame fremde Identität haben. Diese “Klumpen” werden auch als Cluster* bezeichnet. Die Aufgabe von OT II ist es, so Hubbard, die Cluster auseinanderzubrechen. Offenbar hatte er bei der Niederschrift dieser Stufe (zeitweise) die Fähigkeit verloren, logisch zu denken. Wenn es Cluster gäbe, könnte man sie auf dem unteren Teil der Brücke* gar nicht auditieren, weil der Auditor nicht imstande wäre, gefundene Ladung* einem Einzelwesen zuzuordnen und sie ihm korrekt anzuzeigen*. Wie an anderer Stelle bereits ausgeführt, können auf dem unteren Teil der Brücke Reads* auftreten, die von Entitäten* erzeugt werden und deshalb dazu führen, dass sie der auditierten Person fälschlich als eigene Ladung angezeigt werden. Dieser Sachverhalt hat jedoch nichts mit Clustern zu tun.


Die Bildung von Clustern soll vor 75 Millionen Jahren auf Hawaii und Las Palmas stattgefunden haben. Nur eine von vielen Unwahrheiten, aus denen die OT III-Geschichte besteht, denn die Orte existierten zu dieser Zeit noch zig Millionen Jahre lang nicht. Besser lässt sich eine solche Behauptung nicht widerlegen. (Näheres dazu finden Sie im Beitrag über
OT III*)

Fazit: Es gab und gibt keine “Cluster”, die auseinandergebrochen werden müssten.

OT II ist auch aus einem anderen Grund als komplett unseriös einzustufen. Die darauf zu auditierenden Items* sind gemäß Hubbard alle wesentlich älter als unser Universum. Die Angaben darüber, wann jedes Individuum solche GPMs erhalten haben soll, sind höchst unpräzise. Hubbard legt sich dabei nicht fest, sondern präsentiert unterschiedliche Zeitpunkte, wobei er hinzufügt, dass diese im Einzelfall auch anders gewesen sein können. Sie stimmen nur darin überein, dass sie alle vor Billiarden von Jahren stattgefunden haben sollen. Hubbard schrieb “trillions”, aber da die US-Amerikaner “Milliarden” nicht kennen, dürften damit Billiarden gemeint gewesen sein. (Trillionen geteilt durch 1000). 

Unser Universum ist 13,8 Milliarden Jahre alt. Dieser Sachverhalt wurde erst Jahre nach Hubbards Tod wissenschaftlich etabliert. Wenn er von Billiarden Jahren sprach, ist das naturwissenschaftlicher Unsinn. Zwar könnten die Implants in früheren Universen durchgeführt worden sein, aber eine Datierung ist deshalb nicht möglich, weil es zwischen zwei Universen keine Zeit gibt. Zeit ist ein Bestandteil von MEST* und wird beim Urknall erschaffen. (Wer Näheres wissen möchte, sollte sich mit Einsteins Raumzeit befassen.) Auch sei die Frage erlaubt, wie Hubbard über die Grenzen früherer Universen hinweg in den Besitz des genauen Wortlauts aller GPMs gekommen sein will.

Es gibt eine handschriftliche Aufzeichnung Hubbards vom 28. Oktober 1968, in der von ihm behauptet wird, der OT II-Implant sei auf OT III* vor 75 Millionen Jahren wiederholt worden. Da OT III jedoch als unwahr etabliert wurde, kann auch das nicht stimmen. Es gab schlicht keine Clusterbildung. Wozu also soll OT II dann gut sein? Der Verfasser betrachtet es salopp gesagt als Humbug, der solche Personen, die OT II auditieren, zur Verzweiflung bringen kann, weil sie vielfach am E-Meter keine Anzeigen erhalten. Wer es macht, sollte im eigenen Interesse sofort damit aufhören. Siehe auch den gesonderten Beitrag über Cluster*.

Gleiches gilt für den CC-Implant*. Ihn zu auditieren ist ebenfalls absolut überflüssig. “CC” steht für Clearing Course*. Als OT II zu Papier gebracht wurde, war Letzterer noch ein obligatorischer Brückenschritt, um den Zustand Clear zu erreichen. Das heißt, dass nach Hubbards Theorie  auch der CC-Implant auditiert worden sein musste, um die Feuerwand zu OT III zu überwinden. Nachdem er im HCOB 24.9.78, “DIANETIK-CLEAR”, erklärt hatte, dass der Zustand Clear nunmehr durch NED* erreicht würde, wurde der Clearing-Course obsolet. Unter dem technischen Personal entstand eine Verwirrung hinsichtlich der Frage, ob Pre-OTs*, die mittels NED Clear erreicht hatten, auf OT II auch den CC-Implant auditieren müssen.

Unter
CC-Implant finden Sie weitere Details. Dort werden auch die Ungereimtheiten näher untersucht, die sich aus der Tatsache ergeben, dass Billiarden von Jahren naturwissenschaftlich nicht datiert werden können. Hubbard kannte das Alter unseres Universums nicht. Es wurde erst in diesem Jahrhundert mittels des Weltraum-Teleskops “Planck” bestimmt. Hubbard war bereits 1986 gestorben und hatte vermutlich ganz andere Vorstellungen, wie lange dieses Universum bereits existiert. 

.