OT III  

Diese OT-Stufe liest sich wie eine naive Science-Fiction-Geschichte. Der Verfasser legt nachfolgend sehr detailliert dar, warum es sich bei den Vorgängen, die sich im Physikalischen Universum zugetragen haben sollen, um Sachverhalte handelt, die naturwissenschaftlich, mathematisch und logisch in allen Punkten als absurd zu bezeichnen sind. Es handelt sich ganz offensichtlich um krankhafte Phantasien, die Hubbard* aus seiner Sicht zu “wahren” Begebenheiten machte.   

Wenn Sie Mitglied der Scientology*-Organisation sind, sollten Sie den folgenden Beitrag nicht lesen, weil Ihnen das bei Bekanntwerden sonst große Unannehmlichkeiten einbringen kann. Wenn Sie jemand sind, der sich von dieser Organisation getrennt hat, aber Hubbard weiterhin verehrt oder sich mit ihm nach wie vor verbunden fühlt, werden Sie unter Umständen einen Widerwillen verspüren, sich mit dem Wahrheitsgehalt von OT III zu beschäftigen. Dies ist die Folge einer Gedankenkontrolle. Ein geistiger Mechanismus, den man in Ihrem Verstand verankert hat, um Ihr Denken zu manipulieren. Er bewirkt, dass Sie sofort von einer Ladung* getroffen werden, wenn Sie einen Hubbard-kritischen Gedanken entwickeln oder auf Veröffentlichungen stoßen, die sich kritisch mit Hubbard befassen. Diese geistige Kraft zwingt Sie, sich nicht damit zu beschäftigen, sondern sich augenblicklich einer anderen Sache zuzuwenden. Dabei wird zugleich die Furcht gefördert, dass durch neue Informationen oder auch nur durch geäußerte Zweifel Ihre bisher für “stabil” gehaltenen Daten ins Wanken geraten und eine schwerwiegende Verwirrung erzeugen könnten. Schließlich geht es bei OT III um ein zentrales Thema. Jedes Individuum vermeidet Verwirrungen, denn durch sie verliert es sozusagen den festen Boden unter den Füßen. Der Mensch versucht daher, möglichst ausschließlich auf der Basis “stabiler Daten” zu operieren. Stabil sind Daten dann, wenn Gewissheit über ihre Richtigkeit besteht. Kommen Zweifel auf, werden sie “instabil”.

Wenn dieser die Person Hubbards und seine Lehre betreffende Kontrollmechanismus nicht immer wieder aufgefrischt wird, verliert er im Laufe der Zeit an Wirkung. Dennoch brauchen manche Aussteiger zehn und mehr Jahre, bis sie sich von dem beschriebenen mentalen Korsett vollständig befreit haben. Sollten Sie sich heute noch nicht dazu bereit fühlen, dann lesen Sie den nachfolgenden Text jetzt nicht, sondern warten Sie einfach in Ruhe ab. Irgendwann werden Sie sich diesem wichtigen Thema ohne Unwohlsein nähern können. Die Gedankenkontrolle, der Sie unterworfen waren, gehört dann der Vergangenheit an. Ob jetzt oder später, seien Sie in jedem Fall unbesorgt. Die kolportierten gesundheitlichen Gefahren, denen man sich angeblich aussetzt, wenn man von der OT III-Geschichte Kenntnis erlangt, ohne zuvor ausreichend darauf vorbereitet worden zu sein, haben keinerlei realen Hintergrund. Sie sind frei erfunden.

Der Verfasser setzt ansonsten voraus, dass Spiritualität* Teil der Realität des Lesers ist. Für Personen, die sich ohne Einschränkung mit dem Materialismus* identifizieren, macht eine Beschäftigung mit dem folgenden Thema keinen Sinn.

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OT III ist eine der so genannten
OT-Stufen*, die nach dem Erreichen des Zustandes Clear* auditiert* werden, und zwar in der Reihenfolge ihrer römischen Ziffern. Diese sollen die Person zur Vollständigen Freiheit* führen, wobei 1970 bereits ab OT III die “Rückkehr zur vollständigen Selbstbestimmung” versprochen wurde. Der Stoff, der auf den OT-Stufen auditiert wird, unterliegt der Geheimhaltung und wird nur denen zugänglich gemacht, die aktuell damit zu tun haben. Das gilt in besonderem Maße für OT III, denn es spielt eine ganz maßgebliche Rolle.

Für die Geheimhaltung gibt es eine offizielle “technische” Begründung. Sie dient angeblich dem Schutz der Menschheit, was von Eingeweihten jedoch als Unsinn bezeichnet wird. Kritiker sind der Meinung, dass die Scientology-Organisation diese Geheimhaltung betreibt, um sich wegen des abstrusen Inhalts von OT III  nicht der öffentlichen Lächerlichkeit preiszugeben und zugleich die eigenen Mitglieder bei der Stange zu halten. Um auf die geheimnisumwitterten OT-Stufen zu gelangen, geben Letztere astronomisch hohe Summen aus. Sie erhoffen sich davon andere Dinge, als sie dann dort vorfinden. Nicht wenige glauben, dass sie als OT* Fähigkeiten erlangen werden, mittels derer sie zaubern und durch die Galaxien fliegen können. Vor allen Dingen erhoffen sie sich eine Befreiung von ihrem Fall*. Diese sich aus ständig wiederholten Versprechungen nährende Hoffnung ist der Universalklebstoff, der die Organisation zusammenhält.      

Wenn Sie die eine Rolle spielenden Zahlen gerne selbst überprüfen möchten, sollte sich ein Taschenrechner in Ihrer Reichweite befinden. Der Verfasser gibt nachfolgend einige Beispiele, um die Größenordnungen zu verdeutlichen und bezieht sich dabei mehrfach auf die Zeiteinheit “Sekunde”.

1 Tag      =  86400 Sekunden
1 Jahr     = 31,536 Mio. Sekunden
 

Auch wenn die nun folgende Schilderung überwiegend im Indikativ formuliert ist, sollten Sie als Leser keinen Augenblick lang vergessen, dass es sich dabei um reine Fiktion handelt. Man sollte gedanklich also jeden Satz mit dem Zusatz “angeblich”, ”wie behauptet”, “gemäß Hubbard*” usw. ergänzen. Das ist wichtig angesichts dieses Hubbard-Zitats:

 ”The only way you can control people is to lie to them. You can write that down in your book in great big letters. The only way you can control anybody is to lie to them."

Deutsch:
“Die einzige Art, wie du Leute kontrollieren kannst, ist, sie zu belügen. Du kannst es in deinem Buch mit großen, dicken Buchstaben aufschreiben. Die einzige Art, beliebige Leute zu kontrollieren, ist, sie zu belügen.”
(Anmerkung: Jemanden zu “kontrollieren”, bedeutet hier, Ursache über ihn zu sein.)

Das Zitat stammt aus einem Vortrag vom Juni 1952 mit dem Titel “Off the Time Track”. Als Auszug nachzulesen in THE JOURNAL OF SCIENTOLOGY, Issue 18-G,
Published (July 1953) by The Hubbard Association of Scientologists, Inc., Philadelphia, Pennsylvania
Nachgedruckt auf Seite 418 eines frühen Band I der Roten Volumes*.


Am besten behalten Sie beim Lesen des folgenden Textes stets die Aufforderung des Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) in Erinnerung:
“Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!”
 

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Vor 75 Millionen Jahren war die Erde Teil einer “Galaktischen Konföderation”, die von einem bösartigen Diktator namens Xenu regiert wurde und aus insgesamt 76 Planeten bestand. Deren Sterne sollen von der Erde aus alle ohne Teleskop zu erkennen sein. Die Planeten waren mit durchschnittlich je 178 Milliarden Menschen total überbevölkert, woraus sich für alle zusammen die gigantische Zahl von 13.528.000.000.000 (= 13,528 Billionen) errechnet. (Zum Vergleich: Die Erde wird gegenwärtig von etwa 7 Milliarden Menschen bewohnt.)  Um diesem Zustand ein Ende zu setzen, beschloss Xenu auf seiner gesamten Konföderation den größten Massenmord aller Zeiten.

Anmerkung:
Die behauptete Anzahl der Planeten lässt bereits die ersten Ungereimtheiten erkennen. Um bewohnbar zu sein, muss jeder einzelne Planet einen genau definierten Abstand zu seinem Stern haben. In unserem Sonnensystem trifft das nur auf die Erde zu. Die Venus ist viel zu heiß für Leben, der Mars wiederum zu kalt. Wenn sich nicht mehrere dieser 76 Planeten auf einer gemeinsamen Kreisbahn bewegt haben, müsste es sich also auch um 76 Sterne (ähnlich unserer Sonne) gehandelt haben. In einem Vortrag sprach Hubbard jedoch davon, dass es nur 26 Sterne gewesen wären.

Das Leben hängt nicht nur von einer verträglichen Temperatur, sondern auch von Wasser, von einer Sauerstoff enthaltenden Atmosphäre sowie fester Materie mit Bausteinen ab, die zur Bildung organischer Verbindungen gebraucht werden. Auch braucht der Mensch einen akzeptablen Luftdruck sowie erdähnliche Gravitationsverhältnisse. Also einen Planeten, der eine ähnlich große Masse wie die Erde hat. Ist die Masse deutlich größer, könnte der Mensch nicht nur nicht aufrecht gehen, er würde vom Gewicht seines eigenen Körpers zerdrückt werden. Selbst bei gleich großer Masse könnte er nur überleben, wenn der Planet (wie die Erde) ein Magnetfeld hätte, das ihn vor schädlicher Strahlung und geladenen Teilchen aus dem All schützt. Auch der Schutz vor kurzwelliger UV-Strahlung, der auf der Erde durch die Ozon-Schicht bewerkstelligt wird, ist ein wichtiger Gesichtspunkt. Letztlich dürfte es auch keine extremen Stürme geben, wie sie auf vielen Planeten häufig zu beobachten sind. Auf der Venus herrschen zum Beispiel Stürme bis zu 400 km/h. Das reicht dicht an die Windgeschwindigkeiten heran, die nach der Explosion einer Atombombe auftreten. Last not least geht es auch um die Ernährung. Sie müsste durch Vegetation und tierisches Leben gesichert sein. Der Rahmen für menschliches Leben auf einem Planeten ist also überaus eng gesteckt.

Unsere Wissenschaftler sind seit den 1990er Jahren damit beschäftigt, Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, so genannte Exoplaneten, zu finden. Seit 2009, dem Start des Weltraumteleskops “Kepler”, haben sich ihre Aktivitäten intensiviert. Obwohl sich das schwierig gestaltet, weil Planeten selbst kein Licht abstrahlen, hat man bisher eine größere Anzahl entdeckt. Aber hinsichtlich der Bewohnbarkeit durch Menschen sieht es nicht gut aus. Bei fast allen dieser Himmelskörper handelt es sich um Gasplaneten (ohne feste Materie), oder ihre Massen sind deutlich größer als die der Erde. Es wurde bisher keiner gefunden, der der Erde hinsichtlich der oben aufgezählten Eigenschaften akzeptabel ähnlich ist.

Dass in der OT III-Geschichte jeder Planet wie die Erde gewesen sein soll, dürfte daher ohne Zweifel als irreal und naiv zu bezeichnen sein. Der intelligente Leser erkennt, dass hier die Unwahrheiten bereits ihren Anfang nehmen, und er fühlt sich mit dieser Geschichte für dumm verkauft. Wie konnte Hubbard jemals glauben, dass gebildete Menschen ihm diese Geschichte abnehmen würden? Dort, wo Wahn und Wirklichkeit sich vermengen, werden solche Überlegungen offenbar nicht angestellt, denn für den Wahnerkrankten handelt es sich um “Realität”. Um dennoch eine Analyse des geschilderten Gesamtablaufs durchführen zu können, wird die behauptete Anzahl der Planeten sowie deren Bewohnbarkeit vom Verfasser unverändert so belassen, denn auf welcher Grundlage sollte man sonst Berechnungen anstellen? 

Da Xenu zur Durchführung seines Massenmordes genügend Personal brauchte, wird auf 13 Billionen “abgerundet”. Der Verfasser ist sich bewusst, dass das eine Willkürlichkeit darstellt, aber es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Xenu nicht in der Lage gewesen wäre, diese Aktion ohne zahlreiche Helfer durchzuführen. Wenn man also von 13 Billionen getöteter Menschen ausgeht und die restlichen 528 Milliarden auf die 76 Planeten verteilt, ergibt das ca. 7 Milliarden für jeden dieser Himmelskörper. Das ist exakt die Zahl der gegenwärtigen Erdbevölkerung und dürfte daher als Berechnungsgrundlage akzeptabel sein.   

Die Nichterdbewohner wurden zunächst an Ort und Stelle auf ihren jeweiligen Planeten gefangen genommen, erschossen, eingefroren und dann mit Raumschiffen zur Erde gebracht, wo man sie um Vulkane herum platzierte und sie der Explosion von Wasserstoffbomben aussetzte. Durch die starken Winde der Explosion wurden die spirituellen Wesen (Seelen), die nun von ihren Körpern getrennt waren, nach oben gewirbelt, mit einem über dem Explosionsszenario schwebenden elektronischen Band gefangen bzw. am Fortkommen gehindert, in “Vakuumzonen” gesaugt und einer 36 Tage langen Masseneinpflanzung* unterzogen.

Die Einpflanzung hatte den Zweck, die Wesen so zu desorientieren, dass sie nie wieder in Xenus Herrschaftsbereich zurückkehren konnten. Als Ergebnis dieser psychomanipulativen Maßnahmen hatten alle Betroffenen ihre Identität verloren und waren statt dessen mit tief eingebrannten Misskonzepten darüber ausgestattet worden, wer oder was sie sind. 

Die Beschaffenheit und Funktion des “elektronischen Bandes” bleiben nebulös. Hubbard sprach in einem Vortrag davon, dass es sich um eine Art “stehende Welle” gehandelt habe. Es bleibt unklar, welcher Natur die Welle war. Da der Begriff “elektronisch” verwendet wird, müsste es einen Wellengenerator gegeben haben, der elektronische Bauteile enthielt. Wenn man weiß, dass im Nahbereich einer Atomexplosion Temperaturen von mehreren hunderttausend Grad Celsius entstehen, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie das die Elektronik schadlos überdauert haben soll. Außerdem darf vermutet werden, dass Hubbard gar nicht wusste, was eine “stehende Welle” ist. Man spricht davon, wenn eine Welle sich nicht ausbreiten kann, weil sie reflektiert wird und deshalb zurückläuft. In der Hochfrequenztechnik ist das zum Beispiel immer dann der Fall, wenn bei einer Sendeanlage die Impedanzen des Übertragungskabels und der Antenne nicht zueinander passen.   

Hierzu Hubbard im Original während eines Vortrags (Zitat);
“... and then they set off hydrogen bombs on the top of each primary volcano there is on this particular planet and when they blew up it blew the thetans into the air and after the bomb an electronic ribbon, which also was a type of standing wave was erected over the area. The tremendous winds of the planet blew every thetan there was straight into those particular vacuum zones which had been created.”

Deutsch:
“... und dann warfen sie Wasserstoffbomben auf den Gipfel eines jeden in dieser Gegend vorhandenen Hauptvulkans, und als sie sie zur Explosion gebracht hatten, wurden die Thetane (Seelen) in die Luft hinaufgewirbelt, und danach wurde ein elektronisches Band, das eine Art stehende Welle darstellte, über der Gegend errichtet. Die ungeheuren planetarischen Winde bliesen jeden Thetan, der sich dort befand, geradewegs in diese speziellen Vakuumzonen, die erschaffen worden waren.”  

Wörtlich bedeutet das, dass die Wesen als Folge der Explosion senkrecht nach oben “geblasen” wurden. Physikalisch macht das wenig Sinn, denn an den kegelförmigen Vulkanen entstanden zunächst starke Abwinde, die sich dann am Fuß, (wo die Körper abgelegt waren), in allen Richtungen horizontal ausbreiteten. Jegliche Partikel hätten sich also konzentrisch vom Vulkan entfernt und wären mutmaßlich erst nach vielen Kilometern im Rahmen einer aufsteigenden Wolke (teilweise) nach oben befördert worden.

Ganz unabhängig davon sei hier die Frage erlaubt, wie geistige Wesen (Seelen), die nicht aus Materie bestehen und die man deshalb nicht mit Staubpartikeln vergleichen kann, zur Wirkung eines Windes geworden sein sollen. Sich schnell bewegende Luftmoleküle können ihre kinetische Energie nur durch einen Aufprall auf andere (Materie-) Moleküle übertragen. Gleiches gilt sinngemäß für die erwähnten Vakuumzonen. Was sich mit Überdruck nicht wegblasen lässt, kann mit Unterdruck auch nicht eingesaugt werden. Hubbard sprach ohne nähere Erläuterung davon, diese Zonen seien dort “erschaffen” worden. Wie wurde das gemacht? Soll man sich das als Riesenstaubsauger vorstellen, in denen die Seelen verschwanden und dann darin gefangen waren? Wie hat man dort ihre über einen Monat andauernde Gefangenschaft erzwungen? Wenn die geistigen Wesen geradewegs in die “Vakuumzonen” geblasen wurden, wozu brauchte man dann noch ein elektronisches Band? Was genau war dessen Funktion? Hubbard gibt darauf keine Antworten.

Darüber, wo die 36-tägige Masseneinpflanzung durchgeführt wurde, gibt es unterschiedliche Darstellungen. In einer handschriftlichen Aufzeichnung Hubbards vom 28. Oktober 1968 wird es so dargestellt, dass dieser lange Einpflanzungsvorgang sofort nach der Wasserstoffbombenexplosion noch vor Ort erfolgte. Danach solll ein Transport nach Hawaii oder Las Palmas erfolgt sein, wo die geistigen Wesen (Seelen) zu Clustern* verpackt wurden. Hubbard wörtlich in der o.a. handschriftlichen Aufzeichnung: Transport nach Hawaii oder Las Palmas, um zu Clustern verpackt zu werden”. Auch hier wird nicht näher erläutert, wie der Transport von den Vulkanen zu diesen Orten vor sich gegangen sein soll. 

Andere Quellen berichten davon, dass Hawaii und Las Palmas die Orte gewesen sein sollen, an denen die 36-tägige Zwangsprozedur an den Wesen durchgeführt wurde. Und zwar soll Hawaii für den pazifischen Raum und Las Palmas für den des Atlantiks zuständig gewesen sein. (Den Indischen Ozean ließ Hubbard aus.) Eine von den Explosionsorten entfernte Einpflanzung macht insofern mehr Sinn, als sonst der jeweilige Vulkan wegen der räumlichen Nähe für mindestens 36 Tage nicht für weitere H-Bombenabwürfe hätte genutzt werden können. Auch sollen die vielen Bildsequenzen auf riesigen Leinwänden gezeigt worden sein. Bei einer Einpflanzung vor Ort hätte man diese mit in den “Staubsaugern” unterbringen müssen. Dass Hawaii und Las Palmas vor 75 Millionen Jahren noch gar nicht existierten, ist im Zusammenhang mit den sonstigen abenteuerlichen Schilderungen ein kleiner “Schönheitsfehler”, der später noch näher kommentiert werden wird.   

Die Raumschiffe sahen aus wie die zu Hubbards Zeiten populäre “Douglas DC-8”. Sie sollen jedoch einen anderen Antrieb gehabt haben. Welchen, ließ Hubbard offen. Die Menschen auf den anderen 75 Planeten hatten exakt dasselbe Aussehen wie die auf der Erde. Sie trugen dieselbe Kleidung, sie fuhren dieselben Autos, wohnten in denselben Häusern usw., wie es in den 1960er Jahren auf der Erde (zu Zeiten der Niederschrift von OT III) üblich war. Unklar bleibt, ob Hubbard damit den Zeitpunkt von vor 75 Millionen Jahren meinte, oder ob er damit ausdrücken wollte, dass auf allen 76 Planeten sozusagen kleine “Paralleluniversen” existierten bzw. nach wie vor existieren, die sich alle wie ein Haar dem anderen gleichen.  

Die Erdbevölkerung wurde in gleicher Weise mit denselben Einpflanzungen “behandelt”. Zwar entfiel bei ihnen der Raumschifftransport, dennoch mussten auch sie zunächst getötet, eingefroren und mit Flugzeugen zu den jeweiligen Vulkanen gebracht werden. Die logistischen Probleme waren deshalb durchaus vergleichbar, lediglich die benötigten Transportzeiten waren kürzer. Dass vor 75 Millionen Jahren auf der Erde noch gar keine Menschen lebten, wird in diesem Beitrag später noch erörtert. 

Mit den erst seit den 1980er Jahren verfeinerten Möglichkeiten der Radiometrie, (nicht zu verwechseln mit der Radiokarbonmethode, mit der sich nur ca. 50.000 Jahre erfassen lassen), kann das Alter von Steinen, Sedimenten, Fossilien usw. präzise bestimmt werden. Damit ist wissenschaftlich zweifelsfrei der Nachweis zu führen, dass die von Hubbard behaupteten Ereignisse vor 75 Millionen Jahren nicht stattgefunden haben können. Als er seine Geschichte in den 1960er Jahren zu Papier brachte, hatten die Geologen diese Möglichkeiten der Altersbestimmung noch nicht und waren damals der Meinung, dass der Kreide-Tertiär-Übergang als Folge massenhafter Vulkanausbrüche tatsächlich vor 75 Millionen Jahren stattfand und dass das auch der Zeitpunkt war, an dem die Dinosaurier von der Erde verschwanden. Es liegt auf der Hand, dass Hubbard sich mit seiner Geschichte an der damals herrschenden Meinung der Wissenschaftler orientierte. Deshalb auch die darin beschriebene Rolle der Vulkane, die für die durch Xenus Leute angewandten Techniken nicht nur überflüssig, sondern sogar hinderlich gewesen wären.

Heute ist die Erkenntnislage anders. Inzwischen weiß man, dass dieser Übergang und das Aussterben der Dinosaurier erst 10 Millionen Jahre später erfolgte und das Ergebnis eines Asteroideneinschlags auf Yucatan in Mexiko war. (Siehe Iridium-Anomalie.) Zudem ist Hubbards handgeschriebene Liste der Vulkane inhaltlich und historisch mit mehreren Fragezeichen zu versehen. Manche Namen sind geographisch falsch zugeordnet oder existierten vor 75 Millionen Jahren noch gar nicht. “Tangier” (Tanger) war noch nie der Ort eines Vulkans. Auch Las Palmas und Hawaii, die als Standorte für die Einpflanzungen oder auch nur als “Packstationen” gedient haben sollen, entstanden sehr viel später. Las Palmas macht als im Jahr 1478 gegründete Hauptstadt von Gran Canaria keinerlei Sinn. Vermutlich meinte Hubbard die westlich im Atlantik liegende Kanareninsel La Palma. Aber auch das würde nichts ändern. Sämtliche kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und erdgeschichtlich mit kaum mehr als 2 Millionen Jahren noch sehr jung. Hawaii ist noch nicht einmal 1 Million Jahre alt. Hubbard muss sich diese Orte nach einem Blick auf einen Weltatlas der Gegenwart willkürlich ausgesucht und in dem Glauben, die Erdoberfläche hätte schon immer so ausgesehen, seiner Phantasie freien Lauf gelassen oder schlicht vorsätzlich gelogen haben. 

Beschämendes Hubbard-Zitat aus seinem BASIC DICTIONARY OF DIANETICS AND SCIENTOLOGY:
                        
Truth is the exact time, place, form and event.”
Deutsch:Wahrheit ist die exakte Zeit, der exakte Ort, die exakte Form und das exakte Geschehen.”
Daran gemessen ist “OT III”  das genaue Gegenteil von Wahrheit. Nämlich eine Ansammlung grotesker Begebenheiten, die niemals stattfanden. Offen bleibt, ob Hubbard von Anfang bis Ende durchweg vorsätzlich die Unwahrheit sagte. Möglich ist es auch, dass er zumindest zeitweilig Wahn und Wirklichkeit nicht trennen konnte. Da er in früheren Zeiten als Science-Fiction-Autor gearbeitet hatte, dürfte er in dieser Hinsicht über besonders ausgeprägte Phantasien verfügt haben. Das Äußern von Phantasien ist nicht verwerflich, solange man sie als solche klar kennzeichnet und nicht vorgibt, dass es sich dabei um Wissen handelt. Letzteres hat Hubbard getan. Deshalb sollte man es Kritikern nicht übel nehmen, wenn sie seine Geschichte als “ein Ding aus dem Tollhaus” bezeichnen und ihn rückblickend für geistig nicht gesund halten. Siehe hierzu den Beitrag über Wahrheit* und den darin geschilderten Zusammenhang zwischen Lüge und Geisteskrankheit.

In einem Vortrag, den Hubbard am 14. Juli 1964 hielt, sprach er über ”Wahrheit “ wie folgt:
“Wahrheit muss wahr sein. Sie muss vollständig wahr sein. Sie können nicht nur einen Teil des Weges zur Wahrheit gehen. Das Selbstmörderischste, was Sie tun können, ist nur einen Teil des Weges zur Wahrheit zu gehen. Sie müssen den ganzen Weg zur Wahrheit gehen. Es gibt keine Halbwahrheiten. Eine Halbwahrheit ist die gefährlichste Sache, mit der Sie es zu tun haben können.”

Wie passt das zur OT III-Geschichte? Warum wurden die Menschen angeblich auf althergebrachte Weise erschossen und nicht mit Massenvernichtungswaffen gemeinsam getötet? Hubbard brachte den behaupteten Vorgang jedoch handschriftlich wie folgt zu Papier:

Beginn des Zitats:

1 )  Gefangennahme (erschossen werden)
2.)  Einfrieren
3.)  Transport nach Teegeeack (manchmal über einen Relaispunkt) 
4.)  Plazierung in der Nähe von einem Vulkan
5.)  Explosion einer Wasserstoffbombe in oder auf dem Vulkan
6.)  Beginn des Implants bis zu “dem Pilot”
usw.

Ende des Zitats. (Anmerkung: “Teegeeack” = Planet Erde.)

Zunächst stellt sich die naheliegende Frage, welchen Sinn der Transport aller eingefrorenen Körper zu einem einzelnen Planeten hatte. Und warum musste ausgerechnet unsere Erde dafür herhalten? Was zeichnete sie im Vergleich mit den anderen 75 Planeten dafür als besonders geeignet aus? Vermutlich nichts. Die Erde in einer solchen Geschichte auszuwählen, hat mehr Sensationscharakter, wirkt aber zugleich äußerst naiv. Der Leser fühlt sich damit für dumm verkauft. Hätte man nämlich gleich vor Ort die Wasserstoffbomben als Massenvernichtungswaffen eingesetzt, die von ihren Körpern abgetrennten Wesen (wie bereits beschrieben) eingefangen und sie dann sofort einer “planeteneigenen” Einpflanzungsstation zugeführt, wäre die Sache bereits beendet gewesen.

Die individuelle Erschießung von Menschen macht die Geschichte deshalb extrem unglaubwürdig, weil auf jedem Planeten zunächst etwa 171 Milliarden Menschen gefangen genommen und einzeln erschossen werden mussten. Und das innerhalb eines realistischen Zeitraums. Um sich die Größenordnungen einmal vor Augen zu führen, stelle man sich vor, es wäre 24 Stunden am Tag und  365 Tage im Jahr in jeder Sekunde ein Mensch erschossen worden, dann hätte es rein rechnerisch über 5000 Jahre gedauert, um auf 171 Milliarden zu kommen. In Wahrheit wäre man bei diesem Tempo mit dem Erschießen gar nicht nachgekommen, weil bei einer Zugrundelegung der Geburten- und Sterberate der Erde bei 176 Milliarden Einwohnern, (das Xenu-Personal ist hier mit eingerechnet), pro Sekunde 35 Neugeborene hinzukommen. Um alternativ alles an einem Tag durchzuführen, hätten auf jedem dieser Planeten pro Sekunde je 2 Millionen Menschen erschossen werden müssen. Personell und logistisch ist das außerhalb jeglicher Realität und an Absurdität nicht zu übertreffen. Selbst ein zutiefst überzeugter Anhänger Hubbards müsste eigentlich erkennen, dass man sich hier in einer geisteskranken Vorstellungswelt bewegt.

Etwas einfacher macht es sich die amerikanische Zeichentrickserie “South Park”. Sie zeigt ein in Deutsch synchronisiertes Video, das die Tötungsfragen der “Xenu-Story” erst gar nicht erörtert, sondern gleich mit dem Einfrierungsvorgang beginnt: http://www.southpark.de/clips/104274/what-scientologist-actually-believe.

Hinweis: Wenn das Video auf Ihrem PC nicht abgespielt wird, kann das an Einstellungen des Browsers, an der Version des Flashplayers oder anderen Zusatzprogrammen liegen. Versuchen Sie es ggf. mit einem anderen Browser oder einem anderen Betriebssystem, z.B. mit Android auf Ihrem Smartphone oder Tablet.
 
Um die Quelle korrekt zu benennen, sei erwähnt, dass es sich dabei um den Ausschnitt aus einem längeren Video handelt, das den Titel “Schrankgeflüster”, (amerikanisch: “Trapped in the Closet”), trägt und sich kritisch mit den Werbepraktiken von Scientology sowie dem Verhältnis dieser Organisation zu Geld befasst. Die Zuschauer werden zusätzlich dadurch motiviert, das Video anzuschauen, da John Travolta, Tom Cruise und Nicole Kidman als  Zeichentrickfiguren mitwirken:
http://www.southpark.de/alle-episoden/s09e12-schrankgefl%C3%BCster
Original: http://watchcartoonsonline.eu/watch/south-park-s9-e12-trapped-closet/
Deutsch via Openload:
https://openload.co/f/iHxc2vvlnew#
(Gestatten Sie bei “Openload” keine Popups, sondern klicken Sie zum Starten des Videos nur auf den Rechtspfeil in Seitenmitte. Andernfalls werden unerwünschte Informationen geladen.)


Nicht alle Daten stammen übrigens aus den Niederschriften Hubbards. Er hat auch Vorträge über dieses Thema gehalten und dabei die Schilderungen der Sachverhalte immer wieder abgeändert. Einige sind auf Tonträger aufgezeichnet worden und stehen heute noch zur Verfügung. Wer auf Google “Xenu” oder “OT III” eingibt, wird diesbezüglich schnell fündig. Auf Youtube zum Beispiel hier:
https://www.youtube.com/watch?v=ZDMEt4eIqYQ
http://www.youtube.com/watch?v=8hB7KJYIBwc

Die Erschießungsvariante hatte bei Hubbard keinen längeren Bestand. Offensichtlich hatte er im Eifer ganz übersehen, dass der Geist (die Seele) eines Menschen nach der Erschießung sofort durch
Exteriorisation* hätte entkommen können. Damit wären aber die geplanten Einpflanzungen nicht mehr möglich gewesen. Bei einem  Vortrag änderte er den Tötungsvorgang nun völlig ab und schilderte dort, dass den Menschen bei lebendigem Leib eine extrem abgekühlte Mischung aus Ethylenglycol und Ethanol direkt in die Lunge gespritzt wurde. Dadurch sollen die Körper in sehr kurzer Zeit so abgekühlt worden sein, dass die Seelen sofort gelähmt waren und keine Zeit mehr zur Flucht hatten. Um diesen Zustand aufrechtzuerhalten, kam der Körper dann in eine geeignete Kältemaschine, die bei anhaltender Kühlung z.B. mit einem LKW zum nächsten Flugplatz transportiert werden musste. (Die DC-8 war ja bekanntlich kein Senkrechtstarter.) Während des Flugs hätte man die Kälte des Weltalls nutzen können. Jedoch spätestens beginnend mit dem Zeitpunkt des Ausladens auf der Erde bis zur H-Bombenexplosion hätte die Kühlung sofort wieder aufgenommen werden müssen. Ein enormer technischer Aufwand, der viel zusätzlichen Platz für die Transportbehälter und die Kältegeneratoren sowie riesige Energiemengen benötigt hätte.  

Das gemäß Hubbard zur Lähmung des menschlichen Geistes angeblich eingesetzte Ethanol gefriert bei -118° C, wird allerdings ab -70° C bereits zähflüssig. Die Beimengung von Glykol, das man als Frostschutzmittel für Autokühler kennt und von dem Hubbard wohl glaubte, damit seien noch niedrigere Temperaturen möglich, verschlechtert in Wahrheit die Eigenschaften von Ethanol. Reines Glykol hat einen Gefrierpunkt von nur -15° C. Eine nennenswerte gefrierpunktsenkende Wirkung entwickelt es nur beim Mischen mit Wasser. Wenn es mit Ethanol vermengt wird, steigt nicht nur dessen Gefrierpunkt, auch die Viskosität wird höher, Ein solches Gemisch wird also zähflüssiger und ist sehr bald nicht mehr für eine Injektion geeignet. Wenn man es tatsächlich so gemacht hätte, wie Hubbard es behauptete, dürften -50° C kaum zu unterschreiten gewesen sein. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass Hubbard mit der “Kälte-Physik” offenbar bildungsmäßig überfordert war. Es wäre nämlich viel effizienter gewesen, die Lungen der Betroffenen mit flüssigem Stickstoff zu befüllen. Dieser hat eine Siedetemperatur von -196° C. Flüssig ist seine Viskosität sehr viel niedriger als die von Wasser, was den Injektionsvorgang erheblich beschleunigt hätte.

Um den Zustand der Lähmung aufrechtzuerhalten, müssten in der Kältemaschine also ähnlich tiefe Temperaturen erzeugt worden sein. Damit der menschliche Körper solchermaßen “tiefstgekühlt” bleibt, wäre auch bei einer sehr guten thermischen Isolation eine Kompressorleistung von mindestens 500 Watt erforderlich. Um 13 Billionen Menschen in dieser Weise zu kühlen, hätte man bei gleichzeitigem Betrieb aller Kompressoren etwa 6.500 Terawatt elektrischer Leistung bereitstellen müssen. Das entspricht einer Leistung von ca. 85 Terawatt für jeden der 76 Planeten. (1 Terawatt = 1 Million Megawatt). Zum Vergleich: Deutschland hat gegenwärtig einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbedarf von 3 Terawatt. Man kann sich leicht ausrechnen, wieviele zusätzliche Kraftwerke und Stromtrassen dafür hätten gebaut werden müssen.

Im Vergleich zur Erschießungsvariante hätte das Einspritzen extrem kalter Flüssigkeit noch sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen. Eine Geschichte, die skurriler kaum sein kann. Eine Lüge zieht bekanntermaßen andere Lügen nach sich. Mit seiner Einfrierungsgeschichte hat sich Hubbard in einem dichten Lügengeflecht verstrickt, aus dem er nicht mehr herausfand. Die Frage, die übrigens im Zusammenhang mit dem Einfrieren nicht beantwortet wird, ist die, wie man ein geistiges Wesen abkühlen könnte. Kälte entsteht durch den Entzug von Wärme. Die hat ein spirituelles Wesen nicht, denn Wärme würde Molekularbewegung bedeuten und deshalb Materie erfordern. Da das spirituelle Wesen nicht aus Materie besteht, ist es weder warm noch kalt, sondern hat schlicht gar keine Temperatur. Die Vorstellung, man könnte es mit Kälte “lähmen”, macht daher keinen Sinn. Wenn man weiß, dass bei der Explosion einer H-Bombe mittlerer Größe in einem Radius von 30 Kilometern immer noch eine Hitzestrahlung von ca. 1000 Watt pro cm² entsteht, (mit mehreren hunderttausend Grad Verhältnisse wie im Inneren der Sonne), und diese einem spirituellen Wesen gemäß der OT III-Geschichte nichts ausmacht, warum sollten es dann einige Kältegrade tun?

Nach der Theorie hält sich das geistige Wesen (Seele) im Kopf des Menschen auf. Wenn es wahr wäre, dass Kälte doch einen Einfluss hätte, muss hier ganz nebenbei die Frage gestattet sein, wie lange es wohl dauern würde, bis die abgekühlte Lunge über Oberkörper und Hals dem Kopf so viel Wärme entzogen hätte, dass auch dieser ähnlich tief wie die Lunge abgekühlt worden wäre. (Wegen der bei normaler Raumtemperatur sofort wieder erfolgenden Erwärmung hätte die Lunge bei einem Volumen von ca. 3,5 Litern komplett mit der kalten Flüssigkeit befüllt werden müssen.) Der Kreislauf wäre als Transporteur nicht in Betracht gekommen, da das Blut in den Gefäßen der Lunge sofort gefrieren und das Herz deshalb augenblicklich seine Pumptätigkeit einstellen würde. Letzteres hätte nach sehr kurzer Zeit auch den Hirntod zur Folge. Das geistige Wesen, das die Injektion und deren bösartige Zielsetzung bewusst miterlebt hätte, hätte genügend Zeit, gehabt, rechtzeitig durch Exteriorisaton zu entkommen. Fazit: Die als “Alternative” zum Erschießen von Hubbard ersonnene Kältebehandlung war ebenfalls nur dilettantisch durchdacht. Die eine Geschichte ist so wirr wie die andere.      

Die zuvor geschilderte “Injektionsvariante” ist im Internet sehr verbreitet. Es wird vielfach berichtet, dass die Bewohner der jeweiligen Planeten zum Zwecke einer Steuerinspektion einbestellt worden seien. Nach ihrem Erscheinen sollen sie dann mit dieser Mischung aus Alkohol und Glykol “paralysiert” worden sein. In diesem Zustand wurden sie (angeblich) zur Erde transportiert, wo dann durch den H-Bomben-Einsatz eine Trennung der Seele vom Körper erfolgte.

Wenn bereits der Herz- und Hirntod eingetreten ist, kann man nicht mehr von Paralyse (Lähmung) sprechen. Außerdem wird extrem abgekühltes organisches Gewebe spröde wie Glas und zerbricht bei der geringsten mechanischen Belastung. Man hätte die toten Körper nur noch mit größter Vorsicht bewegen können. Beim Transport zur Erde hätten sie aus diesem Grund nicht übereinander gestapelt werden können. Auch ist dieser Vorgang rein rechnerisch nicht nachzuvollziehen Für eine so unvorstellbar große Zahl an Körpern gab es keine Transportkapazitäten. Eine DC-8 konnte ca. 250 Personen befördern. Um 13 Billionen Körper damit zur Erde zu bringen, wären über 50 Milliarden solcher Raumschiffe nötig gewesen Selbst wenn man diese bizarre Aktion als “Shuttle-Betrieb” organisiert hätte und jede Sekunde ein Raumschiff auf der Erde gelandet wäre, hätte man pro Jahr kaum 8 Milliarden Personen befördern können. Insgesamt hätte das also etwa 1700 Jahre gedauert.

Noch nicht erörtert wurde der Umstand, dass die Raumschiffe mit x-facher Lichtgeschwindigkeit unterwegs gewesen sein müssten. Die anderen Planeten befanden sich nämlich deutlich entfernt von unserem Sonnensystem. Trotzdem soll der Transport nur wenige Tage oder Wochen gedauert haben. Mit Einstein ist das nicht vereinbar. Nach seiner Formel e=mc², aus der sich die Äquivalenz von Energie und Masse ergibt, kann sich Masse niemals schneller als das Licht bewegen. Der bei Science-Fiction-Fans populäre WARP-Antrieb ist bisher reine Utopie und wird es aller Voraussicht nach auch bleiben, denn die für eine Raumzeitkrümmung notwendige Energie sprengt jeden vorstellbaren Rahmen.     

Während ein Mitarbeiter Hubbards, Cpt. Bill Robertson, später “bestätigte”, dass man bei diesen Transporten mit vielfacher Lichtgeschwindigkeit geflogen sei, verneinte Hubbard das in einem Vortrag. Er behauptete, die Relativitätstheorie sei nicht verletzt worden, denn mit Lichtgeschwindigkeit habe man sich nicht bewegen müssen. Die Reise bis zur Erde hätte auch bei “normaler” Geschwindigkeit nur 6 Wochen gedauert. Dies lässt vermuten, dass er entweder wenig über das Physikalische Universum wusste oder zu diesem Zeitpunkt erheblich verwirrt war. Der unserem Sonnensystem nächste (Doppel-)Stern mit dem Namen “Alpha Centauri” ist bereits über 4 Lichtjahre von uns entfernt. Dieser Sachverhalt reicht für sich alleine betrachtet schon vollkommen aus, um die ganze Geschichte als absolut realitätsfern einzustufen. Im Grunde brauchte man an dieser Stelle sich nicht länger mit dem Thema zu befassen.

Anmerkung:
Um dem Leser diese Entfernungen etwas realer zu machen, sei hier darauf hingewiesen, dass der Abstand der Erde zur Sonne nur etwa 8 Lichtminuten beträgt. Das sind 150 Millionen Kilometer, was auch als 1 AE (Astronomische Einheit) bezeichnet wird. Wenn man den Neptun als seine äußere Grenze definiert und von einer kreisförmigen Umlaufbahn dieses Planeten ausgeht, dann hat unser Sonnensystem eine Ausdehnung von 60 AE = 8 Lichtstunden. Die Entfernung der Sonne zu Alpha Centauri ist also etwa 4700 mal so groß wie der Durchmesser unseres gesamten Sonnensystems. Alpha Centauri gehörte übrigens nicht zu Xenus Konföderation. Die 25 anderen Sterne müssten also noch weiter entfernt gewesen sein. Eine Liste von Nachbarsternen der Sonne finden Sie auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_n%C3%A4chsten_Sterne. Dort ist auch nachzulesen, wieviele Lichtjahre sie entfernt sind.

Wie jeder Geologe bestätigen kann, existierten vor 75 Millionen Jahren weder Hawaii noch Las Palmas. (Die erdgeschichtlichen Details wurden oben bereits dargelegt.) Solche grundlegenden Fehler können einem drittklassigen Science-Fiction-Autor unterlaufen, nicht jedoch jemandem, der das der Menschheit als wahre Begebenheit vermitteln will, die sich bis in die Gegenwart angeblich extrem traumatisch auf jedes einzelne Individuum auswirkt. Hier offenbart sich bei Hubbard eine Selbstüberschätzung, die es ihm als völlig unnötig erscheinen ließ, sich mit geologischen Grundlagen oder mit der Geographie der Erde näher zu beschäftigen. Dies wird zum Beispiel dadurch deutlich, dass er in seiner Vulkanliste von Nord- und Südjapan spricht. Offenbar war ihm unbekannt, dass Japan vor 75 Millionen Jahren noch Teil der eurasischen Platte war und sich erst später von ihr abtrennte. 

Wie oben bereits erwähnt, waren die Vulkane für die geplanten Masseneinpflanzungen überflüssig. Hubbard baute das in seine Geschichte ein, damit es zur Hypothese der Geologen für das Massenaussterben auf der Erde passte. Ein planetenweiter Einsatz von Kernfusionswaffen hätte nicht nur die abgelegten Körper in der beabsichtigten Weise “gebraten”, es wären natürlich auch die Dinosaurier sowie die meisten anderen Landtiere getötet worden. Die Geologen, die das Massenaussterben mit massenhaften Vulkanausbrüchen in Verbindung brachten, gingen bei dieser Annahme von einer natürlichen Ursache aus. Heute wissen wir, dass sie gar nicht stattfanden, sondern die Dinosaurier eine Galgenfrist von weiteren 10 Millionen Jahren bekamen. Wie bereits berichtet, setzte der Asteroideneinschlag auf Yucatan (Mexiko) erst vor 65 Millionen Jahren ihrem Dasein ein Ende.

Hätte man  tatsächlich über den ganzen Planeten Erde verteilt Wasserstoffbomben zur Explosion gebracht, wäre es sofort zu einem so genannten nuklearen Winter gekommen. Der aufgewirbelte Staub hätte über lange Zeit die Sonne so verdunkelt, dass es nicht nur ständig Nacht gewesen wäre, die Erde hätte sich auch extrem abgekühlt, weil die Infrarotstrahlung durch den Staub ebenfalls absorbiert worden wäre. Außerdem hätte es in unvorstellbarem Ausmaß planetenweit radioaktiven Fallout¹) sowie sauren Regen²) gegeben, von dem auch die Standorte Hawaii und Las Palmas massiv betroffen gewesen wären. Unter diesen Bedingungen hätte das “Xenu-Personal” dort gar nicht “arbeiten” können. 

¹) Darunter versteht man radioaktiven Niederschlag, der in größeren Mengen oder höherer Konzentration für Mensch und Tier tödlich ist. Zwar entsteht bei der Kernfusion einer Wasserstoffbombe außer Tritium keine weitere Radioaktivität, aber um die Fusion in Gang zu setzen, muss eine herkömmliche Atombombe nach dem Kernspaltungsprinzip (Uran, Plutonium) vorgeschaltet sein, um die dafür notwendigen extremen Temperaturen zu erzeugen. Die Kernspaltungsbomben produzieren radioaktiven Fallout in beachtlichem Umfang. (Überwiegend längerlebiges Cäsium 137 und Strontium 90.)  

²)
Saurer Regen entsteht beim Einsatz von Nuklearwaffen in der Atmosphäre auf zweierlei Weise:
a) Durch die große Hitze werden Teile des zu fast 80% in der Luft enthaltenen Stickstoffs in Stickoxide umgewandelt. Diese bilden  mit Wasser und Sauerstoff
Salpetersäure.
b) Aufgewirbelter schwefelhaltiger Staub lässt im Zusammenwirken mit Wasser und Sauerstoff
Schwefelsäure entstehen. Beide Säuren haben einen sehr niedrigen pH-Wert und sind hochaggressiv. Man vermutet, dass Tiere (wie die Dinosaurier), die sich nicht in Erdlöchern oder Höhlen verkriechen konnten, beim Asteroideneinschlag vor 65 Millionen Jahren in großer Zahl durch die Säureniederschläge qualvoll zu Tode kamen, noch bevor sie durch Nahrungsmangel und Kälte hätten verenden müssen.

E
s versteht sich von selbst, dass der Wasserstoffbombenabwurf keine einmalige Angelegenheit gewesen wäre, weil man aus Platzgründen 13 Billionen Menschen nicht um eine Handvoll Vulkane ablegen kann. Wenn man mal davon absieht, dass es ohnehin an den dafür notwendigen Transportkapazitäten mangelte, um  eine so riesige Anzahl an Menschen mit einem Mal zur Erde zu bringen, hätte man sie für die bevorstehende Prozedur hier nicht zwischenlagern können. Die nicht mit Meeren bedeckte Fläche der Erde beträgt etwa 150 Millionen Quadratkilometer. Wenn man die 13 Billionen darauf verteilt hätte, wäre jeder Quadratkilometer rein rechnerisch mit knapp 90.000 Körpern bedeckt gewesen. Körper, die allesamt bis unmittelbar vor der Explosion hätten gekühlt werden müssen, um gemäß der oben geschilderten Theorie eine Flucht der Wesen zu unterbinden. Letzteres wäre technisch absolut undurchführbar gewesen, weil es dazu entsprechend vieler Kältegeneratoren, geeigneter Aufbewahrungsbehälter und unvorstellbarer Mengen an Energie bedurft hätte.

90.000 menschliche Körper, das entspräche einer Bevölkerungsdichte, die den Wert des Stadtstaats Monaco  um mehr als das Fünffache übersteigt. In Monaco leben durch die dichte Bebauung ca. 16.000 Menschen je Quadratkilometer. 90.000 pro Quadratkilometer ist im Übrigen nur ein theoretischer Wert, denn in Wahrheit wäre die Lagerungsdichte noch sehr viel höher gewesen. Es hätten nicht nur weiträumig die Orte ausgespart werden müssen, an denen die Wasserstoffbomben zur Explosion gebracht wurden, man hätte auch die vielen dichten Wälder, Sümpfe, steilen Gebirgshänge sowie die Binnenseen und Flüsse nicht nutzen können. 

Die H-Bombenabwürfe hätten also über viele Jahre immer und immer wieder erfolgen müssen, wenn sie stets nur an den erwähnten Standorten der Vulkane durchgeführt worden wären. Das hätte nicht nur keiner der Vulkankrater lange überlebt, das Gebiet um sie herum wäre auch so hochgradig verstrahlt gewesen, dass das “Xenu-Personal” dort keine weiteren Körper mehr hätte ablegen können, ohne in kurzer Zeit selbst getötet zu werden. 

Noch ein Wort zu den Dinosauriern. Ihr völliges Verschwinden war die Voraussetzung dafür, dass (größere) Säugetiere und damit die Menschen sich entwickeln konnten. Auch wenn Hubbards Geschichte das den Lesern so vermitteln will, Menschen und Dinosaurier haben niemals zur selben Zeit auf der Erde gelebt. Wenn es vor 75 Millionen Jahren bereits menschliches Leben auf der Erde gegeben hätte, müssten sich aus dieser Zeit in großer Zahl Fossilien finden lassen. Das ist nicht der Fall. “Homo erectus” entstand vor ca. 2 Millionen Jahren, “Homo sapiens” existiert dagegen nachweislich erst seit etwa 200.000 (= 0,2 Millionen) Jahren. Wegen solcher Dinosaurier, die zu den Fleischfressern gehörten, hätte jedes größere Säugetier und natürlich auch der Mensch nicht die geringste Überlebenschance gehabt. Der “T-Rex” und seine Artgenossen fraßen alles, was ihnen über den Weg lief. Diese Riesenreptilien dominierten den Planeten Erde fast 200 Millionen Jahre lang und damit tausendmal länger als dies “Homo sapiens” bisher möglich war. Offenbar waren die Lebensbedingungen ideal für sie.    

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Sofern das, was dem Leser mit “OT III” hier dargeboten wird, von Hubbard selbst geglaubt wurde, muss es Teil seiner durch Wahnvorstellungen geprägten Persönlichkeit gewesen sein. Im Glossarbeitrag zu seiner Person wird ausführlicher auf die ihn auszeichnenden Symptome des Größenwahns eingegangen. Auch kann man es als gesichert ansehen, dass er unter einer schizophrenen Psychose litt, die sich unter anderem in einer paranoiden Ängstlichkeit vor bösartigen Zeitgenossen manifestierte, zu denen insbesondere Psychiater zählten. Jeder halbwegs intelligente Mensch, der sich mit dieser Geschichte befasst, durchschaut ihr bizarres Lügengeflecht und weist es entschieden zurück. Niemandem macht es Freude, so hanebüchen belogen zu werden. Diese OT III-Geschichte, die für jedes nicht völlig verblendete Wesen einen kaum zu übertreffenden Bruch in Realität darstellt, ist ein Beleg dafür, dass Menschen unter dem Einfluss kollektiver Suggestion dazu gebracht werden können, die abstrusesten Sachverhalte als Wahrheit zu akzeptieren und dann selbst leidenschaftlich als wahr weiterzugeben. Sich davon wieder freizumachen, ist kein leichtes Unterfangen. Aussteiger brauchen mitunter viele Jahre, bis sie wieder völlig in die Realität zurückgekehrt sind. Manche schaffen es ohne kompetente Hilfe gar nicht.    

Für diejenigen, die sich auf Hubbards Brücke* gescheitert fühlen, ist es eine wichtige Botschaft, dass OT III als Unwahrheit etabliert wurde. Daraus leitet sich ab, dass es ein “Viertes-Dynamik-Engramm*”, das auch als “Incident II” bezeichnet wird, niemals gab. (Mit der “Vierten Dynamik” ist per Definition die Gesamtheit aller Menschen gemeint). Da die OT III-Geschehnisse nicht stattfanden, gab, gab es auch keine Wiederholung des CC-Implants* und des OT II-Implants*. Beide sollen laut Hubbards schriftlichen Aufzeichnungen der 36-tägigen Masseneinpflanzung unmittelbar vorausgegangen sein.

Anmerkung:
Wie Sie im Glossar der Definition von “OT” entnehmen können, beginnt dieser Zustand ab OT VIII. Im vorstehenden Beitrag wurde nur Bezug genommen auf die OT-Stufen II bis VII, denn es geht grundlegend um den Wahrheitsgehalt von OT III. (OT I wurde als risikoloser “objektiver”
Prozess* ausgeklammert.) Ab OT VIII werden andere Sachverhalte behandelt, auf die deshalb hier nicht eingegangen wird. Sollten Sie interessiert sein, wie es auf der “Brücke” nach OT VII weitergeht, wird eine Verlautbarung von Pierre Ethier empfohlen. Ethier war über 20 Jahre lang Scientology-Mitglied, davon 11 Jahre als “Class XII” ein auf höchster Stufe ausgebildeter Auditor. Sein technisches Verständnis und die Kenntnisse der Machenschaften des Scientology-Managements werden vermutlich von niemandem übertroffen.    
http://pierreethier.wordpress.com/articles/ot-viii-und-daruber-was-erwartet-uns/

Manchem mag es plötzlich wie Schuppen von den Augen fallen, warum er auf den OT-Stufen nicht die versprochenen spektakulären Fallverbesserungen erzielte, sondern oft sogar zusätzliche Ladung* anhäufte. Die Betroffenen mögen gespürt haben, dass auf diesem Teil der Brücke etwas Grundlegendes nicht stimmt. Darunter nicht wenige, die sich in eine Situation hineingedrängt sahen, wo sie durch Autosuggestion etwas akzeptieren sollten, das sie eigentlich ablehnten oder sogar von Anfang an als Unwahrheit identifizierten. Andere fühlten sich ins Unrecht gesetzt oder werteten sich selbst ab, weil das E-Meter bei ihnen ab OT II so gut wie keine Reaktionen mehr zeigte. 

Dagegen gab und gibt es Personen, bei denen das E-Meter auf OT II bis OT V gut anzeigt und bei denen in nicht geringem Umfang Tonarmaktion* auftritt. Letzteres ist ein immer wieder zu hörendes Argument für das Auditieren dieser OT-Stufen, wobei es häufig für gleichgültig gehalten wird, ob die von Hubbard behaupteten Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben oder nicht. Der Verfasser teilt diesen Standpunkt nicht. Er ist der Auffassung, dass der Zweck nicht die Mittel heiligen kann. Eine Unwahrheit bleibt auch dann eine Unwahrheit, wenn ihre Präsentation eine als wünschenswert betrachtete Reaktion bewirkt. Es war immer eines der Grundprinzipien der Lehren Hubbards, dass das Hinzufügen einer Lüge das Konfrontieren schmerzlicher Geschehnisse verhindert und somit Alter-Isness* bedeutet. Letztere ist die Ursache für das Entstehen bzw. die Fortdauer von Bank*.  

Tonarmaktion bedeutet i.d.R., dass Ladung  abgeflossen ist. Daraus lässt sich jedoch nicht herleiten, wann die Ladung entstanden ist oder worauf sie sich bezog. Die Beschäftigung mit Sachverhalten, die als Wahrheit dargeboten werden, tatsächlich aber Lügen sind, lassen den Tonarm zwangsläufig steigen, und sei es auch nur aus Protest oder weil andere Sachverhalte dadurch restimuliert* werden. Wenn er anschließend wieder zyklisch fällt, erzielt die Person dadurch zwar objektiv Tonarmaktion, jedoch keinen Fallgewinn*. Der Grund dafür ist einfach. Um als Fall Fortschritte zu erzielen, muss Wahrheit konfrontiert werden, was der Auditor als As-Isness* bezeichnet. Ansonsten kann man konsequenterweise nur von Fallgewinn sprechen, wenn der Betreffende seine Position auf der Tonskala* anhebt und dauerhaft auf dem neuen Level bleibt.

Lesen Sie zum Zwecke einer abschließenden Gesamteinschätzung auch den Beitrag über
Dämonen*. Deren Existenz wird vom Verfasser weder bestätigt noch in Abrede gestellt. Jedem bleibt es selbst überlassen, wie er mit diesem Thema umgeht. Dass es sich dabei um eine sehr persönliche Angelegenheit handelt, erkennt man daran,  dass manche Menschen auf Techniken der OT-Stufen reagieren, andere jedoch nicht.

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Es folgen die URLs (englischsprachiger) Videos, die sich mit der Glaubwürdigkeit Hubbards beschäftigen. Die ersten vier zeigen eine längere Vernehmung von Hubbards ältestem Sohn Lafayette Ronald Jr. durch ein US-Gericht aus dem Jahr 1982.

Lafayette Ronald Hubbard Jr

Er hatte als junger Mann seinen Vater zunächst unterstützt, sich dann aber bald von ihm distanziert, weil er (nach eigener Aussage) die Lügen und kriminellen Machenschaften seines Vaters nicht länger tolerieren wollte. Da er sich am Ende sogar schämte, den Namen Lafayette Ronald Hubbard zu tragen, ließ er seinen Familiennamen in “deWolf” ändern. Dabei handelte es nicht um einen von ihm ausgedachten Namen. So hieß sein Urgroßvater mütterlicherseits.   

https://www.youtube.com/watch?v=G2y3kNhJHE8
https://www.youtube.com/watch?v=juba_gNQ7LI
http://www.youtube.com/watch?v=0Sq_-yZ86Rw
http://www.youtube.com/watch?v=-N96gtILYsI
https://www.youtube.com/watch?v=mcPoSo49dYU
https://www.youtube.com/watch?v=GGF7rJPQAmo

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